Auswirkungen unterschiedlicher Reifengrößen auf das Fahrverhalten...

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    • Auswirkungen unterschiedlicher Reifengrößen auf das Fahrverhalten...

      Wie sieht das denn nun aus mit größeren oder kleinen Rädern? Je breiter der Reifen, desto größer ist die Reibung und der Verbauch steigt (eigentlich). Bei größerem Abrollumfang... was ist dann? Wird die Beschleuningung besser oder die Endgeschwindigkeit geringer oder was passiert dann?
      Momentan habe ich 205/55 R16. Was würde sich verändern, wenn ich z.b. 215/45 R16 und dann einmal 235/35 R19 fahren würde.

      Thx Mirco

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    • Also ich würd mal sagen bei kleineren Rädern ist das Beschleunigen leichter, allerdings rollen die nicht so weit!
      Ist ja zumindest beim Fahrrad so! :D Nen 28 Zoll wenn es nun einmal richtig Schwung hat rollt viel weiter als ein 26 Zoll.

      Ob das beim Auto wo es nur um minimale Unterschiede geht wirklich Auswirkungen hat, wage ich zu bezweifeln! :D

    • Huhu,

      also ich kann folgendes dazu sagen. Fahre an der VA 225/40/18 und an der HA 255/35/18. In der Beschleunigung hat er ziemlich nachgelassen im vergleich zu meiner 16er Standardbereifung mit 195er Reifen. Der Spritverbrauch ist gleich geblieben was mich ein bißchen wundert, und die Endgeschwindigkeit hat sich auch nicht verändert, braucht halt bloß ein bisschen länger :D

    • Also ich fahre ja nur einen 1,4er.

      Von 195 15" zu 225 18" hat sich bei mir der anzug verschlechtert und ich habe etwa knapp 10 km/h weniger topspeed.

      Man muss aber auch beachten dass meine auto durch die ganzen zusatzdinge (Felgen, Anlage, Dämmung, Ausbau, Kabel etc) auch einiges an gewicht dazu bekommen hat.

    • 1.) Abrollumfang
      Falls du den veränderst, änderst du eigentlich die Übersetzung; d.h. kleinerer Abrollumfang=kleinere Übersetzung=mehr Beschleunigung aber kleinere Vmax. Dies ist aber thoretisch denn den Abrollumfang wirst du nicht ändern.

      2.) Rotierende Massen
      Je Grösser das Massenträgheitsmoment der rotierenden Massen, desto mehr Energie musst du reinbuttern um die Drehzahl zu ändern. Sprich je leichter die Räder, desto besser die Beschleunigung. (Viel macht das nicht aus)

      3.) Abroll- & Luftwiderstände
      Der Abrollwiderstand ist vorallem durch die Gummimischung (und Breite) gegeben (kann bei unteschiedlichen Reifenmarken stark schwanken), der Luftwiderstand durch die Breite.

      4.) Reifenhaftung
      ..Auch stark von der Gummimischung abhängig. Es gilt auch nicht automatisch je breiter der Reifen desto besser die Haftung, denn mit der Zunahme der Breite sinkt gleichzeitig der Anpressdruck (Generell: Bei Wasser&Schneematsch: schmal!) -> Optimum suchen.

    • sehr schön. jetzt trudeln die antworten ein :)
      gut, dann weiß ich jetzt bescheid. wobei sich ja vom umfang her, nicht wirklich viel ändert. nur halt von der reifenbreite...

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    • Original von beany
      4.) Reifenhaftung
      ..Auch stark von der Gummimischung abhängig. Es gilt auch nicht automatisch je breiter der Reifen desto besser die Haftung, denn mit der Zunahme der Breite sinkt gleichzeitig der Anpressdruck (Generell: Bei Wasser&Schneematsch: schmal!) -> Optimum suchen.


      Das mit Wasser,Schnee und Schneematsch ist ja mal mehr als überholt...das ist heutzutage mit den neuen Technologien kein Problem mehr das sich da breitere Reifen garnichts mehr gegenüber schmaleren nehmen.Hatte das vergnügen vorigen Winter mal statt mit meinen 195er Serienwinterrädern mit 225er / 245er unterwegs zu sein und es gab absolut keine Verschlechterung trotz reichlich Schnee,Matsch etc. im Mittelgebirge.

      Wichtig ist nur auf den richtigen Reifenhersteller zu bauen...alles aus dem Asiatischen Raum hat was Winterreifen und Aquaplaning angeht eher eine Schwäche,ebenso hat Fulda massig Schwächen mit Feuchtigkeit egal obs nun schmale oder breite Reifen sind.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von SharpShooter ()

    • Ich habe keine Lust mich in eine emotionsgeladene „ich kann auch im Winter das breiteste Kaliber fahren“ Diskussion einzulassen

      Tendenziell haben Breitreifen IMMER die Tendenz bei viel Wasser oder Schneematsch leichter aufzuschwimmen (Siehe auch ADAC Reifentests), klar bemühen sich die Reifenhersteller durch ausgeklügelte Drainagen und Profilformen Wasser und Matsch möglichst gut zu verdrängen (Ein moderner Winterreifen besteht heute ja fast mehr aus Drainagen als aus Gummi mit Bodenkontakt :) – Aber die Physik kann man nun mal nicht überlisten.

      Bei festgefahrenem Schnee spielt es keine grosse Rolle, da sich dort ja die Lamellen verhacken sollen und nix mehr verdrängt werden muss.

      Fazit: klar kannst du für teures Geld die breitesten Winterreifen kaufen und damit sicher durch den Winter kommen (darum ging es gar nicht in meinem Post) – aber es gibt immer Situationen wo du naturgemäss mit schmalen besser dran bist - überall dort wo so viel verdrängt werden muss dass die Drainagen nicht mehr ausreichen und der Reifen aufschwimmt…

      Für mich ist das Thema erledigt ;(