Wasser/Ethanol Einspritzung

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    • Wasser/Ethanol Einspritzung

      Hallo, habe gerade bei ebay ein Komplettsystem für 349 Euronen gesehen.
      Hat jemand von euch damit Erfahrungen an einem TDI gemacht?
      Wie ist das eigentlich, läuft die Anlage dann ständig mit oder kann man das so hinbauen, daß sie mittels eines Schalters aktiviert wird??

      Dachte mir das ist vielleicht mal interessant weil ich jetzt chippen wollte bei Danny (hast du meine Mail zwecks 24.02. wo ich nach Halle fahre bekommen...falls du das liest???) und mit so einer Anlage sollte die thermische Mehrbelastung bei Vollgasfahrten doch in den Griff zu bekommen sein...oder wie seht ihr das??

      Achso...und bekommt man dafür TÜV in der DDR?

      LG ?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stef@n ()

    • Hey...

      wenn, dann würd ich mir sowas selber bauen! Ja, ich weiss... Gefummel... Aber (ohne es genau zu wissen!!!) bekommste eh keinen TV darauf. ICH würd einfach ne Wischwasserpumpe nehmen mit Wasserdüsen von der Motorhaube. Das dann so positionieren, dass es den LLK ansprüht! Auslösen kannste dies dann per Knopfdruck, oder, wenn du nen bisschen fit bist, per Mikrokontroller steuern, dass es bei einr gewissen Beschleunigung, oder gewissen Drehzahl angeht. Anschliessen würde ich das Ganze dann am Voratsbehälter für die Scheibenwaschanlage. Wenn du Bock hast, kannste dann 1/3 Alkohol (Spiritus) und 2/3 Wasser dort einfüllen, damit das ganze flüchtiger wird...

      So... ist jetzt mal so ein Gedanke... Andere mögen jetzt sicher den Kopf schütteln... *grins*

      Gruß Sven

    • nich ganz...

      die funktionsweise von waes ist, das wasser in den ansaugtrakt einzuspritzen um so die temperatur zu senken und die sauerstoffaufnahme der luft zu erhöhen, was wiederum dazu führt, dass mehr kraftstoff in der gleichen menge luft verbrannt werden kann... (hoffe, ich hab das selbst richtig verstanden)

      was du meinst, ist nur eine externe kühlung... ;)

      golfv.de/wbb2/thread.php?threadid=28602&sid=&hilight=waes

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Seeeebi ()

    • Original von Fischgulasch
      könnte es sein, dass wasser im motor son bisschen ungesund ist?

      Im gesunden Maß: Nein. ;)
      Zur eigentlich Frage: kommt drauf an was du für ein System hast, Prinzipiell ist aber eine Vollast-Schaltung möglich, manche Systeme haben sowas von vorneherein schon. TÜV gibts aber keinen dafür.

      Gruß Olli,

      GTI 1.8T since '02
      family car: Golf VII GTI
    • Eigentlich wollte ich ja heute morgen schon vor der Arbeit hierzu noch was posten, habs dann aber nicht getan
      Wir sind gerade dabei so ein Set zusammen zu stellen und in den T4 von meinem Kumpel ein zu bauen
      Wie gesagt, wir sind gerade dabei ...
      Wir liegen mit dem Preis noch unter 100 Euronen !!!
      Wenn wir fertig sind und alle Infos zusammen haben werde ich hier auch nochmal nen Bericht dann drüber schreiben
      Nach dem T4 ist mein Golf dran und danach kommt ne Erklärung
      Natürlich auch nach ausreichender Testphase

    • ÄM ja erstmal Hallo

      Also ich bin flo Der kumpel der die Wasser Metanoleinsprizung entwikelt von dem TurboIce gesprochen hat
      ich beschäftige mich damit schohn eine Ganze weile und ich kann von versuchen mit irgendwelchen wischerdüsen oder änliches SHER SHER abraten wen man nicht einen Wasserschlag im motor haben möchte 8o8o diese die es bei e-bay gibt sind nicht schlecht doch ich denke da komme ich um einiges drunter weil ich da nicht mein lebensunterhalt mit verdienen möchte sondern nur mein hobby ein bisel mit vinanzieren möchte ;):D und ich denke das ist dann ein faire sache ich habe richtige berchungen gemacht mit luftdruck luftströmungs berchnungen und und und die düsen die ich verwende sind von den leistungen die gleichen wie sie es auch von den originalen gibt ich bim im allgemeinen nicht viel anders aufgebaut wie die die es im deutschen handel gibt ein steuergerät wird es wohl auch bei mir mit geben mit dem man verschidene steuerimpulse anspielen kann so nun mal zu den fragen die sicherlich aufkommen werden !! vieleicht kann ich ein parr im voraus beantworten und imm nachhinein auch !! ::

      Die ersten Wassereinspritzsysteme wurden ursprünglich im 2.Weltkrieg u.a. in der Messerschmitt BF-109 verwendet. Durch
      gezielte Einspritzung von Wasser/Methanol wurde die Leistung dieser Flugzeuge um ca. 550PS erhöht. Ab der Baureihe G6

      wurde der DB 605 D Motor installiert, dessen Leistung in einer Volldruckhöhe von 6650m 1140KW betrug. Die installierte
      MW50 (Wasser/Methanol) Einspritzungsanlage erlaubte dem Flugzeugführer eine Leistungserhöhung von ca. 40% beim Start
      und im Steigflug
      Als in der Formel 1 in den 80er Jahren die Turbomotoren populär wurden, erkannte man das Potential des WAES von neuem. Renault und Ferrari waren 1983 die ersten Teams die eine Wassereinspritzung einsetzten.
      Ab einem Ladedruck von etwa 2.5bar wurde Wasser in den Ansaugtrakt eingespritzt. Ein 12liter Tank wurde im Seitenkasten des
      Wagens installiert. Das Mehrgewicht wurdedurch entsprechend höheres Zündpotential mehr als kompensiert.
      Von diesem Zeitpunkt an war der Einsatz von WAES in Hochleistungsturbomotoren unumgänglich, wenn man an
      der Spitze mithalten wollte.
      Aufgrund der enormen Leistungszuwächse und der zwangsläufig dadurch verbundenen höheren Gefahren, wurde die Verwendung der Turbotechnik im Reglement untersagt. So wurde zwangsläufig auch das Ende der Wassereinspritzung innerhalb der Formel 1 besiegelt.Heutzutage wird die WAES-Technologie vor
      allem in den verschiedenen Turbomotoren
      der Rallye- und Tourenwagen verwendet.
      (Bsp. Ford Cosworth, Lancia Delta, Alfa Q4)Im Dragster Racing und Traktorpulling ist die Verwendung von Wassereinspritzungen
      in Verbindung mit Turbomotoren fast schon obligatorisch. Gerade auch in extremen Leistungsbereichen spielt das WAES seine
      Stärken aus. Die gewünschte Kühlung kann stets durch die eingespritzte Flüssigkeits-menge erreicht werden, zudem wird unter Zugabe von Methanol ein magerlaufen des Motors verhindert, so daß ein maximum an
      Ladedruck bzw. Wirkungsgrad aus dem Turbolader (bzw. G-Lader / Kompressor) erzielt werden kann. Saab war der erste Massenhersteller, der optional von Werk aus ein Wassereinspritz-System für seine
      Turbo-Fahrzeuge anbot. Die Ende der 70er/Anfang
      der 80er Jahre hergestellten Fahrzeuge sind heute Der Subaru Impreza WRX 22B STi ist ein handgefertigtes Coupe, basierend auf Collin McRae´s 555 WRC ´98er Rally-Impreza . Die 400 gebauten Wagen wurden hauptsächlich für den japanischen Markt gebaut und waren innerhalb von 48 Stunden ausverkauft. Der 22B Sti besitzt einen 2.2l Turbo Motor, Leistung 280PS mit Ladeluftkühler-Wassereinspritzung, Bilstein Fahrwerk, 17"x 8,5 Felgen mit 235/40 Bereifung
      selten und im guten Zustand in Saab Kreisen sehr
      begehrt. so viel zur geschichte nun zur
      funktiondweise
      Prinzipell wird die Wasser Metanoleinsprizungr hauptsächlich bei aufgeladenen Motoren eingesetzt. Sinn und Zweck ist es nämlich durch gezielte Kühlung der Ladeluft dessen Dichte zu erhöhen und den Motor somit wesentlich mehr Luft anbieten zu können. Eine Temperaturverminderung um ca 10°C der Ladeluft ergibt etwa 3% Leistungssteigerung (Faustregel).

      Daher wird auch schnell klar welche Bedeutung ein Ladeluftkühler eigentlich hat denn dieser kühlt die Luft gut um die 40-55°C ab. Leider hat die Ladeluftkühlung Ihre physikalischen Grenzen, welche durch die Umgebungstemperatur und der Baugröße bedingt ist. Ist diese erreicht bringt eine weitere Ladedruckerhöhung praktisch keine Mehrleistung mehr und es kommt zu klopfender Verbrennung welche schließlich zum Motorschaden führt.

      Neben der Leistungssteigerung ergibt sich auch eine enorme Erhöhung der Klopfzahl der Verbrennung bei aktiver Einspritzung. Diese Tatsache macht es erst recht möglich den Ladedruck des Turbos erheblich zu erhöhen und zwar weit mehr als es ohne die Wasser Metanoleinsprizung möglich wäre.
      Warum ? - Weil bei Erhöhung des Ladedrucks die Verbrennung immer mehr zum Klopfen neigt und damit Grenzen gesetzt sind, die mit der Wasser Metanoleinsprizung überschritten werden können, ohne daß Klopfen auftritt. Somit kann man also ohne weiteres 1,5bar und mehr mit SUPER Benzin gefahren werden.

      Das Prinzip ist relativ simpel. Aus einem Vorratsbehälter wird mit einer Pumpe das Wasser Alkohol Gemisch angesaugt. Die Pumpe fördert direkt in das druckseitige Sammelrohr der Ladeluft. Die Molekularzerstäuberdüse wird idealerweise nach einen vorhandenen LLK plaziert. Die Pumpe wird aber nur ab einem bestimmten Ladedruck gestartet, sonst verschluckt sich der Motor. wenn noch fragen sind bitte melden ich beanworte sie gerne

      aso noch eine berichtigung ich die anlage wirt es nicht für 100 euro geben aber so zwischen 150 und 200 euro denke ich komme ich mit hin !! ich will zwahr nichts großartig an der anlage verdienen aber noch reinstecken geht überhaupt nicht !!!wirt wohl jedem klar sein garamtie gibt es auf die teile auch und wer will auch dann mit rechnung und Mwst.
      über den zeitpunkt wann alles vertig ist kann ich noch nichts sagen läuft bei mir halt auch nur neben bei also wehr die anlage nicht sovort braucht spart was ansonsten bei e-bay kaufen die ist nicht schlecht !!

    • Sorry Jungs, hab mich im Preis leider verschrieben :(

      Aber sagt mal, was isn los mit euch ???
      Da kommt ja garkeine Antwort mehr ...
      Alle umgefallen bei dem langen Text von Flo ???

    • @Seeeebi hi hi sehr gud aufgepast !!

      ja hätte ich das alles aleine getipt dann hätte es keiner zu ende gelesen denn meine Rechtschreibung ist nicht die beste
      :::::" WAS FÜR EINE RECHTSCHREIBUNG ???????" ?(?(:( :baby: naja mus ich mit leben ! ! und die Texte sind sowie so alle gleich bei den Deutschen Herstellern !! 8o;)

      @TurboIce halt die klappe bitte kein komentar !! :D;)


      Gruß Flo

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von atomic-T4 ()

    • Original von TurboIce
      Sorry Jungs, hab mich im Preis leider verschrieben :(

      Aber sagt mal, was isn los mit euch ???
      Da kommt ja garkeine Antwort mehr ...
      Alle umgefallen bei dem langen Text von Flo ???

      Hmm, wusste auch schon vorher wie eine WAES funktioniert :P Aber ich kann ja auch noch mal meinen Senf dazugeben :D :
      Der Zweck einer WAES ist die Unterdrückung von Klopfen, nicht die Leistungssteigerung. Man KANN eine Leistungssteigerung erzielen, da man durch die verminderte Klopfneigung jetzt in der Lage ist, das Gemisch abzumagern oder den Ladedruck zu erhöhen ohne dass man Probleme mit Klopfen bekommt.
      Dass ohne weiteres keine Mehrleistung rauskommt, liegt daran, dass zwar die Ladeluft gekühlt wird, aber gleichzeitig der Wasserdampf teilweise den Sauerstoff verdrängt und sich die Effekte so gegenseitig praktisch aufheben.

      Wenn mehr Leistung rauskommen soll, muss man also gleichzeitig den Ladedruck erhöhen, das Gemisch abmagern oder mehr Frühzündung fahren. Daraus entsteht dann auch das erste Problem: Weil Gemisch, Ladedruck und ZZP vom Steuergerät geregelt werden, müsste man das irgendwie dazu bewegen, diese Parameter zu ändern, während Wasser eingespritzt wird, und nur dann.

      Daraus ergibt sich Problem zwei. Was passiert wenn der Wassertank leer ist? Da der Verbrauch recht hoch und der Tank recht klein ist, kann das schon mal vorkommen. Wenn dann trotzdem noch mit erhöhtem Ladedruck etc. gefahren wird, bekommt das dem Motor nicht (Stichwort Klopfen). Daher muss auch überwacht werden, ob eventuell die Pumpe aussetzt oder der Filter verstopft ist.

      Was noch Schwierigkeiten machen könnte, ist die praktische Umsetzung der Einspritzung. Die muss erstens so ausgelegt sein, dass im Ansaugtrakt keine "Pfützen" entstehen können, die dann auf einen Schlag angesaugt werden. 50ml pro Zylinder können tötlich sein, weil es nicht komprimierbar ist. Das gilt auch für Nachtropfen bei abgestelltem Motor.

      Und zweitens muss man je nach Positionierung der Düse bestimmte Anpassungen machen. Grundsätzlich muss sie hinter den LMM weil die Messung sonst verfälscht würde. Spritzt man vor dem Turbo ein, muss man eine Düse verwenden, die das Wasser atomisiert, da grössere Tropfen die Kanten der Verdichterflügel rund schleifen würden. Spritzt man hinter dem Turbo ein, kann man den Ladedruck nicht zum Pumpen benutzen, sondern muss eine gesonderte elektrische Pumpe verwenden. Die sollte aber last- bzw. mindestens ladedruckabhängig geregelt sein, um das Wasser auch dosieren zu können. Wenn hinter der Drosselklappe eingespritzt wird, muss sichergestellt sein, dass das System bei Unterdruck nicht leckt.

      Ausserdem muss man beachten, dass das Wasser/Alkohol-Gemisch brennbar ist und der Tank und die Leitungen dementsprechend ausgelegt sein müssen. Auch muss dafür gesorgt sein, dass das Wasser gleichmässig auf alle Zylinder verteilt wird, um Klopfen von einzelnen Zylindern zu verhindern, wenn der Ladedruck angehoben, die Zündung verstellt wird.

      Das ist so das, was mir im Moment dazu einfällt.

      Gruß Olli,

      GTI 1.8T since '02
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