Heckschloss defekt, KULANZ??

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    • Heckschloss defekt, KULANZ??

      Hallo.

      ich habe folgendes Problem: Bei meinem Golf war das Heckklappenschloss defekt, was zu häufigem Auslösen der Alarmanlage führte. Also bin ich zum nächsten VW-Händler und hab das Auto zur Reparatur gegeben. Eigentlich sollte ich noch Garantie haben (EZ 03.07.2002). Der freundliche Meister erklärte mir aber dann, da es sich bei meinem Golf um einen Re-Import handele, beginnt die Garantiezeit schon am tage der Auslieferung ab Werk. Das war irgendwann im Juni 2002. Schöne Scheisse. Es wäre mir ja im Endeffekt noch alles egal, wenn der Spaß so um die 20 EUR gekostet hätte. Hauptsache der Alarm funktioniert wieder einwandfrei. Aber 73 EUR ist dann doch ein bisschen viel für ein Auto, das nicht einmal 2 Jahre in Betrieb ist.

      Wer hat ähnliches erlebt und kann mir eine Adresse bei VW geben, an die ich ein Beschwerdeschreiben schicken kann und um Kulanz verlangen kann? Hat vielleicht jemand auch schon mal einen Brief an die geschrieben und kann mir diesen zukommen lassen, damit ich so in etwa weiß, was man denen am besten schreibt , um auch erhört zu werden?

      Danke schon mal im Voraus.


      Mathias

    • Hi Du,



      mir ging's da genau wie Dir.

      Hatte genau das gleiche Problem, aber von Kulanz keine Spur. Bin sogar persönlich zum Chef gegangen, damals - aber nichts.

      Ich habe zwar hinsichtlich dieses Problems keinen "Beschwerdebrief", aber auf Grund dessen erhielt ich die Zusage auf Kulanz, sollten wieder Dichtungsmängel auftreten. Vielleicht als Beispiel ;)

      Sehr geehrter Herr X,




      mit diesem Schreiben möchte ich meine Unzufriedenheit mit dem bei Ihnen im November 2002 erworbenem Fahrzeug, sowie mit der Kundenfreundlichkeit Ihrer Mitarbeiter zum Ausdruck bringen. Es handelt sich um einen im August 2001 zugelassenen Golf IV, der sich vor meiner Anschaffung im Mietwagenbereich der Firma ADES befand.

      Seit dem Kaufdatum häuften sich in regelmässigen Abständen Werkstattaufenthalte, sowie Ärgernisse mit Ihrem Kundenservice, die ich hier kurz aufführen möchte.

      Bereits Anfang Dezember 2002 suchte ich mehrmals Herrn X auf, da seit dem Kälteeinbruch schnarrende Geräusche beim Zündvorgang aufgetreten sind. Herr X befand die Geräusche als nicht besorgniserregend. Das Auslesen des Fehlerspeichers ergab keine Auffälligkeiten. Laut seiner Aussage würde es sich um eine nachlaufende Pumpe handeln, jedoch nicht um einen nachlaufenden Anlasser. Die Problematik sollte nun weiter beobachtet werden, denn weitere Maßnahmen, um der Sache auf den Grund zu gehen, empfand Herr X als zu arbeits- und kostenintensiv (Original Ton).

      Noch im gleichem Monat bemerkte ich durch Zufall beim Ausbau der originalen Heckleuchten (zwecks Einbau neuer Heckleuchten der Firma Hella) Wassereinbruch in diesem Bereich. Nachdem der Umbau von einem Fachmann meiner Wahl durchgeführt wurde, nahm ich Kontakt mit einem Ihrer Werkstattmitarbeiter auf. Nachdem ich die Problematik schilderte, wurde meine Aussage zunächst angezweifelt und ich bekam die Information, dass ich mich ab dem 06.01. 2003 bei dem im Urlaub befindlichen Herrn X melden sollte.

      In der Zwischenzeit (circa zwei Wochen) nahm die Wassermenge erheblich zu und führte zum Vereisen des gesamten Kofferraumes, inklusive der Reserveradmulde. Es bestätigte sich, dass der Ursprung des Wassereinbruches nicht durch den Umbau der Heckleuchten hervorgerufen wurde, sondern durch die abgerutschte Dichtung linksseitig der Stoßstange, welches komplett ausgetauscht und als „Krankheit“ des Golf’s erklärt wurde. Die Kosten wurden erfreulicherweise zu 100% übernommen.

      Nach einigen Tagen machte sich ein anfangs erst dezentes „Quietschen“ bemerkbar, welches vom Fahrersitz ausging. Es beschränkte sich zunächst auf Kurvenfahrten und ist dann im Laufe der Zeit so stark in den Vordergrund getreten, dass selbst Bodenwellen und Bremsmanöver zu diesem Geräusch führten, welches dann permanent zu hören war. Da zur gleichen Zeit ein Termin wegen erneutem Wassereinbruch an der Beifahrerseite eingeholt werden musste, sprach ich die Problematik der Sitzgestelle ebenfalls an. Ich erhielt am 11.02. 2003 einen Termin, wo beide Schäden behoben werden sollten. Ich wartete 40 Minuten in der Werkstatt, mit dem Ergebnis, dass weder eine neue Türdichtung, noch ein neues Sitzgestell montiert werden konnte. Beide Teile waren von Ihren Mitarbeitern falsch bestellt worden. Die alte Türdichtung wurde somit wieder montiert und ich machte einen neuen Termin für den 17.2. 2003 aus.

      An diesem Tag tauschte man die Türdichtung an der Beifahrerseite, auch das Sitzgestell sollte diesmal vorhanden sein. Ich informierte Herrn X darüber, dass ich beruflich nicht in der Lage sein werde, den Wagen persönlich abzuholen und dass dieses meine Schwester übernehmen würde. Trotz der vorherigen Absprache hatte meine Schwester erhebliche Schwierigkeiten, den Wagen ausgehändigt zu bekommen, da sie wie erwartet andere Personalien aufwies, als der Fahrzeugschein.
      Desweiteren verzögerte sich die Reparatur um mehr als 3 Stunden gegenüber der angekündigten Abholzeit, wodurch meine Schwester eine unnötige Anfahrt in Kauf nehmen musste (eine telefonische Information über den noch nicht fertiggestellten Wagen blieb leider aus). Der Grund der Verzögerung wurde durch eine erneut falsche Bestellung hervorgerufen - ein absolut vermeidbarer Fehler, für den ich langsam kein Verständnis mehr aufbringen kann.

      Nachdem dieser Schaden behoben war, machte sich am 05.03. 2003 an gleicher Stelle wieder Wassereinbruch bemerkbar. Ich suchte die Werkstatt auf und hatte ein Gespräch mit Herrn X, dessen Vorschlag darin bestand, die Türverkleidung entfernen zu lassen, um Wasserproben entnehmen zu können. Ich machte zu diesem Zweck einen Termin am 10.03. 2003. Nachdem die Türverkleidung entfernt und der Weg des Wassers gefunden wurde, dichtete man die entdeckte Schwachstelle ab.

      Die Situation stellt sich für mich nun wie folgt dar:
      Mit der Zeit gewinne ich bedauerlicher Weise den Eindruck, dass der von mir erworbene Wagen bezüglich der Dichtungen Konstruktionsfehler/-mängel aufweist, die kurzfristig nicht dauerhaft zu lösen sind. Die Anhäufung der Vorfälle spricht für sich. Da mir der Wagen optisch und vom Fahrgefühl her weiterhin zusagt, finde ich es sehr schade, dass sich die Freude am Fahrzeug durch diese Mängel immer wieder reduziert. Der angesprochene Kundenservice Ihrer Mitarbeiter tat ein übriges, um die Ärgernisse noch grösser werden zu lassen.

      Ich hoffe sehr, dass sich die Zusammenarbeit mit Ihrer Werkstatt bei einem zu befürchtenden erneuten Auftreten von Dichtungsmänglen reibunsloser und für mich angenehmer gestalten wird.


      Ich hoffe auf Ihr Verständnis und natürlich auf eine Verbesserung der angesprochenen Kritikpunkte.




      Mit freundlichen Grüssen,





      Andrea

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