Golf V R32 Motorüberholung

    • R32 Golf 5

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    • Golf V R32 Motorüberholung

      Mahlzeit,

      ich habe mal so ein paar fragen über mein R32.

      Der große hat jetzt 123t (MKB BUB) auf der Uhr, die Kette wurde zwar erst gemacht aber was verschleißt noch am Motor? Würde gerne alles überholen lassen um einfach in Zukunft ruhe zu haben. Habt Ihr da Ansprechpartner wo man alles machen lassen kann?

      Danke vorab :)

    • Wenn er läuft, und die Kette gemacht ist, was willst da Groß tauschen ?(
      Die VR6 sind mit die robustesten Motoren die ich im VW-Konzern kenn.
      Meiner hat 200000km auf dem Tacho, ist 13 Jahre alt und läuft.

      Was Du tauschen musst, wenn verschliessen, sind Motor und Getriebelager. Pendelstütze und Pendelstützenlager.
      Keilrippenriemen inklusive Spanner und Rollen.

      Ansonsten ist am Motor eigentlich nichts zu tauschen.

      Irgendwann werden mal die Sputterlager etc kommen. Aber ich kenn VR6 Motoren die weit über 300000km haben und die Lager sind immer noch in Ordnung.
      Auch hier gilt wie für Kette und NWV, gutes Öl in kurzen Intervallen verlängert die Lebenszeit.
      Wenn Du alle 2 Jahre mal ne Ölanalyse machst, erkennst Du schon sehr früh ob ein Teil kaputtgeht oder nicht.

      Spar Dir das Geld für unnötige Reparaturen wo nix ist, für Sachen die definitiv kommen werden, Fahrwerk, Getriebe, Kupplung, Bremsen, etc

      EDIT: Alle 4 Jahre kompletter Tausch des Kühlmittels mit Spülung

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Paramedic_LU ()

    • Danke schon mal für die schnelle Antwort!

      Naja ich meine meine Kette macht halt immer noch Geräusche und jetzt auch wieder mehr, als nach dem Spülen. Des weiteren wurde die NWV nicht getauscht. Habe ja ein DSG was kann da kommen bzw was sollte man da wechseln lassen? Öl wurde ja erst letzte Woche gewechselt genau so wie Haldex Öl.
      Fahrwerk habe ich Airride verbaut alles da is Ruhe :D

    • Mach beim nächsten Ölwechsel nochmals ne Spülung, und setz das Intervall bis dahin auf die Hälfte runter. Das heisst: nach 7500km machst ne Spülung mit Lambda Oil Primer und machst frisches Öl rein. Addinol Super Light 0540 / 5w40. Eventuell noch ne Dose Oil extra ins neue Öl bis zum nächsten Ölwechsel. Je nach Verschmutzungsgrad geht das Zeuig halt nicht einfach so weg. Da brauchts teils bis zu 3 oder 4 Spülungen. Alles besser als demontieren für teuer Geld.

      Hier ein gut dokumentierter Fall. Der war richtig versaut gewesen und lief fast gar nicht mehr. Nur durch die richtigen Mittel, und Zeit läuft der jetzt wie neu.

      a3quattro.de/index.php?page=Thread&postID=230559#post230559

      Ganz lesen:
      a3quattro.de/index.php?page=Thread&threadID=14623

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    • Okay Krass, na meiner ist so gut wie gar nicht Schwarz gewesen beim öfnen des Zylinderkopfs (siehe Bild)




      Er Läuft so weit auch echt gut, zieht gut durch, springt gut an, kein Drehzal schwanken, Verbrauch im Stand auch i.O!

      Das einzigste was ist, dass er im stand sich schon so ein wenig schüttelt aber leicht und meine gelesen zu haben dass dies irgendwie normal sei? Hab auch noch die 1. Zündspulen drin :rolleyes:

      Habe bis jetzt ja nur 1x OilPrimer (500ml) rein getan, dann 50km gefahren, Alt Öl raus, Filter wechsel neuer Filter + Öl (5w40 Addinol)+ PrimerExtra wieder rein. Danach hörbare besserung aber jetzt wird es wieder lauter :(

      EDIT: Öl ist jetzt seid ca. 1500km drin.

      EDIT 2: Hier mal ein Video von nem 3.2er Audi auch BUB nach dem wechsel der Kette

      youtu.be/_-V1wq_rVO0

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AlexsVR32 ()

    • Der Kopf sieht sauber aus. Die Frage ist immer, was ist in den NWV und besonders in den feinen Kanälen des Steuergehäuses und den Steuerventilen der NWV.
      Die machen die Klackergeräusche der NWV. Da hilft dann nur gut säubern. Steht ja im Bericht drin den ich verlinkte. Wir hatten Dreck im Steuergehäuse gehabt.

      Dass er nun wieder lauter wird ist nicht unnormal.

      Wegen den Zündspulen ging ich zu VW. Da gabs ne Serviceaktion, da zahlt VW neue Spulen wenn die alten zu ner bestimmten Baureihe gehören

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    • Okay hast dir das Video mal angehört? Hört sich 1:1 genauso an wie meiner, es wurden die gleichen Teile gewechselt etc..

      Also sagst du jetzt nochmal Öl raus, nochmal Primer rein 50km fahren und dann Primer Extra wieder mit dazu?

    • Das Video kann ich am Handy hier nicht schauen, dauert bis heut Abend da hab ich den PC vor mir.

      Ich würd so 7500km nach dem letzten Wechsel nochmals ne Spülung machen. In welchem Umfang, da muss man schauen wie er sich bis dahin entwickelt hat.
      Eventuell würd ich den OIL Extra weglassen, und stattdessen folgendes Programm machen.

      1.)
      Öl ablassen, neuer Filter
      Spülöl rein, Flushing Oil rein
      Im Stand ca . 7-10 Minuten im Leerlauf laufen lassen.
      Öl ablassen, Filter wechsel

      2.)
      Spülöl rein
      Lambda Oil Primer rein ( 2 Dosen je 250 ml)
      Im Stand ca 2 Minuten laufen lassen
      Dann ca. 30 km mit wechselnden Lasten Fahren, auch Autobahn
      Öl ablassen, Filter wechseln

      3.) Addinol Super Light rein

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    • Flushing OIL ist ein Reinigungsadditiv von Addinol, wird meist für Zylinder von Dampfloks genommen, und auch Motorreinigung bei PKW. Das sind 500 ml

      Machst am besten 5 Liter Spülöl rein(wir hatten Semi Synth 10W40, war am billigsten), die Dose Flushing Oil, und lässt ihn im Leerlauf laufen die paar Minuten.
      Dann raus, und neuer Filter und neues öl. Da dann 2x250ml Lambda Oil Primer rein.

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    • Ok werde ich mal machen ;)

      Mal was anderes hab grad den dicken aus der Garage geholt und nach dem Kaltstart hab ich mein Ohr auf höhe der NWV gelegt und dieser klackern kommt tatsächlich da her ... Also was kann dass sein?

    • Das ist ganz einfach.
      In der TPI steht festgeschrieben, dass die unbedingt zu tauschen sind auf den neusten Baustand.
      Das macht VW/Audi dann auch. Das schraubt die Kosten dann hoch. Ein NWV kostetet 2008 gute 286 Euro. Mittlerweile glaub um die 500.- Euro
      Garantie und Kulanz gibt es fast nicht mehr. Also wird der Kunde eher zur freien werkstatt fahren.
      Diese hört nur "Kettenschaden", hat die TPI nicht, und setzt meist NWV nicht mit Kette in Verbindung. Was soll da auch kaputtgehen? Ist ein Stahlklumpen mit Stahlteil innen, und 1 Dichtring. Dass die die Ursache sind durch Ölkohle und Öllackablagerungen weiss kaum ne Freie werkstatt. Geschweige denn Audi / VW.
      Also sagt sich die freie Werkstatt, warum soll der Kunde 1000.- Euro für was zahlen was nicht kaputt ist? Ist somit billiger im Preisangebot als VW/Audi und bekommt meist den Zuschlag vom Kunden.
      Und somit beginnt das Ganze von neuem.

      Man muss das mit Spülen probieren. Einmal 30 km fahren, kann nicht immer gleich alles lösen, was über tausende von Kilometern angebacken ist.Das braucht Zeit, Geduld und ein paar Spülungen. Sah man ja am A3 von Denis ganz gut. Das zog sich von November bis April. Zwischenzeitlich immer paar Tausend Km gefahren, das löst den dreck auch noch etwas an.

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    • Okay dann werde ich dass bald noch einmal machen wie gesagt er hat jetzt 1500km seit der letzten Spülung mit OilPrimer und Primer Extra.
      Und wie kommt dann das klackern da zu stande? Verstehe ich irgendwie nicht so ganz :/

    • Das klackern kommt vom NWV.
      Das ist ein Gehäuse mit innenliegendem Rotor
      a3quattro.de/Bilder/tsi/blg-fel-dia/html/IMG_1099.html



      Übers Steuergehäuse und den darinbefindlichen Steuerventilen wird der Ölstrom geregelt, welcher die NWV bewegt.
      Das Kennfeld gibt eine bestimmte Gradzahl an Verstellung vor. Da er das nie sauber beim ersten Mal hinbekommt, muss er sich dahinregeln, adaptieren.
      Das Ganze funktioniert wie eine Hydropulsanlage, die man in der Werkstofftechnik benutzt.
      hs-regensburg.de/fk/m/labore/568/568_hydro.php
      Da er nicht weiss wo welche Stellung genau ist, regelt er erstmal kurz unter dem Sollwert und vergleicht Soll und Ist. So regelt er weiter bis er kurz drüber ist. Dann ist die Schwelle bekannt, und im Normalfall kann er sauber das Signal und die Kurve halten.
      Ist nun Ölkohle im Versteller, hindert er den inneren Rotor am sauberen laufen, da beide Teile sehr plan aufeinander liegen. Das Ölkohleteil wirkt hier dann wie ein Türkeil. Es bremst. Somit kommt der Rotor nicht auf gewünschte verstellung. Das Steuerventil gibt daher mehr Ölstrom frei, um den Versteller mehr zu bewegen. Das geht soweit bis er nicht mehr gebremst wird, bzw zuviel Weg machen will, und der Rotor schlägt ans Gehäuse innen an. Das ist dann das Geräusch des klackerns. Man siehts auch am geöffneten Versteller, an der Wand wo der Rotor ranhaut in der Endlage. Der Oilprimer löst die Ölkohleteile bzw Öllack und die beiden Teile können wieder sauber laufen, ohne dass sie durch Dreck gebremst werden.

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