Rechtliches Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

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    • Rechtliches Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

      Morgen an alle,
      hat hier jemand zufällig Ahnung von den Rechtlichen Sachen?

      Und zwar am Freitag nach dem Deutschlandspiel war bei uns im Dorf an einem Kreisverkehr ein Autokorso wo alle maßlos übertrieben haben.
      Ich war nur höchstebns 10 Min da, hab eine Runde gedreht weil ich aus dem Kreisel rauswollte, aber die Ausfahrt war zu. Dann bei der zweiten Runde war die frei und ich bin rausgefahren. Scheinbar standen da auch 3 Polizisten, die sich kurzer Hand mein Kennzeichen notiert haben.
      Diese kamen gestern abend zu mir und wollten mein Führerschein sehen und meinten alles weitere folgt schriftlich. Beschuldigung: Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr!! -.- Ich sei da angeblich rausgebrettert und hätte fast jmd umgefahren, was mener Meinung nach garnicht stimmt!

      Ich mein, es war nicht meine Absicht jmd. zu verletzen oder zu gefährden. Ich hab auch keinen Unfall herbeigeführt und auch keinen verletzt!
      Bin meiner Meinung nach normal da rausgefahren. Mit meinen 90PS kann ich da auch nicht rausbrettern wie ein Irrer.

      Was kann da folgen? Haben die überhaupt genug Beweise, nur weil die mein Kennzeichen notiert habe? Bin jetzt erst 1 Monat aus der Probezeit raus und noch nie negativ am Steuer aufgefallen.

      Die ganzen Googlebeiträge von wegen bis zu 5 Jahre Haft und Entzug der Fahrerlaubnis machen mir Angst. Bin in der Ausbildung angewiesen auf den Führerschein :(

    • Hallo

      Stas92 schrieb:

      hat hier jemand zufällig Ahnung von den Rechtlichen Sachen?

      Da kann ich die leider nichts genaueres sagen - aber ....

      Grundsätzlich mal ... dein Verhalten im Straßenverkehr warwahrscheinlich nicht ganz ok - ohne jetzt über dich urteilen zu wollen - ansonsten hätte man dich nicht vermerkt.

      Stas92 schrieb:

      Diese kamen gestern abend zu mir und wollten mein Führerschein sehen und meinten alles weitere folgt schriftlich.

      Ich vermute, es wir auf eine Anzeige auslaufen ... eben mit der Beschuldigung: "Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr!!" ... mit einer Geldstrafe von ... weiß nicht wie hoch die bei euch sind .. aber ich schaätze mal 100 bis 300 €. Und wahrscheinlich einen Punkt (ich weiß nicht genau was es da in Deutschland gibt)
      Auf jeden Fall ist mal nichts passiert - das ist schonmal in jedem Belangen gut! Weil du wegen Beweisen fragst ... du hast vermutlich keine Beweise um das Gegenteil zu beweisen - smoit musst du wohl oder übel das akzeptieren, was die Polizisten sagen bzw. wie sie es einschätzten. Natürlicht kannst du - falls du dich extrem benachteilig behandelt bzw. unfair behandelt fühlt - auch rechtlich gegen sie vorgehen ... ob es was bringt, sei dahingestellt.

      Stas92 schrieb:

      Mit meinen 90PS kann ich da auch nicht rausbrettern wie ein Irrer.

      Naja ... das liegt im Ermessen des Betrachters und entsprechend der Situation ... oft sind sogar schon 30kmh zu schnell ...

      Stas92 schrieb:

      Die ganzen Googlebeiträge von wegen bis zu 5 Jahre Haft und Entzug der Fahrerlaubnis machen mir Angst. Bin in der Ausbildung angewiesen auf den Führerschein :(

      Das denke ich wohl kaum ....
      Wenn es soooo schlimm wäre und das Vergehen so arg wäre, hätte man dir den Führerschen schon direkt abgenommen ... Wie gesagt - es ist nichts passiert!
      Zu den Polizisten: Sie übertreiben gerne in ihrer Wortwahl nutzen ihre Macht auch ab und zu gerne aus (keine Verallgmeinung!!! - trifft aber hin und wieder zu).
      Bei den diversen Aussagen in den Foren, kann man auch oft von übertreibungen reden - man kennt die genaueren Umstände nicht. Viele machen solche Angaben auch aufgrund von einer gewissen Art von Selbstjustiz und "möchten es den anderen zeigen".
      .... Also Kopf hoch! (Ohne deine Art und Weise we du dich im Straßenverkehr verhalten hast schön zu reden - ist jetzt nicht böse gemeint)
      Achte aber in Zukunft bitte drauf, dass du nicht in solche Situationen verwickelt wirst!

      lg
      Gerald

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bollwing ()

    • geh zum anwalt, denn die haben keine beweise vorliegen nur weil die dein kennzeichen aufgeschrieben haben, es könnte überhaupt so sein dass du nicht am steuer warst an dem abend (hierfür haben die auch keine beweise in form von fotos), sie müssten dich an ort und stelle aufhalten und quasi auf frischer tat ertappen, damit die so ein aufstand machen können. Alles andere ist bullshit und manche bullen denken im ernst die können machen was sie wollen, ne echte frechheit sowas tsssss.... :sleeping::sleeping:

      - Max

    • Ich glaub schon, dass die echt gereizt waren, weil da wirklich viel übertrieben wurde, wie ich gesehen habe. Von Burnouts mit Reifenplatzer, Hupen mit Feuerwehrhorn und Springen auf Auto uvm. Aber dass die mich inenrhalb von 10 Minuten Anwesenheit direkt vermerken find ich krass.
      Die meinten noch, die hätten mich den ganzen Abend noch da gesucht und ich sei wie vom Erboden verschluckt! - Ja kla, weil ich ja nur kurz da war und weggefahren bin, weil ich mir keiner Schukld bewusst war, geschweige denn, dass ich davon auch nur im entferntesten was mitbekommen hätte.

      100€ - 300€ könnte man ja irgendwie mit würgen noch verkraften - aber kommt es da auch direkt zu einer Gerichtsverhandlung, wo ich mir einen Anwalt etc. holen muss und die Gerichtskosten tragen muss? Oder wird das direkt so ausgesprochen? Kenn mich wie gesagt bei sowas garnicht aus, da ich noch nie negativ aufgefallen bin :/

    • es wird mit sicherheit zur gerichtsverhandlung kommen, deswegen musst du auch zum anwalt. Wenn es wirklich so ist wie du sagst, dann gabs dort genug zeugen die für dich zb aussprechen werden. Wenn du die verhandlung gewinnst dann musst du keinerlei kosten tragen

      - Max

    • Mach dir erstmal keinen Stress,

      Warte ab bis die / der Anzeige / Anhörungsbogen kommt,
      danach gehste damit zum Anwalt ( Hoffentlich Rechtschutzversichert ).
      Einspruch einlegen Ende.

      Danach wird sich wahrscheinlich ein Richter das ganze angucken und sagen ob verhandlung oder nicht.
      Meines erachtens hast du aber recht gute Karten, weil halt keiner was in der Hand hat gegen dich.
      Es gibt kein Foto oder Video beweis.

      Wenn du allerdings schon sagst mit 100-300€ kann man leben, ist das fast wie ein Schuldeingeständnis.

      Wenn ich unschuldig bin zahle ich auch für nichts ;)

      Ich habe einen ganz einfachen Geschmack:
      Ich bin immer
      mit dem Besten zufrieden.
    • Stas92 schrieb:

      Und eine Verhandlung kann man in keinem Fall umgehen? :/



      Doch mit einem Anwalt. In D gilt immer noch die Unschuldsregel. Man ist so lange unschuldig bis die Schuld bewiesen ist. Sprich, anhand des Kennzeichen kann keiner den HALTER des Fahrzeuges als TÄTER benennen, und wie einer der Vorreder sagte, ohne "Erwischen vor Ort" inkl Feststellung des zu dem Zeitpunkt fahrenden Bürgers, können die 20 Anzeigen schreiben. Da lacht ein Anwalt der sein Handwerk versteht nur drüber.
    • Wozu die verhandlung umgehen? Es kann nur besser werden für dich!
      Hast du eine Rechtsschutzversicherung? Die übernimmt alle Kosten die durch die Verhandlung bzw deinen Anwalt auf dich zu kommen.

      Mir wurde mal vorgeworfen das ich bei Rot über die Ampel gefahren wäre...
      Hätte mich normalerweise 150€, 3Pkt und 1 Mon Fahrverbot gekostet.
      Bin vor Gericht gegangen.
      Am Ende konnte der Polizist nicht beweisen ob die Ampel schon länger als eine Sec rot war.
      Musste dann "nur" 50€ Strafe zahlen.

      Also nur Mut! Es kann nur besser werden! ;)

      Im Zweifel, Vollgas!

    • Itschi schrieb:

      Wozu die verhandlung umgehen? Es kann nur besser werden für dich!


      Seit wann ist es "besser" eine Gerichtsverhandlung anzustreben wenn das Verfahren im Vorfeld schon bis zur EINSTELLUNG gebrahct werden kann?
      Dieser Sinn verschließt sich mir, eventuell kannst Du das genauer erläutern.

      Hast du eine Rechtsschutzversicherung? Die übernimmt alle Kosten die durch die Verhandlung bzw deinen Anwalt auf dich zu kommen.


      Macht sie im fraglichen Fall auch OHNE Gerichtsverhandlung.

      Mir wurde mal vorgeworfen das ich bei Rot über die Ampel gefahren wäre...
      Hätte mich normalerweise 150€, 3Pkt und 1 Mon Fahrverbot gekostet.
      Bin vor Gericht gegangen.
      Am Ende konnte der Polizist nicht beweisen ob die Ampel schon länger als eine Sec rot war.
      Musste dann "nur" 50€ Strafe zahlen.

      Also nur Mut! Es kann nur besser werden! ;)


      Schlechter Anwalt. Wenn es nicht BEWIESEN werden kann, ist die logische Konsequzenz eine Einstellung des Verfahrens oder "Freispruch". Und dann kostet es den UNSCHULDIGEN Bürger gar nichts ausser seiner Anwaltskosten (wenn keine Rechtsschutzversicherung vorhanden)
    • Schoko01 schrieb:

      Drei Grüne sollten wohl Beweis genug sein



      Aha. Wenn ich den GANZEN Text oben lese, kommt mir der Verdacht es geht um etliche Personen. Und von ALLEN haben sich die Leute das Gesicht gemerkt? Im VORBEI fahren? Sprich die wissen nach 3 Tagen noch wer all die gesamten Fahrer in WELCHEM Auto waren?


      Sorry, aber Du redest Usinn. :thumbdown:

      Stell Dich in einen Kreisverkehr, schick 10 Autos durch und ordne dann ALLE Fahrer nach Gesicht SEINEM PKW zu. Und das ganze nur 10 Min später.

      Schaffste das, nehm ich alles zurück.
    • Müssen die denn beweisen, dass ich der Fahrer war? Weil Auto ist auf meinen Vater zugelassen, wegen den Versicherungsprozenten :P
      Man sieht aber schon, dass es einem Jugendlichen gehört.

      Können die sagen, der Halter kommt dran oder müssen die wirklich sagen der Sohn ist gefahren ohne wirklich Fotos oder Videos zu haben?

    • Sagte ich oben. Man ist so lange unschuldig, bis die Schuld bewiesen ist.

      Halter gleich Täter gibt es nicht.
      Wenn es so wäre, würden keine Fahrtenbücher usw geführt werden müssen.
      Oder man würde bei einer Lasermessung nie gleich zur Kasse gebeten.

      Die Täterschaft muss zweifelsfrei bewiesen werden, ansonsten gilt in Strafverfahren: Zu gunsten des Angeklagten