Auto verkauft und nun Probleme mit Käufer

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Forumsupdate: Willkommen im neuen Forum! >>> Bitte Browsercache leeren! <<<
    Empfehlung: AUTOTUNING.DE - Das kostenlose Online-Magazin
    • Auto verkauft und nun Probleme mit Käufer

      Hallo Miteinander,
      Ich habe am Samstag meinen Winterwagen an einen jungen Herren ( der lt seiner Aussage in einer VAG-Werkstatt arbeitet)verkauft mit einen Sommerradsatz (Toora T955 8x17 ET35 5x100).
      Im Inserat habe ich geschrieben, dass ich keine Unterlagen zu den Radsatz habe und dass der Radsatz eingetragen werden muss.
      Per Email habe ich den Käufer mehrfach geschrieben, dass er die Felgen mittels Einzeleintragung/Vergleichsgutachten eintragen muss unf dass alle relevanten Daten auf der Rückseite der Felgen gestanzt sind (habe ich alles noch schriftlich) Bei der Abholung habe ich dem Käufer dies nochmal mündlich erläutert und dieser war vor Ort einverstanden.
      Heute schreibt mir der Käufer meines Winterwagen an und meinte , er könne die Räder nicht eintragen, da es keine KBA Nummer gäbe und dass es Rennsportfelgen wären. Er will von mir, dass ich ihm quasi Geld zurücksende.
      Ich habe ihn dann darauf hingewiesen , dass ich ihm die Eintragungproblematik mehrfach erwähnt habe. Er meinte komischerweise, dass er sich eine einfache Eintragung vorgestellt hatte.
      Ich bot ihm kulanterweise an, das er mir die Räder gerne vorbeibringen kann oder auf eigene Kosten mir zusenden darf und dass er dann von mir Geld (150€) bekäme.
      Nun will er , dass ich Versandkosten übernehme und dass ich ihm das Geld im vorraus überweisen soll - und gleichzeitig droht er mit seinem Anwalt.


      Mit kommt das alles etwas "komisch" vor, wie würdet ihr diese Situation einschätzen? Und sollte ich seine Drohung ernstnehmen?
      Mit freundlichen Grüßen

      VCDS Codierungen PLZ 78462 Konstanz und Umgebung &70180 Stuttgart und Umgebung
    • Nein, nicht ernst nehmen! Den Schriftverkehr ausdrucken und deinem Anwalt geben, der regelt das.
      Was der Käufer sich sich vorstellt ist sein Problem und nicht deins, abgesehen das man legal nur mit eingegossenen Daten heute kaum noch ne Felge eingetragen kriegt! Das ist aber Nebensachen.
      Evtl könnte dein Wortlaut "alle relevanten Daten auf der Felge" zu Problemen führen. Das lass aber den Anwalt entscheiden.

      Gruss Chr.

    • Danke Leute für eure Antworten, denn diese haben mich zu meiner jetzigen Handlung bestärkt :
      Ich habe meinen Anwalt vorinformiert und ignoriere den Käufer vorerst :)
      Sowohl ich, als auch der Anwalt finden die Forderungen vom Käufer extremst dreist und sind schon mal gespannt, ob wirklich etwas seitens des Käufers kommt.

      Bei Interesse eurerseits kann ich euch dann diesbezüglich informieren :)

      grüße

      VCDS Codierungen PLZ 78462 Konstanz und Umgebung &70180 Stuttgart und Umgebung
    • Wozu der Anwalt?

      Ich finde es befremdlich, bereits bei der bloßen Androhung eines möglichen Rechtsstreits einen Advokaten zu konsultieren. Was bitte soll in dieser Situation den passieren? Wovor soll der Anwalt schützen?

      Der Käufer ärgert sich, fühlt sich vielleicht auch übervorteilt, pault etwas rum, stellt absurde Forderungen und geht auf einen (wie ich finde) äußerst kulanten Vergleichsvorschlag nicht ein. Selbst wenn der Käufer zu einem Rechtsanwalt geht und dort die korrekte und vollständige Sachlage schilder sollte (Konjunktiv, da ich berufsbedingt viele Winkeladvokaten kennen, die ihren Berufsethos hinter monetären Überlegungen zurückstellen müssen) ihm dieser klar machen, dass keine Ansprüche bestehen, ein Rechtsstreit aussichtslos ist und er clever gewesen wäre, den Vergleich anzunehmen.

      Bei der Sachlage kann man sich für den absolut unwahrscheinlichen Fall eines Rechtsstreits zumindest erstinstanzlich selbst vertreten.

      Ignorieren ist wohl der besste Tipp.