Chiptuning & Versicherung

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Forumsupdate: Willkommen im neuen Forum! >>> Bitte Browsercache leeren! <<<
    Empfehlung: AUTOTUNING.DE - Das kostenlose Online-Magazin
    • Chiptuning & Versicherung

      Hallo,

      nachdem Ihr mich ja gut zum Thema Chiptuning beraten habt, habe ich mich nun fest entschlossen, nach meinen Klausuren so gegen Ende Juli mal zu Nothelle zu fahren und meinem Golf ein wenig mehr Power einhauchen zu lassen.

      Deshalb Nothelle, weil die sehr freundlich und kompetent erschienen, vor allem, da ich direkt mit Herrn Nothelle persönlich einige zeit am Telefon plaudern durfte, der mir im übrigen eine lange Lebensdauer meines Motos versicherte, da der ALH wohl denselben Spezifikationen wie die PD Modelle entspricht und damit die höhere Leistung gut verkraftet. Natürlich sind auch bisherige Laufleistung etc. hier wichtig.

      Weiterhin haben die mir einen Rabatt, sowie eine zusätzliche (kostenlose) Garantie für ein Jahr bzw. 50tkm angeboten.

      So und nun mein Problem:

      Der Gerling Versicherungskonzern verlangt bei einer Leistungssteigerung über 15kw (bei mir von 66 auf 81 kw) einen Aufschlag von 10% auf die Versicherungsprämie.

      Nun würde ich gerne von denen unter euch, die einerseits ein Chiptuning haben machen lassen und weiterhin dieses ihrer Versicherung auch gemeldet haben (hoffe die gibts überhaupt), wissen, was sie für die Mehrleistung zahlen dürfen und ob sie überhaupt was zahlen müssen.

      Schonmal vielen Dank für eure Mithilfe beim Versicherungspreisdrücken :D

    • Ich hab mich die letzten Wochen mit dem Kram mehr auseinandergesetzt als mir lieb war. Für mich is dabei folgendes herausgekommen:

      1. Ich habe an die Sache mit dem Eintragen gepennt. Würde wenn ichs jetzt nochmal machen ließe auf jeden Fall drauf achten, dass die Eintragung/Gutachten mit drin is (notwendig für Angabe bei Versicherung).
      2. Von der Leistung her (habe übrigens bei Tuning-Concept machen lassen) würde ich es jederzeit wieder machen. Hatte vorher 90 PS. Nun laut deren Angabe 120. Habs nich gemessen, aber man merkt es unheimlich... Bis 170 zieht der wie Sau.
      3. Die Leistungen bei Tuningkonzept sind super... Motorgarantie bis 100tkm, Garantie auf verbaute Teile etc... siehe HP.
      4. Ich hab mir vorher nen Gutschein bei Ebay ersteigert... machen die wohl aus Werbegründen... hat 1 Euro gekostet und gab im Endeffekt 30% Rabatt aus Tuning (machte 150€) aus. Bezahlt hab ich 350€.
      5. Ich hab mich jetz entscheiden, das Tuning nicht eintragen zu lassen, da die für das Gutachten 250€ wollen, was mir zu viel ist. Ich werde das Auto so fahren und wenn ichs verkaufe, werd ich das Tuning rückgängig machen lassen. Machen die gratis. Ausserdem hat der Tuner in mein Steuergerät nen Sockel eingelötet, so dass er das Ding gut und schnell rausbekommt.


      Falls noch Fragen sind... bitte

      MFG

    • Tja, das schreiben alle, aber Gerling behauptet:

      "Nach Rücksprache in unserer Kraftfahrtabteilung möchte ich auf Ihr o.g. Schreiben wie folgt eingehen: Alle namhaften Versicherer erheben einen Zuschlag bei einer nachträglich vorgenommenen Leistungssteigerung eines KFZs - wenn auch unterschiedlicher Art. Die von Ihnen aufgeführte HUK z.B. berechnet einen prozentualen Zuschlag je nach Höhe der
      Umbaukosten und vereinbarter Selbstbeteiligung, analog unserem Zuschlag für
      Mehraus-
      stattungen, sodass sich auch dort die Prämie erhöht.
      Welche Berechnungsbasis für den Versicherungsnehmer günstiger ist, ist abhängig von mehreren
      Faktoren (Höhe der Selbstbeteiligung, Schadenfreiheitsrabatt).

      Für weitere Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

      Mit freundlichen Grüßen"

      Soviel zu dem Thema, dachte, wenn hier andere posten würden, welche Versicherung das anders handhabt, hätte ich bessere Argumentationshilfen.

    • Dazu kan ich folgendes sagen:
      Das sich die Klasse nicht ändert ist richtig... so gebens auch alle Tuner an. Der Witz is halt nur, dass sich die Leistung ändert. Und darum wird bei fast allen Versicherungen der Beitrag erhöht. Wäre bei meiner auch so, wenn ichs angeben würde... aber da ichs nichtmal eintragen lassen kann, is das eh kein Thema :( Obwohls mir anders lieber wäre... aber ich sehe es einfach nicht ein 250€ für ein Tüvgutachten hinzublättern...

    • Schade, dass hier niemand mehr antwortet, oder habt ihr nun wirklich alle das Chiptuning der Versicherung nicht mitgeteilt?

      Würde mich über irgdend eine Antwort freuen, oder nervt das Thema so, dass man sich hier im Forum darüber nicht mehr unterhält?

    • Zum Thema MOTORHAUBENVERLÄNGERUNG AUS BLECH habe ich leider auch kaum Antworten bekommen, obwohl hier fast jeder Vierte so eine MHV sein eigen nennt. Was das Chiptuning angeht glaube ich aber wirklich, daß das so gut wie niemand seiner Versicherung mitgeteilt hat, da es auch nur sehr schwer festzustellen ist und keiner Lust hat, noch mehr Kohle den Versicherungen in den Hals zu stecken. Reicht so ja schon was die im Jahr verlangen. :(

      Gruß Alex ;)

    • Tja, wenn man risikobereit ist, dann gehts ja, aber was ist im Ernstfall?

      Wobei ich jetzt wohl ca. 10% nur mehr bezahlen soll, sind immer noch 100€.

      Und TÜV brauch man dafür dann auch noch ?(

    • Welchen Ernstfall meinst du denn?

      Welchen Unfall kann man den auf dein Chiptuning zurückführen bzw. dieses dafür verantwortlich machen?

      Bei fehlenden Reflektoren kann dir einer ins Heck fahren, bei blauen Kappen für die Scheinwerferlampen sich jemand irritiert fühlen, bei gecleanten Seitenblinkern dein BLINKEN jemand übersehen, aber bei einer Leistungssteigerung per Chip, da fällt mir wirklich nichts ein.

      Gruß Alex ;)

    • Ist halt die Frage, ob die Versicherer sich das Steuergerät mal ansehen, wenn Du an nen Baum geknallt bis, auch wenn andere Umstände dazu geführt haben, fällt der Versicherungsschutz komplett weg!

    • Davon habe ich noch nie gehört und kann ich mir auch ehrlich gesagt NULL vorstellen. Aber wenn du Bedenken hast, solltest du es auf jeden Fall deiner Versicherung melden, wobei dir das allein auch nichts bringt, solange du den Chip nicht hast eintragen lassen.

      Wie auch immer, ist meiner Meinung nach einfach eine Kostenfrage und ich würde es halt nicht machen.

      Gruß Alex ;)

    • Tja, fragt sich nur, ob sie bei mir jetzt viellicht bei einem Unfall eher mal nachsehen, weil ich deshlab schon angefragt hatte....

      Uiuiui... Naja, gibt ja mehr als eine Sachbearbeiterin, hatte eben auf Resonanz hier gehofft, um Verhandeln zu können, weil ich meine, Jens hätte mal geschrieben, dass bei ihm die HUK nicht mehr verlangt hat...#

      edit:

      Original von Jens
      @ bender

      bei HUK läuft die leistungssteigerung unter sonderausstattung und da isses nicht teurer


      Hier ganz unten
    • Die Versicherungen wissen selbst, dass mehr als die Hälfte der TDI's auf den Strassen gechipt sind. Wenn dann ein Unfall passiert, der aufs Chiptuning zurückgeführt werden könnte, werden die Fahrzeuge überprüft. Und das kann dann ganz schön teuer werden.
      Meine Versicherung (HUK) hat einen Aufschlag auf die Vollkasko erhoben, weil das Fahrzeug eben mehr Wert ist. Die Haftpflicht wurde nicht erhöht.