Chippen ohne Anhebung des max. Drehmoments?

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    • Chippen ohne Anhebung des max. Drehmoments?

      Hallo zusammen!

      An alle Motortechnik-Füchse:

      Trage mich mit dem Gedanken zu chippen. Hab aber noch ein paar Fragen dazu:

      Beim Chiptuning wird ja meistens der Drehmomentverlauf über den gesamten nutzbaren Bereich angehoben. Mit dem Ergebnis, dass auch die Leistung und Nennleistung steigt, da diese sich ja verkürzt gesagt aus Drehmoment mal Drehzahl ergibt.
      Da aber einen höheres maximales Drehmoment nicht ungefährich für den Antriebsstrang (Kupplung, Getriebe etc.) ist, frage ich mich, ob es nicht möglich ist, das maximale Drehmoment unverändert zu lassen (320 NM sind ja nicht schlecht) und lediglich den Verlauf des Drehmoments bis zum Drehzahlende hin anzuheben. Daraus müsste ja auch zumindest eine höhere Nennleistung resultieren.

      Außerdem frage ich mich, wann die Drücke im Motor am höchsten sind, bei hohen Drehzahlen oder beim Anliegen des höchsten Drehmoments?

      Dann wären die Auswirkungen eines solchen Tunings ja auch für den Motor verträglicher, oder?

      Gruß,

      Bert

    • Die Drücke sind im Motor immer gleich ;) In dem Zeitpunkt wo gezündet wird, gehts los ;) Und je merh Sprit drin ist, desto höher wird der Druck ;)

      Und ARL Tunign gobts schon sooo viele bereichte. Wenn du Angst hast, alss es bleiben, die Leistung reicht dicke ;)

      :P:D
    • RE: Chippen ohne Anhebung des max. Drehmoments?

      Original von Luke Duke
      Hallo zusammen!

      An alle Motortechnik-Füchse:

      Trage mich mit dem Gedanken zu chippen. Hab aber noch ein paar Fragen dazu:

      Beim Chiptuning wird ja meistens der Drehmomentverlauf über den gesamten nutzbaren Bereich angehoben. Mit dem Ergebnis, dass auch die Leistung und Nennleistung steigt, da diese sich ja verkürzt gesagt aus Drehmoment mal Drehzahl ergibt.
      Da aber einen höheres maximales Drehmoment nicht ungefährich für den Antriebsstrang (Kupplung, Getriebe etc.) ist, frage ich mich, ob es nicht möglich ist, das maximale Drehmoment unverändert zu lassen (320 NM sind ja nicht schlecht) und lediglich den Verlauf des Drehmoments bis zum Drehzahlende hin anzuheben. Daraus müsste ja auch zumindest eine höhere Nennleistung resultieren.

      Außerdem frage ich mich, wann die Drücke im Motor am höchsten sind, bei hohen Drehzahlen oder beim Anliegen des höchsten Drehmoments?

      Dann wären die Auswirkungen eines solchen Tunings ja auch für den Motor verträglicher, oder?

      Gruß,

      Bert


      Hallo Bert,

      wie Cupra schon sagte, erhöhen sich die Drücke sobald die Fördermenge angehoben wird. Also auch wenn im unteren Drehzahlbereich das Drehmoment erhöht wird. Mit steigender Drehzahl erhöht sich hauptsächlich die Abgastemperatur u. die Drehzahl des Laders, da du aber glücklicher Besitzer des großen ARL-Laders bist u. auch den riesigen FMIC hast, bietet dein Motor noch Reserven.
      Generell ist deine Idee natürlich umsetzbar, vorrausgesetzt du findest nen fähigen Tuner, der das dann auch hinbekommt ;)
      Ich lass gerade so ne Abstimmung bei meinem ASZ machen - morgen wird er fertig :D Um Kupplung u. Getriebe nicht zu sehr zu belasten wurde das Drehmoment auf etwa 355 bis 360NM begrenzt. Ich würd an deiner Stelle erstmal auf den Prüfstand fahren, da die Motoren schon serienmässig nach oben streuen. Vermutlich hast du jetzt schon wesentlich mehr als 320NM , mein ASZ z.B. hatte bereits vor der Abstimmung 340 u. keine 310 (145 statt 130PS) Schließlich möchtest du ja nach Tuning nich weniger Drehmoment als Serie, denk ich.
      Gehen wir mal von 340NM bei deinem ARL aus, wenn die Abstimmung so gemacht wird daß dein Drehmoment nur leicht abfällt, z.B. auf 316NM bei 4100Umin. hast du exakt 185PS. So in etwa könnte man deinen Wunsch umsetzen...
    • ....also die Abstimmung sollte kein Problem für einen halbwegs fähigen Tuner darstellen wie schon oben beschrieben, es wird quasi einfach etwas die Zufuhr bei "höheren" Drehzahlen erhöht....

      und was die maximale Belastung des Motors angeht sind es die Mitteldrücke die das Belastende sind, sprich der maximale Zylinderdruck = Drehmoment :)

    • Danke für die Antworten!

      @dRocket: Ich fürchte, dass mein ARL, wenn überhaupt, nach unten streut. Aber das klär ich demnächst auf der Rolle. Fähigen Tuner hab ich schon im Auge. FMIC = LLK, oder?

      @sesamgasse: Versteh' ich dich richtig, für die Druckverhältnisse ist das maximale Drehmoment ausschlaggebend. Bei höheren Drehzahlen mit dann meist abfallendem Drehmoment steht eher die thermische Belastung im Vordergrund, wie dRocket sagt?

      Neben der "Schon-Funktion" eines solchen "Drehmoment-Plateaus" verspreche ich mir eine "sportlichere" Charakteristik, da der Motor zumindest subjektiv mit zunehmender Drehzahl stärker zulegt als die Serie. Ist da was dran?

      Ich bin vorher Golf 3 AFN (110PS) gefahren, der hing früh gut am Gas und drehte sauber bis 4.500 Touren aus. Von der Leistungscharakteristik des ARL bin ich enttäuscht. Riesiges Turboloch (klar wegen dem großen Lader) und früher Leistungsabfall = schmaler nutzbarer Drehzahlbereich, gepaart mit fast 300 kg mehr Gewicht.

      Gruß

      b

    • Original von Luke Duke
      Danke für die Antworten!

      @dRocket: Ich fürchte, dass mein ARL, wenn überhaupt, nach unten streut. Aber das klär ich demnächst auf der Rolle. Fähigen Tuner hab ich schon im Auge. FMIC = LLK, oder?

      b


      Korrekt, FMIC ist der Front-LLK. Der wurde bei mir im Zuge der Abstimmung auch verbaut, andernfalls hätten wir die Endleistung wesentlich niedriger ansetzen müssen.
      Dein Drehmomentabfall im oberen Drehlzahlbereich lässt tatsächlich darauf schliessen dass er nicht nach oben streut. ARL`s sollten normalerweise wesentlich gieriger hochdrehen, eben wegen dem größer dimensionierten Lader.