Traum vom Sommer: Das MINI John Cooper Works Cabrio mit neuen Fahrwerken

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Da bekommt man doch gleich Lust auf warme Sommertage, oder nicht? Passend wurde von BMWs britischer Schiene kürzlich das neue sportive Oben-Ohne-Modell auf den Markt gebracht. Doch ein MINI John Cooper Works Cabrio kann mehr als nur Serienvergnügen.

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Perfekt für den Sommerausflug: Das MINI John Cooper Works Cabrio mit 231 PS.

Mit Zwangsbeatmung auf die 231 Pferdchen

Downsizing ist eigentlich in aller Munde. Den knackigen (oder doch eher wohlgenährten) MINIs sollte es da eigentlich nicht anders gehen. Doch auch wenn sich bei der Leistung für die Go-Kart-Geschosse nicht ganz so viel tut, mag man seinen Augen kaum trauen: Aus 1.6 mach wieder 2.0 Liter Hubraum. Wer sich für das neue MINI John Cooper Works Cabrio, betitelt mit der Generation F57, hat ab sofort sogar 20 Pferde und 75 Nm mehr im Gepäck als zuvor.

Auf der Landstraße wohl eher von hinten zu sehen: Das MINI John Cooper Works Cabrio.

Auf der Landstraße wohl eher von hinten zu sehen: Das MINI John Cooper Works Cabrio.

Mit einem Reihenvierzylinder-Turbo stellt der JCW 231 PS sowie 320 Nm Drehmoment bereit. Seine gekonnte Leistungsausbeute dürfte ein Stück weit auch dem Umschwung von Kompressor auf Turbolader zuzuschreiben sein. Und weil sein Moment schon bei 1.250 U/Min in voller Pracht bereit steht, vergehen gerade mal 6,6 Sekunden bis die Nadel Tempo 100 anzeigt. Wer es auf Topspeed abgesehen hat, rennt aber womöglich vor manch anderen in die Schranken: Die Vmax des MINI John Cooper Works Cabrio liegt bei 242 Km/h.

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Schwerlast sieht anders aus: Das MINI John Cooper Works Cabrio

Im Vergleich zu früheren Jahren, haben sich die MINIs zwar etwas aufgeblasen mit der Zeit. Allerdings ist das durchaus sanfte Design mit teils angeschärften Kanten (wie auch hier beim JCW) durchaus zeitgemäß. Um dem altbekannten Go-Kart-Feeling auch nach wie vor beizupflichten, durfte das MINI John Cooper Works Cabrio natürlich nicht allzu sehr „zunehmen“: Mit einem Leergewicht von 1.385 Kg liegt man da durchaus noch im Rahmen.

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Wer gerne auf Kurvenjagd geht, ist mit der Sportskanone eigentlich bestens bedient. Der Gepäckraum lässt zwar trotz Cabrio-Dasein schwer zu wünschen übrig, dafür darf Fahrspaß an erster Stelle stehen. Schließlich soll der offene Flitzer ja nicht überladen werden und auch bei schnellem Lastwechsel in Schikanen Spurtreue zeigen. Wer an dieser Stelle auf Nummer sicher gehen will, schielt auf das altbekannte Fahrwerkstuning.

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Neues Equipment von KW automotive

Als renommierter Hersteller und Ausrüster ist KW automotive sichtlich auch bei diesem MINI John Cooper Works Cabrio eine gute Wahl. Überraschenderweise werden hierfür gleich vier verschiedene Versionen angeboten: Neben den mittlerweile zum Pflichtprogramm gehörenden Varianten 1 bis 3 gibt es diesmal auch ein KW Street Comfort Fahrwerk, was insbesondere die Cruiser unter euch ansprechen soll.

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Den preislichen Einstieg macht jedoch wie so oft das KW Gewindefahrwerk V1, welches mit einem vordefinierten Setup bereits eine straffere Abstimmung als die Serie mit sich bringt. Das Street Comfort-Fahrwerk dagegen ist per se auf harmonisches Dahingleiten ausgerichtet, lässt sich in seiner Dämpfung aber sowohl noch weicher wie auch straffer einstellen.

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Bei der Variante 2 kommt der Vorteil der Zugstufenverstellung über 16 Klicks hinzu. Die feine Justierung des Zugstufenventils eignet sich beim MINI John Cooper Works Cabrio vor allem für Reifen mit niederem Querschnitt und damit geringem Fahrkomfort. Möchte man zusätzlich noch die Druckstufe separat anpassen, greift man zum Topmodell, dem KW Gewindefahrwerk Variante 3.

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Die Modelle V1 bis V3 bieten beim MINI John Cooper Works Cabrio eine geprüfte Tieferlegungsspanne von 20 bis 45 Millimetern an beiden Achsen. Beim KW Street Comfort Fahrwerk dagegen beschränkt sich der Bereich auf 15 bis 35 Millimeter Tieferlegung.

Fotos: KW Automotive

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Philip Hünteler

Philip Hünteler

ist leitender Redakteur des Online-Automagazins Tuning-Stories.de, zudem schreibt er lebhafte Reportagen und Testberichte für AUTOTUNING.DE. Sein Herz schlägt vor allem für Fabrikate von Audi, BMW und Porsche.

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