1.8T ruckelt bei verschiedenen Lastzuständen

    • Golf 4 Benziner

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    • 1.8T ruckelt bei verschiedenen Lastzuständen

      Hallo Forum!

      Problem 1

      Ich habe zwischen 2000 und 3500 Umin ein Ruckeln, welches bei Teillast am auffälligsten ist (also wenn das Pedal nur ein wenig durchgetreten ist). Das fühlt sich an wie ein "Vollgas - Gar kein Gas" Intervall im Sekundentakt. Das Verhalten tritt aber nur niedertourig auf. Bei voll getretenem Pedal ist der Effekt nicht zu bemerken aber er kommt trotzdem nicht so recht vom Fleck.

      Problem 2

      Wenn ich im 5. Gang Höchstgeschwindigkeit fahren will, zeigt sich folgendes Verhalten: Bei ca. 160 gibt es ein Leistungsloch (als wenn er sich verschlucken würde), dann beschleunigt er aber bis ca. 190 bevor sich wieder ein Ruckeln einstellt. Diesmal aber intensiver (was wohl am erhöhten Luftwiderstand liegt). Fühlt sich dann an als wenn einem abwechselnd erst in den Bauch und dann in den Rücken getreten wird. Etwas überspitzt formuliert aber ich denke ihr wisst worauf ich hinaus will. Die Geschwindigkeit fällt dann bis ca. 140 ab, die er dann aber - ruckelnd - halten kann. Das Ganze passiert bei voll getretenem Pedal. Geht man behutsam mit dem Pedal um (also nie ganz Vollgas) sind maximal 210 drin.

      Interessanter Weise kann ich beispielsweise im 2. Gang bis in den Begrenzer beschleunigen, ohne dass das Ruckeln auftritt.

      Vorgeschichte

      Als ich ihn vor einem Jahr mit 91 tkm gekauft habe fuhr er sich - wie sagt man hier so schön - wie ein Sack Nüsse. Gerade bei Lastwechseln (Gangwechsel). Nach kurzer Recherche und einem Schnattern aus dem Motorraum habe ich dann das Schubumluftventil getauscht. Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Die oben beschriebenen Probleme halten sich allerdings hartnäckig.

      Also habe ich im Stand mal Fehler auslesen lassen, leider ohne Befund. Eine Live-Diagnose während der Fahrt habe ich noch nicht machen lassen.

      Test 1

      Nach einiger Recherche in diversen Foren stieß ich dann auf den LMM und das N75. Also den LMM abgeklemmt (Stecker abgezogen). Es stellte sich gefühlt keine Verbesserung ein.

      Test 2

      LMM wieder dran und nun beim N75 den Stecker gezogen (ASR/ESP Leuchte blinkt). Das niedertourige Ruckeln ist kaum zu bemerken aber bei 190 bricht er wieder ein. Diesmal ist der Leistungseinbruch aber nicht mehr so stark. Man könnte sagen die Leistungsamplitude sinkt nicht mehr so stark, aber das Sekunden-Intervall bleibt.

      Die unteren Gänge lassen sich nach wie vor durchziehen aber ob die volle Leistung anliegt kann ich mangels Referenz nicht sagen. In meinem Bekanntenkreis fährt niemand so ein Auto.

      Vermutungen

      Da der Fehler nach beiden Tests - mehr oder weniger stark - noch auftritt, schließe ich diese beiden Optionen fast aus, aber möglicher weise beeinflussen sie andere Teile? Weitere Baustellen wären wohl: die Zündkerzen/-kabel/-spulen (es gab wohl mal eine Kulanzaktion von VW wegen den Spulen?), Kraftstofffilter/-pumpe, Drosselklappe (wohl eher nicht, läuft im Stand eigentlich ruhig?), Turbo (ein VW Meister meinte mal mit defektem Turbo würde ich nur bis 170 kommen?), Motorsteuergerät (Notlauf?), Lambdasonde(n) (wieviel habe ich eigentlich?). Habe ich was vergessen?

      Fragen

      Kommt jemand aus der Nähe von Mannheim oder Stuttgart, der für einen kleinen Obulus mit mir mal eine Live-Diagnose machen könnte (oder kennt jemand jemanden, der jemanden kennt ^^)? Wichtig wären vor allem Ladedruck und LMM-Werte (kleiner 150 mg/s wäre schlecht?) und alles was im Fehlerspeicher erfasst wird, richtig? Was kann ich noch für Tests machen? Ich möchte den Fehler so gut es geht eingrenzen, da ich keine 4 stelligen Beträge sinnlos im Motorraum versenken möchte.

      Ich habe schon diverse Threads mit ähnlichen Problemen gelesen, wo aber die Lösung entweder nicht dokumentiert wurde oder das Problem einfach nicht behoben wurde. Unnötige Ausgaben würde ich mir also gern ersparen.

      Vielen Dank schonmal im Voraus für euer Interesse!

      Ps: Ich bin Laie. Was ich hier geschrieben habe, habe ich mir nur angelesen. Die Praxis ist für mich graue Theorie.
      Ein paar wichtige Infos vllt. noch zum Schluss: BJ 99, Modell 2000, MKB ARZ (110kw), Laufleistung derzeit 109 tkm

      Verzweifle nicht, wenn du kein Pro bist. Ein Amateur hat die Arche gebaut, Pros die Titanic.

    • Zündspulen und Zündkerzen wären noch eine Möglichkeit, wobei da dann ein fehler im Speicher stehen würde...

      Da das ruckeln ja ständig auftritt könnte es auch eine Undichtigkeit im Ladedrucksystem sein(Ansaugseite schließe ich mal aus, da ja das Problem mit abgezogenem LMM genauso da war).

      Drosselklappe könnte auch nicht richtig adaptiert sein...

      Klemm mal die Batterie 15 Min ab, lerne die Drosselklappe neu an, und dann schau mal ob das Problem immer noch in der Form da ist.

      So eine Ferndiagnose ist immer recht schwer, da es beim 1,8T so viele Faktoren gibt die zusammenspielen...

    • Golf4Turbo schrieb:

      Zündspulen und Zündkerzen wären noch eine Möglichkeit, wobei da dann ein fehler im Speicher stehen würde...


      Ok, wieder eine Info mehr. Aber müsste ich bei defekten Spulen und Kerzen nicht permanent diese Probleme haben?


      Da das ruckeln ja ständig auftritt könnte es auch eine Undichtigkeit im Ladedrucksystem sein(Ansaugseite schließe ich mal aus, da ja das Problem mit abgezogenem LMM genauso da war).


      Wie kann ich das als Laie prüfen? Oder sollte da ein Fachmann ran?


      Klemm mal die Batterie 15 Min ab, lerne die Drosselklappe neu an, und dann schau mal ob das Problem immer noch in der Form da ist.


      Wenn ich an die Drosselklappe gehe, werde ich die auch gleich reinigen. Könnte ich mir am WE mal vornehmen. Dazu brauch ich dann eine neue Papierdichtung, richtig? Hat jemand die Teilenummer dafür?


      Wie sieht das mit dem Anlernen bei meinem Motor aus? Reicht da die "5-Minuten-Zündung-an"-Methode oder muss das mit VAG COM gemacht werden? Falls letzteres, kann ich mit nicht-angelernter Drosselklappe zum Freundlichen fahren oder ist das nicht gut für den Motor?


      Einen schönen 1. Mai!

      Verzweifle nicht, wenn du kein Pro bist. Ein Amateur hat die Arche gebaut, Pros die Titanic.

    • Servus zusammen!

      Hab heut schon mal die Drosselklappe begutachtet:

      -

      Macht eine Reinigung da wirklich Sinn? Ich habe bis jetzt nichts sauber gemacht.

      Mir fehlt jetzt noch die Papierdichtung (die hat VW hoffentlich auf Lager?), Drosselklappenreiniger von LM hab ich schon da. Für mich sieht die nahezu neuwertig aus, allerdings bekommt man auf der Rückseite ganz schnell schwarze Finger. Da man immer wieder von Problemen nach der Reinigung liest würde ich gern wissen, ob das bei meiner zwingend nötig ist. Die Frage nach der Methode zum neu-anlernen aus dem letzten Post steht auch noch im Raum.

      Wenn ich mir das mit der Drosselklappe sparen kann würde ich nächste Woche mal versuchen einen Termin für ne Live Diagnose zu bekommen.

      Schönes WE!

      Verzweifle nicht, wenn du kein Pro bist. Ein Amateur hat die Arche gebaut, Pros die Titanic.

    • Schaden wird die Reinigung sicher nicht, leicht schwarze Ablagerungen sind ja schon zu sehen...

      Die Dichtung müsste der Händler auf Lager haben.

      Besser zum anlernen ist VAG Com, die 5 Minuten Zündung Sache steht hier im Forum und geht zur Not auch.

      Wenn schon dabei bist, klemm die Batterie vor dem anlernen mal ne Weile ab...

      Ansonsten fallen mir zum ruckeln noch folgende Sachen ein:

      N75(Eine häufige Ursache für dein Problem)

      LMM (Hast ja schon getestet, schein nicht daran zu liegen)

      Ansauglufttemperatursensor(Sicherheitshalber würde ich den auch mal prüfen)

      LD Sensor(eine weitere Möglichkeit)

      Ansonsten wenn die Teile alle OK sind, dann lass mal das Ladedrucksystem abdrücken(ca. 0,5 bar) und dann sieht man sofort ob alles dicht ist oder nicht. Sollte jede Werkstatt machen können... ;)

      Viel Erfolg beim Fehlersuchen.

    • Hallo zusammen!

      Ich war am WE fleißig und hab mir als erstes am Samstag mal den Dichtring von VW organisiert. Hatte Glück, dass den am Vortag jemand nicht abgeholt hatte und somit zufällig einer da war. Auf Lager wär also nix gewesen. Auf der Rechnung steht "028129748 Dichtung" und kostete mich inklusive Märchensteuer 2,88€.

      Dann nach Haus und mit der eigentlichen Arbeit begonnen. Als erstes Zündung (Minus) abgeklemmt (10er Schlüssel). Als nächstes mit ner Wasserpumpenzange erst die Schelle vom großen Schlauch entfernt (einfach zusammen drücken). Hab diese dazu einfach auf die Drosselklappeneinheit geschoben, damit ich den Schlauch in Ruhe runterdrücken konnte. Hab zur Hilfe noch nen großen, flachen Schlitzschraubendreher benutzt, da der doch ziemlich fest drauf saß. Nun noch den kleinen Schlauch entfernt (selbes Prinzip wie beim großen) und den Stecker von der ganzen Einheit abgezogen. Jetzt noch schnell die 4 Inbusschrauben rausgedreht (5er Inbus - für die unteren Schrauben am besten mit ner flexiblen Verlängerung arbeiten). Dann ließ sich das ganze Teil mit einem kleinen Ruck rausnehmen. Ergebnis:

      (1) - (2) - (3)

      (1) & (2) zeigen die Drosselklappe jetzt von hinten
      (3) die gesamte Einheit nochmal von vorn

      (4) - (5) - (6)

      (4) den alte Dichtring entfernen
      (5) Drosselklappe ohne Dichtring (um die grünen Reste kümmer ich mich später)
      (6) Jetzt die Drosselklappe großzügig mit dem Reiniger einsprühen

      Der Dreck ist ziemlich hartnäckig, daher habe ich die Behandlung 2 mal wiederholt. Das Ergebnis sah dann bei mir so aus:

      (7) - (8) - (9) -

      (10)

      (7) Drosselklappe von hinten
      (8) Drosselklappe von vorn
      (9) geschlossen
      (10) und offen

      Zum Schluss hab ich noch die letzten Dichtungsreste entfernt. Dazu hab ich einfach noch etwas Drosselklappenreiniger auf nen Lappen gemacht und alles sauber gerubbelt.

      (11) - (12) - (13)

      (11) letzte Dichtungsreste entfernt
      (12) Vergleich alte und neue Papierdichtung
      (13) neue Dichtung "Probe gelegen"

      Jetzt alles wieder in umgekehrter Reihenfolge zurück ins Auto schrauben. Auf den korrekten Sitz der Dichtung achten (sollte mit durchgesteckten Schrauben aber kaum verrutschen können) und sowohl den Stecker als auch die Schläuche nicht vergessen. Das Ergebnis sah bei mir so aus:



      Zu guter Letzt die Batterie wieder anklemmen (die war bei mir mehr als 15 Minuten abgeklemmt).

      Da bei mir kein Freundlicher mehr auf hatte als ich fertig war, habe ich die Drosselklappe "selbst" angelernt. Dazu 5 Minuten Zündung angemacht (man hört wie die Klappe arbeitet), danach den Motor nochmal 5 Minuten im Standgas laufen lassen bis sich die Leerlaufdrehzahl eingependelt hat. Bei mir war sie vor der Reinigung knapp über 900 Umin, jetzt deutlich unter 900 (geschätzte 870).

      Probefahrt:

      Auf den ersten Metern fuhr er sich irgendwie unangenehm. Ich vermute, dass das Steuergerät sich erstmal an die neue Situation angepasst hat. Mittlerweile fährt er sich so wie vorher und ich bin der Meinung, dass das Geruckel bei niedrigen Drehzahlen verflogen ist. Sicher bin ich mir allerdings nicht, da ich das nicht immer reproduzieren kann (die berühmte Gaspedalstellung findet sich nicht immer). Die Gänge 2 und 3 lassen sich unter Vollgas problemlos in den Begrenzer ziehen. Was allerdings geblieben ist sind die Ruckler bzw. der Leistungsverlust bei 190. Da gab es (nicht unerwartet) keine Besserung.

      Ich werde als nächstes versuchen noch diese Woche eine Live-Diagnose zu bekommen. Die Tips von Golf4Turbo sind auch notiert (Danke dafür schonmal) und evtl. lass ich die DK nochmal mit VAG COM anlernen.

      PS: Ab welcher Drehzahl setzt im Normalfall der Turbo ein?

      Verzweifle nicht, wenn du kein Pro bist. Ein Amateur hat die Arche gebaut, Pros die Titanic.

    • Danke. Das war die Angabe die ich gesucht habe.

      Hab gerade mal zwecks Termin beim (un-)Freundlichen angerufen. Die Aussage war sinngemäß: Bei den hohen Geschwindigkeiten wäre es zu gefährlich einen Fehler auszulesen. Auch auf den Vorschlag ich würde fahren und ein Servicetechniker sollte nur den Fehler auslesen, wollte man nicht eingehen. Es hieß dann entweder würde der Fehler abgelegt werden und auch im Stand auszulesen sein, oder es würde auch während der Fahrt nichts zu erkennen sein. O.o?

      Hat man mir da mal wieder Käse erzählt?

      Will nachher nochmal anrufen und für nächsten Montag einen normalen Termin machen an dem die den mal durchecken. Viel erhoffe ich mir davon allerdings nicht.

      Ps: Gibts im Forum einen Bereich wo man nach hilfsbereiten Leuten mit VAG COM in meiner Umgebung suchen kann? Auf zwei Beinen steht man bekanntlich besser und ich hab mit den Freundlichen bis jetzt nicht die tollen Erfahrungen gemacht.

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    • Selbstverständlich kann man eine Messfahrt machen.

      Die sollen mal die Luftmasse(MWB 2), Ladedruck und die Ansauglufttemperatur während der Fahrt messen.

      Lambdawerte kann man auch im Stand messen.

      Hab ich alles schon mehrfach bei mir gemacht, geht ohne Probleme auch alleine...

      VW halt :whistling:

      Alles was außer der üblichen Routine ist, wird schon eine unlösbare Aufgabe für die Helden...

    • Am sichersten macht man das auf einem Leistungsprüfstand ... wir können z.B. bis 330 km/h fahren ohne das Auto aus der Werkstatt zu bewegen.

      Gruß

      Dirk

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    • Also der Termin steht nun für kommenden Montag. Ich habe gesagt ich möchte eine geführte Fehlersuche machen lassen (diesen "Fachbegriff" hat mir früher schon mal ein VW Meister gesagt). Zudem notiere ich mir folgende Punkte:

      • N75
      • Temp-Sensor
      • G31
      • Zündung
      • Lambdasonde(n)
      • Kraftstoffzufuhr
      • evtl. noch Ladedrucksystem abdrücken (ich hoffe die wissen damit was anzufangen - denke aber mal, dass eh auf Fremdluft gecheckt wird?)

      Gerne würde ich auch Luftmasse, Ladedruck und Temp im problematischen Bereich messen lassen. Mal sehen ob ich VW da noch zu überredet bekomme. Ich bin zumindest mit dabei wenn der Service sich den Wagen ankuckt, dann stichel ich noch mal ein wenig nach, warum das denn nicht gehen sollte.

      LMM schließe ich vorläufig auch aus.

      Hab ich was vergessen?

      Ich werde euch über die "Diagnose" auf dem Laufenden halten. Danke schonmal für eure Anteilnahme. ;)

      Ps: @ -Dirk-

      Die Idee hatte ich auch schon (hab sogar schon auf eurer Seite vorbei geschaut) . -Vorerst- sind mir 300km zu euch aber zu weit. Ich bräuchte einfach nur jemanden mit VAG COM. Ne Strecke für Höchstgeschwindigkeit hab ich hier "um die Ecke". ^^

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    • Woher kommst??

      VAG Com hab ich da.

      PS: Die geführte Fehlersuche könntest dir sparen, da die da alles Punkt für Punkt prüfen, auch wenns gar nichts mit dem Fehler zu tun hat. Kostet nur Unsummen...

      Wenn die die oben aufgeführten Teile prüfen würden und die Messfahrt machen würden würde es schneller und billiger werden...

    • Wenn ich mich mal selbst zitieren darf ...

      Kopi schrieb:



      Kommt jemand aus der Nähe von Mannheim oder Stuttgart, der für einen kleinen Obulus mit mir mal eine Live-Diagnose machen könnte (oder kennt jemand jemanden, der jemanden kennt ^^)?




      (ich gebe zu es war viel Text im ersten Post) ;)

      Ok, werde dann als erstes die Teile checken lassen bevor ich zur Geführten über gehen werde.

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    • Servus zusammen.

      Hier mal mein Bericht zur Fehlerbeseitigung:

      Am Montag Fahrzeug zur Direktannahme gebracht und Fehlerspeicher auslesen lassen. 5 Fehler standen drin.

      1. N75 (war klar, hatte ich ja abgezogen)
      2. LMM (hatte ich ja auch abgezogen)
      3. Sonde Bank 1 oder so ähnlich (was wohl die Lambdasonde gewesen sein wird)
      4. ein sporadischer Fehler (hab ich mir nicht gemerkt)
      5. hab ich mir auch nicht gemerkt ^^

      Nun hab ich mir die Frage gestellt, ob durch das Abstecken von N75 und LMM wohl die Labdasonde nen Fehler eingetragen hat. Möglich, oder?

      Danach hab ich mit dem Servicemenschen ne Probefahrt gemacht, damit er sich ein Bild vom Rucken machen konnte (bei 180). Hatte allerdings nicht schnell genug geschaltet gleich die Fehler aus dem Speicher zu löschen und nach der Fahrt nochmal Fehler auslesen zu lassen. Hätte im Endeffekt wohl Aufwand und Geld gespart. Der Freundliche (! einer von den Guten) kam dann auch irgendwann auf die Zündspulen.

      Also Auto da gelassen und nen 6er Golf Diesel gemietet. :D (das DSG fand ich allerdings wenig überzeugend)

      Heute dann der Anruf, das Problem wäre schon behoben. Es war nach einigem Testen und Suchen dann wohl doch der LMM! Bin also gerade mit über 220 bei ca. 5900 Umin über die Autobahn gebrettert. :thumbsup:

      Das Ende vom Lied:

      Arbeitsaufwand
      Eigendiagnose: Datenspeicher auslesen 16,90
      Messblöcke lesen 31,40
      Zündanlage prüfen 23,55
      Einspritzanlage geprüft 31,40
      LMM aus- und eingebaut 33,80
      ? GFS/Geführte Funktion 82,81 ? (ob das noch sein musste? naja egal, läuft ja jetzt)
      Teilekosten
      Luftmesser 119,03

      ... macht inklusive Märchensteuer 405,54€. Dazu kommen noch die Kosten für meinen Leihwagen (ca. 100€ für 2 Tage inkl. Diesel).

      Fazit 1:


      Den LMM einfach abklemmen scheint keine adäquate Prüfmethode für dessen Funktion zu sein!


      Fazit 2:


      Auto läuft sehr gut. Mir ist aufgefallen dass er jetzt, auch wenn er kalt ist, im Leerlauf nicht mehr bei über 1100 Umdrehungen läuft. Er lief direkt bei 900. Ich bin zufrieden, auch - oder gerade deshalb - weils nicht 4-stellig geworden ist und ich endlich mal als Kunde behandelt wurde (Dank guter fachlicher Vorbereitung durch euch).



      Vielen Dank, dass ihr euch meinem Problem angenommen habt! :)

      Verzweifle nicht, wenn du kein Pro bist. Ein Amateur hat die Arche gebaut, Pros die Titanic.