Gewährleistung bei Gebrauchtwagen von VW Händler

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    • Gewährleistung bei Gebrauchtwagen von VW Händler

      Hallo,


      habe da paar Probleme mit mein Golf 5, gekauft hatte ich ihn am 30.01.14 beim VW Händler, er verliert Öl, musste vor ca.2Monaten einen halben Liter nachgeben und jetzt vor paar tagen wieder einen halben Liter. Hupe ging nicht, weiss jetzt ehrlich auch nicht ob sie vorher ging und das hintere Rücklicht ist etwas undicht, es beschlägt halt wenn es mal nachts kälter war.

      Wegen Öl ist es wohl der Dichtungsring von der Kurbelwelle, war bei der VW- Werkstadt wo ich auch den Wagen her hab, das soll dann ca. 160€ kosten und muss ich zahlen. Ist das wirklich so richtig? Habe ich nicht eine Gewährleistung von 1-2 Jahren und wenn in den ersten 6Monaten was sein sollte mit den Wagen muss mir der Händler beweisen das vorher wo ich den Wagen gekauft habe der fehler noch nicht war? Die sagen nur das bezahlt die VW Garantie nicht, aber die ist doch extra oder?

      Hupe soll ich auch zahlen, 21€ dazu oder so und bei den Rücklicht denken die das vieleicht diese Dichtung nicht mehr so dicht ist, muss ich natürlich auch zahlen.

      Ich weiss das passt hier nicht wirklich rein aber wusste nicht wo ich es sonst Posten sollte.
      Hoffe ist ok.

      Kann mir da einer sagen was bei so einer Gewährleistung mit drin ist und was nicht? Muss der Händler den Schaden auf seine Kosten wieder in ordnung bringen oder muss ich das zahlen?


      MfG Onkel

    • In deinem anderen Thema hab ich's dir schon versucht zu erklären, aber hier ist nochmal deutlich beschrieben wo drin die Unterschiede liegen.

      Es ist nur schwer zu beweisen das es beim Kauf schon so war..

      http://www.12gebrauchtwagen.de/gebrauchtwagen-ratgeber/Gebrauchtwagen-Garantie-oder-Gewaehrleistung-So-erklaeren-Sie-den-Unterschied_52665

      "Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln - ein Auto braucht Liebe." - Walter Röhrl

      Gruß,

      Black-Magic-G5
    • Hast du keine Unterlagen dazu bekommen ? Gibt nen Heft wo drin steht was VW in der Gebrauchtwagen Garantie mit drin hat.


      Leuchtmittel definitv nicht. Hatte das gleiche Problem.
      Ansonsten musst du bei Garantie fällen nur einen Anteil der Materialkosten tragen. Wobei auch der teilweise nicht gerade niedrig ist.


      Gesendet von unterwegs

    • Also bei der VW Garantie weiss ich das der Dichtungsring von der Kurbelwelle nicht mit drin ist.

      Es geht mir jetzt allein um die Gewährleistung die ich ja habe, und habe den Wagen noch keine 6 Monate und er hatte ja schon nach ca. 3 Monaten angezeigt das ich den ÖLstandt kontrollieren soll und da war sogut wie nichts mehr am Stab, jetzt vor paar Tagen konnte ich wieder nachfüllen.

      Das müsste doch unter die Gewährleistung fallen oder?


      MfG Onkel

    • So war heut bei zwei anderen Werkstätten, darunter eine VW Werkstadt, die meinen alle das es halt auf jeden fall unter die Gewährleistung fällt. Also werde ich da morgen mal anrufen und mal schaun was rauskommt.


      MfG Onkel

    • Black-Magic-G5 schrieb:


      Es ist nur schwer zu beweisen das es beim Kauf schon so war..

      http://www.12gebrauchtwagen.de/gebrauchtwagen-ratgeber/Gebrauchtwagen-Garantie-oder-Gewaehrleistung-So-erklaeren-Sie-den-Unterschied_52665

      Wie zuvor schon geschrieben kannst du da alles nachlesen..
      Ist zwar nur allgemein, aber es reicht.
      "Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln - ein Auto braucht Liebe." - Walter Röhrl

      Gruß,

      Black-Magic-G5
    • Matzel schrieb:

      Gewährleistung ist aber keine Garantie.. bedenke das... unter Umständen zahlst du trotzdem einen Anteil !



      Genau umgekehrt....

      Eine Gewährleistung ist Gesetzlich und in den ersten 6 Monaten nach Kauf muss der Käufer gar nichts beweisen. Das muss der Verkäufer. Danach gilt Beweislastumkehr.
      Die ersten 6 Monate fallen dann diese Sachen zu lasten des Verkäufers.

      Beweislast

      Für die Beweislast gilt allgemein § 363 BGB: Hat der Käufer die Sache als Erfüllung angenommen oder im Werkvertragsrecht der Besteller die Sache abgenommen (§ 640 BGB), trifft den Käufer oder den Besteller die Beweislast für a) den Sachmangel an sich und b) dafür, dass dieser Mangel von Anfang an vorhanden war, wenn sie Mängelansprüche geltend machen. Abweichend gilt beim Verbrauchsgüterkauf (§ 474 BGB) teilweise nach § 476 BGB eine Beweislastumkehr in Form einer Vermutung: Hier wird in den ersten sechs Monaten nach Übergabe vermutet, dass der Mangel schon bei der Übergabe vorlag, „es sei denn, diese Vermutung ist mit der Art der Sache (beispielsweise bei typischen Verschleißteilen und kurzlebigen Verbrauchsgütern) oder des Mangels (etwa weil der Mangel so offensichtlich ist, dass er bereits beim Kauf hätte bemerkt werden müssen) unvereinbar“. Erst danach muss der Käufer die Mangelhaftigkeit bei Übergabe beweisen.

      Die große Problematik bei der Beweislast ist, dass es dem Käufer – insbesondere dem Verbraucher – nicht möglich ist, ohne den erheblichen Aufwand eines Gutachtens nachzuweisen, dass ein Mangel von Anfang an vorhanden war. Die Rechtsprechung sollte daher in solchen Fällen immer berücksichtigen, dass ein Schadensereignis in der Regel aus sich heraus darauf verweist, dass der Mangel eben von Anfang an vorhanden war, da andere Güter dieser Gattung ebendiesen Schadensverlauf nicht aufweisen und ansonsten nicht zu erkennen ist, inwiefern der Kunde diesen Schaden verursacht haben sollte.

      Da sich die Pflicht zur Gewährleistung aus dem Kaufvertrag ergibt, gibt diese auch nur Ansprüche gegen den Verkäufer, nicht aber gegenüber dem Hersteller oder Zwischenhändlern in der Lieferkette.


      Wiki - Garantie / Gewährleistung

      de.wikipedia.org/wiki/Gewährleistung


      Eine Garantie ist immer FREIWILLIG und in der kann der Verkäufer sogar seine Oma als Haftung ausschliessen (grob gesagt). Die interessiert aber herzlich wenig. Die interessiert aber in den ersten minimum 6 Monaten, überhaupt nicht. :D
    • Hmm...also ich hatte einen ähnlichen Fall wie du. Nur, dass es bei mir um den Turbo gegangen ist.
      Hab's hier beschrieben - in meinem Fall hat der Händler alles aufgrund der Gewährleistung gemacht - ich musste keinen Cent zahlen.

      Lange genug ärgern, dann geht das schon (hoffe ich für dich).

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    • Lifethe schrieb:

      Würde den Verkäufer freundlich aber bestimmt darauf Hinweisen das er die Beweispflicht hat.
      Hilft dies auch nicht, ab zum Anwalt



      Schriftlich auffordern die Mängel aufgrund der bestehenden Gewährleistung zu beseitigen. Das mit "angemessener" Frist.
      Verpufft das, Anwalt genau.

      Grundsätzliche Beratung oder ein Brief dessen, hat aber auch noch nie geschadet :D
    • Ah super danke Euch für die hilfreichen Antworten.

      Habe ja die Werkstadt am Dienstag angerufen und denen gesagt das die Schäden die beim Wagen gemacht werden müssen unter der Gewährleistung laufen und nicht über die VW Garantie oder auf kosten von mir, die Sekretärin sagte Sie würds an den Herren weilter leiten der es mit mir an den einen Tag durchgeganegen ist und würd mich anrufen.

      Hat er auch gemacht und sagte das zu Ihn dann auch mit der Gewährleistung und er gleich ''da müssen wir nicht lange drüber reden, mit den Ölverlusst übernehmen wir, wir wollen ein Kunden ja nicht verlieren''
      Die anderen Schäden haben die dann auch noch übernommen, nach dem ich ihn drauf hingewiesen hatte. Nur beim Rücklicht muss ich mal schauen, das würd bestimmt immer noch beschlagen.


      MfG Onkel