Neues Leistungskit für die Serie – der ABT Golf 7 GTI Clubsport macht Druck

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Der Kompaktsportler aus dem Allgäuer Fitnessstudio – so in etwa wird der ABT Golf 7 GTI Clubsport vom besagten Tuner angepriesen. Dabei mangelt es dem gebürtigen Wolfsburger schon von Haus aus nicht gerade an Dampf. Doch ABT zeigt, wie man mit einem Clubsport sogar den „R“ angreifen kann.

Zunder für die Vorderachse: Bis zu 340 PS

Werkseitig besteht der ABT Golf 7 GTI Clubsport aus einem angezüchteten Normalo-GTI. Im Vergleich zur Basis werden ihm vom Konzern schon 265 Pferde sowie 350 Nm Drehmoment eingehaucht. Binnen 6,3 Sekunden galoppiert er so auf Tempo 100, die Vmax liegt jedoch bei den obligatorischen 250 Km/h. Würde man an dieser Stelle auf den Clubsport S bauen, wären sogar satte 265 Km/h drin.

Ein heißer Kandidat für scharfe Kurven: Der ABT Golf 7 GTI Clubsport mit 340 Pferden.

Ein heißer Kandidat für scharfe Kurven: Der ABT Golf 7 GTI Clubsport mit 340 Pferden.

Aber auch mit der renommierten ABT POWER wird das Gefährt zum reinen Fahrvergnügen: Final stehen dem Fahrer im ABT Golf 7 GTI Clubsport saftige 340 PS und 430 Nm auf der Frontachse zur Verfügung. Genaue Zahlen nennt der Allgäuer Tuner zwar nicht, aber der Ampelsprint bis Tempo 100 sollte so nun in unter sechs Sekunden gelingen.

Deutlich mehr Leistung für den gezüchteten GTI: Beim ABT Golf 7 GTI Clubsport ist ABT POWER serienmäßig mit an Board.

Deutlich mehr Leistung für den hochgezüchteten GTI: Beim ABT Golf 7 GTI Clubsport ist ABT POWER serienmäßig mit an Bord.

Unterstützend zeigen sich bei der erhöhten Kraftausbeute auch die Fahrwerkskomponenten und Bremsen. Für den ABT Golf 7 GTI Clubsport bieten die Jungs sowohl hauseigene Fahrwerksfedern wie auch ein Gewinde-Sportfahrwerk mit optimiertem Dämpfersetup an. Sowohl die grundlegende Straßenlage wie auch das Handling bei hohem Kurventempo sollen davon profitieren. Mit 370er-Bremsscheiben wird zudem auf Zuruf der Vortrieb des GTI zunichte gemacht.

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Auch optisch punktet der ABT Golf 7 GTI Clubsport

Technisch traut man dem ABT Golf 7 GTI Clubsport ja bereits einiges zu. Da darf die optische Komponente natürlich nicht zu kurz kommen und das Gesamtkonzept gekonnt abrunden. Für das Exterieur zeichnen ein neuer Frontgrill sowie Scheinwerferblenden verantwortlich – dazu kommen ebenfalls markante Seitenschweller für eine dezente Widebody-Optik und Spiegelkappen. Ein Blick auf die Heckschürze zeigt zudem ein neues Set mit eingepasstem 4-Rohr-Endschalldämpfer.

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Damit auch die Radhäuser des ABT Golf 7 GTI Clubsport standesgemäß ausgefüllt werden, haben die Allgäuer neue Leichtmetallräder auf Vorrat gelegt. Je nach Geschmack darf sich der Kunde für die Designs CR, DR, ER-C oder FR entscheiden, die in den Maßen von 18 bis 20 Zoll erhältlich sind. Die Räder tragen ihren Teil zur Gewichtsreduzierung bei, was insbesondere bei scharfen Kurven für weniger ungefederte Massen sorgen soll.

Wer indes auch mit weniger Leistungsband zufrieden sein kann, bekommt alternativ zum Clubsport auch andere GTI-Varianten von ABT angeboten. Erhältlich sind diese in den Leistungsstufen von 290, 300 oder 315 PS.

Fotos: ABT Sportsline

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Philip Hünteler

Philip Hünteler

ist leitender Redakteur des Online-Automagazins Tuning-Stories.de, zudem schreibt er lebhafte Reportagen und Testberichte für AUTOTUNING.DE. Sein Herz schlägt vor allem für Fabrikate von Audi, BMW und Porsche.

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