Frage zum Motoröl GTI

    • Golf 6

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    • Frage zum Motoröl GTI

      Hallo zusammen,

      bei meinem Golf 6 GTI ist der Ölstand fast auf Minimum und ich möchte diesen wieder ins Lot bringen.
      Der Wagen hat alle Services bei VW bekommen und steht auf LongLife Intervall.

      Welches Öl füllt VW standartmäßig ein und welches Öl kann ich zum nachfüllen verwenden?
      Ich kann leider nicht erkennen, welche Viskosität das derzeitige Öl hat.

      Gruß

      giga-tronic ^^

    • Hallo giga-tronic,

      also das Longlife Öl Castrol Edge 5W30 müsste beim Longlife-Intervall eingefüllt worden sein.
      Normal sollte man kein Öl verschiedener Marken miteinander vermischen und solltest das gleiche Öl einfüllen.
      Aber Castrol Edge soll ja nicht das beste Öl sein und kann zum Verschlammen des Motors führen.

      Gruß
      GolfGTI2010 aka. Dominik

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    • Öle müssen untereinander mischbar sein, daher sollte es keine Probleme geben. Trotzdem raten viele davon ab, ich würde es selbst auch nicht machen. Hätte bei so nem Cocktail einfach kein gutes Gefühl.

      Tu deinem Motor etwas Gutes und füll vernünftiges Öl ein, nicht die "LongSchleif" Plörre! Die User hier fahren "Addinol Super Light 0540". Nähere Infos rund um die Thematik findest du im Lektüre-Dokument in meiner Signatur!
      Viel Spaß beim Einlesen! :)

      Öl-Vergleichstabellen:
      Benziner:
      0W-40 vs 5W-40 vs 5W-50: klick
      Diesel:
      0W-30 vs 5W-30 (VW 507.00): klick
      0W-40 vs 5W-40 (MB 229.51): klick
      Lektüre:
      Motorspülung & 2T-Öl im Tank: klick
    • Hey,

      danke für die Infos! Werde mir die Lektüre mal durchlesen =)

      Ich habe vorher in meinem Golf 5 auch das Addinol SuperLight 5W40 gefahren. Habe da noch ca. einen Liter übrig und wollte fragen, ob ich das verwenden kann, obwohl das seit ca. 1 Jahr in dem angefangenen Kanister steht?

      Gibt es beim Ölfilter irgendeine Empfehlung? Würde dann nämlich die jetzige Plörre rausmachen und bis zu meiner Inspektion in 12.000km das Addinol fahren und dann wieder neues reinmachen. Kann ja nicht schaden und das Addinol ist ja auch nicht so teuer.

      Gruß

      giga-tronic

    • Am besten ist es natürlich immer das gleiche Öl zu verwenden.
      Hier sollte Marke, Sorte und die Viskosität stimmen.

      Ist not am Manne sagt man, geht bis zu 1 Liter mischen, mit anderer Sorte oder Viskosität.
      Denn eines ist hier klar.
      Besser ne unpassende Mischung, als keine Schmierung.
      Natürlich sollte man das Gemisch dann möglichst schnell austauschen gegen sortenreines Öl.

      Das Super-Light 5w40 könntest du folglich in das Castrol 5w30 machen. Von der Visko wird das dann vielleicht ein 5w33 oder um den Dreh herum.
      Aber du hast hier 2 verschiedene Additiv-Pakete
      Einmal das VW507.00 und das VW502.00
      Und zusätzlich dazu 2 völlig verschiedene Ölmischungen.

      Diese Ölmischungen unterscheiden sich grundlegend in Qualität, Sorte, Zusätzen wie Antioxidantien, Detergents, Suspends, VI-Verbesserer, Entschäumer etc.
      Ebenso in der Konzentration.

      Besser sind hier 2 gleiche Additiv-Paket-Öle zum Mischen zu nehmen. Das wäre zum Beispiel um bei dem Fall hier zu bleiben, das Addinol Mega-Light oder Giga-Light. Beide haben die VW507.00 und würden zum Werksöl passen, was das Additivpaket angeht.
      Allerdings sind wiederum die Grundöle und Zuschläge anders. Würde aber auf längere Sicht verträglicher sein als ein VW502.00 Öl beizugeben.

      Dennoch: Auch dieses Gemisch würde ich nicht lange fahren.

      Allen Ölen hingegen ist eines gleich.
      Wenn es eine Norm X, wie zum Beispiel die VW507.00 hat, ist das verwendete Additiv -Paket für VW507.00 bei allen Anbietern gleich.
      Denn dieses Paket wird von 2 Firmen in Europa hergestellt und vertrieben. Das machen die reinen Ölhersteller nicht selbst. Sie kaufen das zu und mischen es in Ihr Öl. Das eine ist Lubrizol in England, das andere ein niederländischer Hersteller.

      Was unterschiedlich ist, und da kommen die Unterschiede her, ist die Ölmischung. Hier hat jeder Hersteller sein Rezept.
      Man mischt verschiedene Grundöle verschiedener Viskosität in bestimmtem Verhältnis um die spätere Viskosität einzustellen. Dabei hat man Freiheiten und kann es zum Beispiel bei einem 5W30 Öl mehr in Richtung 5W40 oder 5W20 einstellen.
      Die Kunst liegt bei den oben erwähnten Zuschlägen und deren Mischungsverhältnis , sowie die Zubereitung (Mischungszeit, Temperatur, Rührdrehzahl etc.)

      Wen das intressiert, der kann mal mitfahren zu einer Produktionsbesichtigung.
      Im Treffenbereich hier im Forum gibts 2 Threads zum Thema Werksbesichtigung.


      Bei den Filtern: Mann oder Mahle wäre meine erste Wahl


      EDIT: Ab Werk füllt VW/Audi ein 5W30 von Castrol ein.
      AUSNAHME: China....bei Golf 7 und A3 8V. Hier darf nur ein 5W40 Öl nach VW502.00 rein. Welche Sorte genau die da ab Werk reinmachen ist mir noch nicht bekannt.

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Paramedic_LU ()

    • Wow!

      Vielen Dank für diese zahlreichen Informationen!
      ich denke ich werde keine Mischung vornehmen und die Tage das Öl komplett gegen Addinol Super Light 5W40 tauschen (lassen).

      Zu dem Ölwechsel habe ich auch nochmal eine Frage..

      Ich habe bei mir zu Hause eine Grube und würde mir erstmal zutrauen, das Öl selbst auszutauschen, obwohl ich dies noch nie gemacht habe.
      Bloß was muss man dabei beachten?

      Motor warm fahren und Öl ablassen?
      Braucht man Spezialwerkzeug für den Ölfilter und die Ablassschraube?

      Danke nochmal an alle =) ^^

      Gruß

      giga-tronic

      EDIT:
      Also wäre das "einfachste" ein Castrol 5W30 LongLife Öl zu kaufen und nachzukippen?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von giga-tronic ()

    • Eines hatte ich vergessen zu schreiben. Hier die Ergänzung.
      Nicht dass da was falsch verstanden wird.

      Ist not am Manne sagt man, geht bis zu 1 Liter mischen, mit anderer Sorte oder Viskosität.
      Fehlt viel mehr, ist es quasi egal was reinkommt. Es sollte annähernd der Werksspezifikation oder SAE-Klasse entsprechen.
      Denn eines ist hier klar.
      Besser ne unpassende Mischung, als keine Schmierung.
      Natürlich sollte man das Gemisch dann möglichst schnell austauschen gegen sortenreines Öl.

      Bis zur nächsten Werkstatt geht mit zu wenig Öl mehr kaputt, als durch unpassendes Öl

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    • Schütte ne Dose oder zwei Castrol nach, aber wechsel so bald wie möglich auf's Super Light. Kannst ihm ja gleich noch ne Spülung gönnen, damit der LL Schmodder (Schlamm, Siff, Verkrustungen) rauskommt - Infos und Feedback dazu findet man ebenfalls in der Signatur.

      Öl-Vergleichstabellen:
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    • Ich empfehle für den GTI das Shell Helix Ultra 0W-40. Das Öl fahre ich nach den sehr guten Erfahrungen die ich beim Golf V gemacht habe mittlerweile auch im Golf VII GTI.
      Ebenfalls empfehlenswerte Öle sind Mobil 1 New Life und Castrol Edge 0W-40.

      Auf eine Spülung würde ich verzichten. Mir wurde auch von mehreren VW-Werkstätten abgeraten so eine Spülung ohne Grund durchzuführen. VW würde solche Spülungen auch nicht freigeben.
      Man sagte mir wenn sich Ölkohle löst und einen Ölkanal verstopft droht ein teurer Schaden. Die Wahrscheinlichkeit sei gering aber es sei auch nicht völlig auszuschließen. Mir wäre das Risiko hier zu groß.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Golffan_45 ()

    • Das passiert bei Lambda-Produkten nicht, da die den Schmutz sehr langsam , sanft und gleichmäßig lösen. Da fallen keine Brocken weg.
      Das ganze schaut dann so aus, wie wenn man Füller-Tinte in Wasser tröpfelt.
      Auf andere Produkte kann ich die Erkenntnis nicht anwenden, da unbekannt.
      Von Lambda gibts da Videos im Netz. Ich selbst hab das auch mal gefilmt, unter zu Hilfenahme genormter Nagelproben, die für solche Tests verwendet werden. Das sind Stahlstifte auf den Ölkohle eingebacken ist. Diese werden dann im Labor in die Prüfmedien gehalten.

      0W40 Öle würd ich persönlich nicht nehmen, auf Grund der im Betrieb erfolgenden zusätzlichen Ölverdünnung durch Sprit, Wasser, Blowby. Dass man noch nix hatte ist immer so ne Aussage. Ohne Ölanalyse kann da alles drin sein. Zieh mal nach einem Intervall ne Probe vom 0w40 und lass die analysieren. Ein 5W40 schneidet da viel besser ab.
      Hatte damals bei den VR6 etliche Proben machen lassen
      0w40, 5w40, 5w30 und 5w50

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    • Ich bin mal so frei und verlinke den von dir angesprochenen Beitrag mit deinen Proben bzgl. des Verschleißes: klick

      Auszug:

      Eisenverschleiß:

      Mobil1 NL: 22 mg (9495 km)
      Mobil1 NL: 20 mg (7306 km)
      Mobil1 NL: 26 mg (9822 km)

      Addinol Super Light MV0546: 11 mg (11602 km)
      Addinol Super Light MV0546: 10 mg (10201 km)
      Addinol Super Light MV0546: 10 mg (8789 km)
      Addinol Super Light MV0546: 8,5 mg (7936 km)
      Addinol Super Light MV0546: 7,3 mg (10708km)
      Addinol Super Light 0540: 6,2 mg (ca. 9000 km)

      Ups, da kommt das überall vergötterte NewLife ja gar nicht so gut weg! 8|:whistling:
      Aber psst, nicht zu laut sagen, sonst ist der Aufschrei der Mobil-Fetischisten wieder groß. :rolleyes::D

      Öl-Vergleichstabellen:
      Benziner:
      0W-40 vs 5W-40 vs 5W-50: klick
      Diesel:
      0W-30 vs 5W-30 (VW 507.00): klick
      0W-40 vs 5W-40 (MB 229.51): klick
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