Motorbremse

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    • Motorbremse

      Hallo, wollte mal fragen ob es für den Motor schädlich ist wenn man ihn auch zum bremsen verwendet, da ja sodurch die Drehzahl auch öfter mal etwas hoch geht, also bis 4 tausend umdrehungen.

    • Da ich aus einer bergigen Region komme fahre ich oft mit Motorbremse besonders natürlich im Winter!Schädlich ist es nicht wie mein Vorredner schon sagt.

    • unsinn. Der Schaltvorgang vielleicht, aber wenn du entweder garnicht erst hochschaltest oder Zwischengas gibst, geht das. Dafür sparst du einiges an Bremsbelag. Ich nutze konsequent die Motorbremse.
      Spart Sprit, spart Bremsen und mit Zwischengas (und 2x Kuppeln) macht es auch nichts für die Kupplung oder die Synchronringe.

      Achja, der MOtor muss übrigens warm sein. Generell gilt: bei kaltem Motor nicht über 3000 drehen, eher darunter.

      Wobei ich sagen muss, dass die MOtorbremse beim 1,8T ihren Namen nicht verdient hat....

    • Wieso spart mann denn damit Sprit, das kann ich mir aber nicht vorstellen!


      Janz einfach min Jung:

      Wenn der Motor im Schiebebetrieb läuft, stellt er die Einspritzung ab, d.H. er braucht auch nicht das Benzin das er normalerweise fürs Standgas braucht
    • ...und man geht früher vom Gas vor einer Kurve um durch reine Motorbremse die gewünschte Geschwindigkeit bis zu der Kurve/Ortseingang etx. erreicht zu haben. Du nutzt quasti deine kinetische Energie besser aus, anstatt sie in Form von Wärme verpuffen zu lassen...du fähst länger im Schiebebetrieb und brauchst dabei (wie R32-Freak schon sagte) keinen Sprit. Im Gegensatz zu der Variante "voll Stoff bis zum Schild und dann in die Eisen". ;)


    • Janz einfach min Jung:

      Wenn der Motor im Schiebebetrieb läuft, stellt er die Einspritzung ab, d.H. er braucht auch nicht das Benzin das er normalerweise fürs Standgas braucht


      Dazu hab ich aber mal ne Frage.
      Ist das generell so?

      Oder gibts da Unterschiede Benzin / Diesel / VE/PD?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von VinylUser ()

    • Im Prinzip bei beiden. Bei Benzinern wirkt diese Schubabschaltung aber erst oberhalb von 1500/min (wenn du also bei 1200/min kein Gas gibst, brauchst du trotzdem etwas Sprit, bei 1600/min aber nicht), während bei Dieseln die Schubabschaltung ab Leerlaufdrehzahl aktiv ist.
      Leicht zu überprüfen in der aktuellen Spritverbrauchsanzeige im MFA...

    • erstmal sollten wir vielleicht mal definieren, was eine motorbremse ist...

      de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Bremse

      die "automatische schubabschaltung" gibts bei fahrzeugen ab mind. 1994, egal ob benziner oder diesel.

      wenn man ohne runterschalten das fahrzeug ausrollen läßt, dann ist es nicht weiter schlimm, nur gibt es leute, die schalten mehrmals runter und das ist wiederrum nicht gut für die kupplung - genauso wie die leute, die ständig auf der kupplung stehen, wenn diese sich an der ampel befinden.

    • >>schalten mehrmals runter und das ist wiederrum nicht gut für die kupplung <<

      wieso bist du da so sicher? Wenn du die Kupplung trittst, den niedrigeren Gang reinknallst und dann die Kupplung schnalzen lässt, keine Frage. Auch wenn du nur die Kupplung relativ schnell kommen lässt, wird es etwas ungesund wenn starke drehzahldifferenzen Überwunden werden müssen (zb. 4 ->2. Gang), nicht nur für die Kupplung und das Getriebe, sondern auch für Motorlager und Antriebsstrang. Wenn du aber, ich sagte es bereits, Zwischengas gibst, ist es für die Kupplung *keine* Belastung und wenn du dir noch die Mühe machst, zwei mal zu kuppeln, hast du auch *keine* Belastung für die Synchronringe. Noch nicht mal wenn du bei 80 km/h vom 5. in den 2. schaltest, auch wenn du hinterher 5000/min anliegen hast.
      Im Gegensatz zu den Helden, die
      a)den Leerlauf reinmachen, wenns etwas bergab geht und rollen lassen
      b)ständig auf der Bremse stehen und schleifen lass
      c)vor einem Ortsschild oder einer Geschwindigkeitsbeschränkung eine Vollbremsung hinlegen

      So pauschal kannst du das also nicht sagen. Die minimale Abnutzung vom Ausrücklager holst du locker durch die gesparten Bremsen-Kosten wieder rein. Die Ausrücklager sind so konzipiert, dass sie nach den Reibplatten verschlissen sind. Und da man bei einer verschlissenen Kupplung sinnigerweise sowieso auch das Ausrücklager ersetzen sollte (ist nicht teuer und die Kupplung ist eh schon offen), braucht man sich darum imo überhaupt keine Gedanken machen. So lange es Leute gibt, die den Fuß konsequent auf dem Kupplungspedal ablegen, auch wenn sie auf der BAB unterwegs sind, und welche, die ständig die rechte Hand auf dem Schaltknauf liegen haben (und die linken lässig auf dem Lenkrad und schräg, quasi zwischen den Sitzen sitzend ->das klassische GTI-Klischee :D), werden die Autofirmen die Teile so konzipieren, dass sie das eine Weile aushalten. In der Regel jedenfalls.

      Abgesehen davon resultiert aus dieser Variante - um zurück zur Motorbremse zu kommen- eine sehr viel geschliffenere Fahrweise, weil du einfach gleichmäßiger fährst. Nervt euch das nicht, wenn der Vorrausfahrende die Geschwindigkeit ständig relativ aprupt ändert? Und man hört auch immer wieder Komplimente von teilweise ängstlichen Beifahrer(innen) 8). Solange du möglichst rund fährst, kannst du ziemlich flott unterwegs sein, ohne dass sich jemand beschwährt. :D