Lackspray - Erfahrungen?

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    • Lackspray - Erfahrungen?

      Hallo zusammen,

      Ich habe folgendes Produkt auf eBay entdeckt: ebay.de/itm/Original-Lackspray…en-Audi-Neu-/350801227071

      Nun stelle ich mir die Frage, wozu man dieses Produkt am besten einsetzen kann. Es wird ja oft gesagt, man soll zerkratzte Teile zum Lackierer bringen. Wie ist die Handhabung dieses Produktes? Wird hier erst abgeschliffen und dann später neu drauf gesprayt? Für welche Lackschäden eignet sich das Produkt? Oder kann man auch unlackierte Kunststoffteile damit lackieren?

      Spraydosen haben Vor- und Nachteile, die mir auch klar auf der Hand liegen. Ich habe schon bei meinem alten Auto mehrere Anbauteile mit Spraydosen lackiert. Wenn ich richtig aufgepasst habe, haftete der Lack auch sehr gut auf der Oberfläche und man sah so direkt keinen Unterschied zur professionellen Lackierung, erfordert aber dann einiges an Geschick. Das waren jedoch Teile mit einer anderen Farbe - hier betrifft es aber meine Lackfarbe, die sich auch mit dem Farbkode meines Autos decken soll.

      Hat hier jemand schon Erfahrungen mit solchen Produkten? Evtl. genau mit diesem?

      LG,
      sys

    • .... mit einen Lack aus der Sprayflasche bekommt man nie ein solches Lackbild wie mit der Pistole lackiert hin. :thumbdown:

      Klar um ein paar Kleinteile zu lackieren reicht (bei richtiger Vorbereitung) auch der Lack aus der Flasche aus. Aber bei größeren Teilen ab etwa Spiegelkappengröße würde ich immer zur Pistole greifen bzw. greifen lassen.

      Und Teile wie Kotflügel, Schweller oder Spoiler kann man mit einer Sprayflasche schlicht vergessen.

      Der persönliche Qualitätsanspruch entscheidet natürlich immer u. meiner ist sehr hoch. :D

      Individual für Individualisten


      .... von Danksagungen und Freundschaftsangeboten bitte ich Abstand zu nehmen ! Danke und Freundschaft .
    • hani schrieb:

      Der persönliche Qualitätsanspruch entscheidet natürlich immer u. meiner ist sehr hoch. :D

      Genau so ist es!

      lg
      Gerald
    • hani schrieb:

      Der persönliche Qualitätsanspruch entscheidet natürlich immer u. meiner ist sehr hoch. :D
      Ich würde meinen Qualitätsanspruch auch recht hoch ansiedeln, Lackdosen verteufeln würde ich allerdings nicht (ich weiß, hast Du auch nicht...)

      Ich lackiere, wenn ich lackiere, nur mit der Spraydose. Übrigens auch meine Spiegelkappen. :rolleyes:

      Worauf man beim Lackieren mit der Dose achten muß, ist, daß sie zum Schluß "das kotzen" bekommt. Ich entleere meine Dosen deshalb nicht bis zum letzten Tropfen. Das selbe gilt übrigens auch beim Lackieren mit der Pistole!
      Auch kauft man den Lack nicht bei VW (18 Euro für 150ml Basislack und 150ml Klarlack sind zu teuer), sondern beim Teilezubehör. Klarlack nehme ich immer die Hausmarke vom Obi. Der lässt sich sehr gut verarbeiten und das Ergebnis sieht gut aus.

      Was mir oft auffällt: Wenn ich selbst lackiere wirds oft (gefühlt) teurer als wenn ich´s jemanden machen lasse. Kommt immer darauf an was ich lackieren möchte und wie gut mein Keller noch mit Grundierung, Lack, Klarlack und Naßschleifpapier ausgestattet ist.
    • Uni-Lacke kann man auch mit der Dose super hinbekommen, aber Metallic-Lacke sind da deutlich schwieriger! Wenn ich 3 Teile andersfarbig zum Auto lackieren will ist das kein Problem, aber die Metallic "streusel" in der Dichte zu sprühen wie die bei den restlichen Fahrzeugteilen sind ist nahezu unmöglich...
      Wichtig halt beim selber Lacken immer die Dosen und Werkstücke auf gleicher Temperatur, min. 25°C immer vor dem Werkstück anfangen zu sprühen und hinterher aufhören, also darüber hinaus sprühen usw. usw. dann werden die Ergebnisse schon sehr gut, man muss nur ordentlich Arbeiten :thumbup:

      Aber zu Teuer ist das Zeuch auf jeden Fall!

      VCDS VCP und RNS-Manager original und vorhanden :thumbup:
      Codierungen im Raum Unna/Werne/Hamm und umzu -> PN

    • Ich habe meine Kotflügel entrostet und mit Spraydosen teilweise lackiert. Da es vordergründig an den Kanten war, ist es gut geworden und fast nicht zu erkennen. War aber eine große Arbeit, ewiges Auspolieren bis man einen Übergang hatte und der Lack schön glatt war nach dem Auftragen.

      Selbiges habe ich dann auch bei der Roststelle an der Heckklappe probiert und die Aktion ging voll in die Hose. Auf großen Flächen wie der Heckklappe sieht man sofort, dass nachlackiert wurde. Der Farbton passt überhaupt nicht und ist viel dunkler. Ich muss dazusagen, dass es sich um die undankbare Farbe LA7W handelt - mit der haben auch Lackierer keine guten Erfahrungen.
      Selbstverständlich habe ich den richtigen Farbton genommen. Aber die Farbe ändert sich natürlich im Laufe des Autolebens durch die Sonne. Außerdem gibt es sogar bei LA7W viele unterschiedliche Zulieferer und demnach unterschiedliche Töne. Aussichtslos, wer da die zu 100% richtige Farbe sucht - da können die auf die Dose schreiben was sie wollen.

      Fazit:

      Für kleine Ausbesserungen nehm ich die Spraydose, besonders an Stelle, die man nicht gut sieht. An sichtbaren Flächen wie Motorhaube oder Heckklappe jedoch werde ich das nie wieder machen. Die ganze Arbeit ist für die Katz gewesen. Beim Lackierer bekomme ich die ganze Klappe für 200 Euro lackiert. Da lohnt sich sowas nicht mehr selbst zu versuchen.

      Wenn man die Spraydose nimmt, sollte man sich klar sein, dass das Lackierer der geringste Teil der Arbeit ist. Aber das ewige Schleifen, Schleifen, Polieren, Abkleben usw. nervt gewaltig.

      Lackieren ist viel Arbeit, die ich so schnell nicht mehr selbst machen will. Ohne Übung wirds garantiert NÜX.