Werkstatt beschädigt Gewinde am Aggregateträger - wer zahlt?!

    • Golf 4

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Forumsupdate: Willkommen im neuen Forum! >>> Bitte Browsercache leeren! <<<
    Empfehlung: AUTOTUNING.DE - Das kostenlose Online-Magazin
    • Werkstatt beschädigt Gewinde am Aggregateträger - wer zahlt?!

      Mein Dicker ging heute in eine freie Werkstatt.
      Dort sollte die linke Spurstange und die Lagerungen der Querlenker getauscht werden.

      Vor 15Minuten rief mich die Werkstatt an, dass beim Versuch die Schrauben aus dem Aggregateträger zu lösen/befestigen(?!) das Gewinde abgerissen sei, und sich jetzt mitdrehe.
      Das Teil soll zu stark angerostet gewesen sein.

      Jetzt will man schauen ob sie auf die schnelle ein Ersatzteil (gebraucht) auftreiben können, da ein Neuteil MICH 260€ kosten würde.
      Da es ein tragendes Teil ist, wollen sie es auch nicht schweißen oder dergleichen.
      Ich soll gleich mal vorbei kommen und es mir selber anschauen.

      Die Frage ist jetzt, wer kommt für die Kosten des Ersatzteils und der Montage auf?
      Schriftlich wurde von mir lediglich oben aufgeführte Arbeiten angewiesen, wodurch ich davon ausgehe das dies ein Haftpflichtschaden der Werkstatt ist, welche deren Versicherung begleichen muss.

      Mein viel größeres Problem ist, dass ich heute Abend auf Arbeit muss, wo kein ÖPNV fährt.
      Wer kommt für die Kosten des Mietwagens auf?

    • Mittlerweile war ich vor Ort.

      Die "Werkstatt" hatte bisher nichts weiter getan, als die Muttern der Spurstangen zu lösen, und eben den Bolzen zu killen.
      Man fragte mich wie lange ich das Auto noch fahren will. Als ich
      sagte "der ist soweit Top in Schuss.
      Fahrwerk wurde ja auch erst (bis
      auf die Querlenker) vor 2 Jahren komplett gewechselt, meinte der Typ zu
      mir "Ist ja auch ein schönes Auto, kein Rost und der Allradantrieb ist
      toll!".
      Hinzukommt, dass man mir doch aufdringlich nahe legte, dass eine Reparatur nicht sinnvoll wäre - da "unbezahlbar"....

      Es wurde auch schön Öl an die Getriebeklocke gesprüht (man sieht das
      es neues ÖL ist, kein benutztes) damit er mir sagen konnte, dass das
      Getriebe auch gewechselt werden muss in nicht all zu ferner Zukunft.


      Die Reparatur des Geräteträgers inkl. einem gebrauchten Austauschteil
      (110€) wurde nun mit 337€ veranschlagt, welche ich vorerst unter
      Vorbehalt veranlasst habe - es blieb mir auch erstmal nichts anderes
      übrig.
      Rost war am kompletten Träger so gut wie keiner zu sehen, daher habe ich aufjedenfall die Altteile zurück verlangt!
      VW verlangt für ein Austausch inkl. Neuteil knapp 500€ - was ich in Anbetracht der Tatsache lieber getan hätte.

      Allerdings meinte der Anwalt meiner Rechtsschutzversicherung, dass der Fall eindeutig zu Lasten der Werkstatt geht.
      Morgen habe ich erstmal einen Termin beim Anwalt um alles weitere Auszuloten.
      Die "Werkstatt" versucht mich hier über den Nuckel zu ziehen.


      Jetzt habe ich erstmal einen Mietwagen zu je 20€ am Tag genommen.
      Diese Kosten muss ich laut Anwalt aber selber tragen.

    • Ich würde meinen Wagen direkt von der Bühne bei denen holen lassen und sagen, schicken sie mir die Rechnung... Garnichts bezahlen und mit der zugeschickten Rechnung wäre ich zum Anwalt... Was für eine Werkstatt ist das? :thumbdown:

      Warum behindert die StVZO meinen Geschmack?

    • Auf Rechnung arbeite die "Werkstatt" nicht.
      Nur Bar-/EC-Zahlung bei Abholung.

      Ich habe wie gesagt die Zusatzleistung unter Vorbehalt machen lassen, und dies auch auf dem Auftrag so vermerkt.
      So wurde es mir von der Anwalt-Hotline empfohlen.

    • Moin,

      lass mich raten, es war die Schraube die von vorne in den Lenker geht?

      Das Problem ist bekannt, zumindest in VW Werkstätten ;)

      Wenn die Lenker raus müssen, dann führt meist kein Weg dran vorbei, da die Schraube ja irgendwie raus muss um den Lenker auszubauen.

      Man hätte bestimmt mit Rostlöser arbeiten können, aber leider kommt man da ganz beschissen ran.

      Nen direkten Vorwurf würde ich der Werkstatt nicht unbedingt machen, Sie hätten aber evtl. über das Risiko informieren können.

      Gruß

      I'm not low but faster than you...

    • Genau die Schraube ist es.
      Allerdings sind wie gesagt keinerlei Rostfahnen zu erkennen.

      Allerdings ist die Art und Weise wie die Werkstatt reagiert hat, doch sehr fragwürdig.
      In meinen Augen wollen die mich über den Tisch ziehen.
      Auf der rechten Seite ebenfalls keine Rostfähnchen oder ähnliches zu sehen, dort klappte es wunderbar.

    • Moin,

      da das Gewinde im Aggregateträger sitzt, kann man schlecht sehen wie angerostet es ist...

      Sicherlich ist es ne Unart, wie die Werkstatt das verkauft.

      Ich würde erstmal gucken ob die sich evtl. auf ne Kostenteilung einlassen.

      Gruß

      I'm not low but faster than you...