Wie fahre ich mein neues Auto richtig ein?

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    • Wie fahre ich mein neues Auto richtig ein?

      Hallo zusammen,

      ich hole mein neues Auto Anfang nächsten Monat in Wolfsburg ab. :D
      Nach 8 Monaten Wartezeit ist es endlich so weit * freu *
      Jetzt meine Frage: Wie fahre ich meinen Neuen richtig ein?
      Die meisten und vor allem die von der VW sagen, man soll den Motor die ersten
      1000 km nicht über dreitausend Umdrehungen fahren.
      Jetzt wurde mir gesagt, ich soll das Auto ca. 100 km richtig warm fahren und anschließend
      voll aufs Gas gehen und den Motor richtig einfahren, aber irgendwie trau ich mich überhaupt nicht.
      Ja klar, wenn was kaputt gehen sollte, geht ja auf Garantie aber kann es dann sein, das sich Schäden erst später
      bermerkbar machen????

      Freue mich auf eure Hilfe.
      Schon mal vielen dank

      Mfg klee-83

    • Ich habe mich ziemlich genau an diese Anleitung gehalten:

      Wie fahre ich einen neuen Motor richtig ein?

      Das Einfahren eines neuen Motors ist heute nicht mehr so wichtig wie früher, trotzdem sollte man ein paar Punkte beachten:

      • Auf den ersten 1000 km nicht mit Vollgas fahren. Hohe Drehzahlen und hohe Last vermeiden. Aber auch nicht untertourig fahren.
      • Auf den folgenden 500 km die Beanspruchung des Motors langsam steigern, bis auch die Drehzahlgrenze erreicht wird.
      • Wichtig ist, das das Einfahren nicht mit immer gleicher Drehzahl erfolgt, sondern möglichst unter ständig variierender Beanspruchung. Also besser Landstraße statt Autobahn fahren.
      • Ein Öl und Ölfilter-Wechsel nach 1.500 km kann nicht schaden, ist aber nicht mehr notwendig. Da die Longlife-Wartungsintervalle aber bis zu 50.000 km betragen können, ist der Ölfilter so ausgelegt, das er auch den erhöhten Abrieb der Einfahrphase sicher aufnimmt.


      Beim Einfahrprozeß werden die stärksten Rauhigkeitsspitzen im Kolbenweg abgearbeitet. Dadurch passen sich Kolbenringe und Zylinder aneinander an. Letztlich verringert sich auch der Ölverbrauch, der in der Einfahrzeit etwas höher sein kann.

      Quelle


      Hat bis jetzt noch nicht geschadet *g*
      Bis dann... Anton

      Neun von zehn Stimmen in meinen Kopf sagen ich bin nicht verrückt.
      Die andere summt die Melodie von Tetris...

      GTI Mark VI - "Das Auto an das ich denke wenn ich mit meiner Frau schlafe!"


    • „Ein neues Auto muss eingefahren werden!“ Diesen Satz kennen die jüngeren Neuwagenbesitzer unter uns wahrscheinlich gar nicht mehr. Doch auch wenn die Zeiten, in denen Neufahrzeuge mit so genannten Einfahrölen befüllt werden mussten, längst vorbei sind, empfiehlt Volkswagen nach wie vor einen behutsamen Start ins Autoleben. Die Zylinderfertigung hat zwar inzwischen ein qualitativ so hohes Niveau, dass es kaum noch Unebenheiten gibt, die durch die Kolbenbewegungen abgerieben werden.
      Aber trotz verbesserter Zylinderoberflächen, richtig eben sind diese bei Neuwagen eben auch nicht. So weist der Motor während der ersten Betriebsstunden eine höhere innere Reibung auf. Es kann zwar mittlerweile auf einen frühen Ölwechsel, mit dem früher die abgeschmirgelten Metallspäne entfernt wurden, verzichtet werden, aber die ersten gut tausend Kilometer sollten mit maximal Dreiviertel der Höchstdrehzahl gefahren werden. Wer sofort Vollgas gibt, riskiert überhöhten Ölverbrauch, weil die Zylinderoberflächen nicht geglättet, sondern großflächig abgetragen werden. Und das kann eine verringerte Lebensdauer des Motors zur Folge haben.

      Motor immer sorgfältig warm fahren
      Die zu erwartende Haltbarkeit des Triebwerks ist allerdings nicht nur von der Behandlung während der ersten Kilometer abhängig, sondern auch von einem schonenden Umgang danach. Generell sollte ein Motor nicht hoch gedreht werden, bevor das Öl eine Temperatur von gut 80 Grad Celsius erreicht hat. Das gilt vor allem für Turbo- und Dieselmotoren. Frühes Hochschalten schont außerdem die Umwelt, weil weniger Sprit verbraucht wird und weniger Schadstoffe emittiert werden.

      Bei neuen Dieseltriebwerken sollte der Ölstand bei jedem Tankstopp kontrolliert werden, denn die Selbstzünder neigen zu erhöhtem Ölverbrauch. Seine Betriebstemperatur erreicht ein Motor – je nach Ölmenge – ab etwa fünf Kilometern Fahrtstrecke, im Winter sind es meist noch weit mehr. Drehzahlschwankungen sind für einen neuen Motor dagegen sogar wünschenswert. Nach Meinung des ADAC bekommt das Fahren auf kurvigen Landstraßen neuen Autos besser als lange Autobahnfahrten mit konstant hohen Drehzahlen.



      Genauso wie der Antrieb benötigen auch Stoßdämpfer, Bremsen und Reifen eine Zeit, bis sie voll belastbar sind. Erst wenn sich Bremsbeläge und -scheiben „eingeschliffen“ haben, können die Bremsen schnell und richtig dosiert verzögern. Gleiches gilt, wenn die Bremsanlage generalüberholt wurde. Wer mit neuen Reifen unterwegs ist, sollte beachten, dass sie – richtigen Luftdruck vorausgesetzt – ihre optimale Haftungsfähigkeit erst nach rund 300 Kilometern erreichen. Die Stoßdämpfer sind im Neuzustand manchmal etwas schwergängig. Wem das zu unkomfortabel ist, kann mit Fahrten über Kopfsteinpflaster Abhilfe schaffen. Das Schütteln trägt dazu bei, dass sich die Federn und Dämpfer schneller „einarbeiten“. Neue Fahrzeuge sollten auch so oft wie möglich gelüftet werden. Frischer Kunststoff verursacht fertigungsbedingte Ausdünstungen, die aber nicht unbedingt gesundheitsschädlich sind. Allerdings können sie nachweislich müde machen. Insgesamt gilt für Fahrten mit neuen Autos besonders vorausschauend und defensiv zu fahren.

      Die wichtigsten Regeln beim Einfahren eines neuen Autos:
      • Auf den ersten 1.000 Kilometern Vollgas vermeiden und mit maximal Dreiviertel der Höchstdrehzahl fahren.
      • Mit mäßigen Drehzahlen fahren, bis das Motoröl 80 Grad Celsius erreicht hat. Das gilt besonders für Turbo- und Dieselmotoren.
      • Bremsanlage richtig „einbremsen“. Es dauert einige Kilometer und Bremsmanöver, bis sich Beläge und Scheiben eingeschliffen haben. Das gilt auch für generalüberholte Bremsen.
      • Geringere Bremswirkung durch stärkeren Pedaldruck ausgleichen.
      • Vor allem neue Dieselmotoren neigen zu erhöhtem Ölverbrauch. Den Ölstand bei jedem Tankstopp kontrollieren.
      • Neue Stoßdämpfer sind manchmal auf den ersten Kilometern etwas schwergängig.
      • Reifen erreichen erst nach 300 Kilometern die höchste Leistungsfähigkeit.
      • Neufahrzeuge so oft wie möglich lüften. Neuer Kunststoff dünstet aus.
      Quelle VW
    • Dem bisher gesagtem ist eigentlich nichts hinzufügen.

      Und wenn Du ein wenig auf Dein Auto achtest, wirst Du feststellen, dass so bei 10.000 - 15.000 KM dein Motor sich anders anhört, anders aufs Gas reagiert, und weniger verbraucht.

      Dies sind Effekte die sich aus dem vorher beschriebenem Verhalten ergeben.

      Gruß Frederik
    • Das sind "Richtlinien" die vom Hersteller angegeben werden.
      Durch die heutigen modernen Fertigungsverfahren und den geringen Toleranzen ist es nicht mehr zwingend notwenig einen Motor einzufahren. Das Ergebnis in der Differenz ist minimal. Jedoch sollte man sich auf Grund der Angabe des Herstellers daran halten.
      In kritischen Situationen wie Überholvorgänge oder beim einfahren auf die Autobahn darfst du auch ruhig kurz über 3000 upm drehen (wenn der Motor warm ist!). Schaden tut es ihm nicht - nur zur Regel sollte es nicht werden.

      Versuche möglichst viel zwischen den Gängen zu schalten damit sich Kolbenringe und Kolbenbohrungen mit der Kurbelwelle und dessen Toleranzen oft in verschienden Situationen auseinander setzten. Vermeide in den ersten 1000 KM Langstrecken wo du nur auf der Autobahn fährst.

      Unter dem Strich macht es dann hochgerechnet z.B. auf 100.000 KM bei Beachtung oder Nicht-Beachtung vielleicht ein paar Tropfen mehr Öl oder einen halben Liter Sprit mehr aus bzw. weniger.
      Viel wichtiger ist das der Motor Betriebstemperatur hat wenn du volles Rohr gibst und regelmäßig deine Warungen durchführst (Öl-Wechsel, Kühlmittel etc.)


      Gruß,

      Fillmore