Unterschiede Potentiometer

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    • Unterschiede Potentiometer

      Also,
      ich soll in der Berufsschule ein Referat halten über Potentiometer im allgemein und die unterschiede zwischen billigen und teuren. Was verändert sich wie mit dem Preis?

      Würde mich über ein paar Gedanken und hinweise Freuen... =)

      P.S. also eher zum zweiten, wie ein Potentiometer funktioniert hab ich denk ich begriffen... :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Felix_Golf IV ()

    • Ein Referat über Potis...?! Naja. ;)

      Was sich mit dem Preis verändert ist ja wohl ganz klar.
      Die Qulität.

      Kurz und knapp...

      Billig:
      Ungenauer Einstellbereich und geringe Lebensdauer

      Teuer:
      Genauer Einstellbereich und hohe Lebensdauer

      Genauer Fragen wären evtl. ganz hilfreich!

      EDIT:
      Das Ding heuißt übrigens Potentiometer! :]

      EDIT II:
      Hab Lust zu schreiben:

      Beim Schiebewiderstand (Potentiometer) handelt es sich um ein Porzellanrohr, um das der Widerstandsdraht gewickelt ist. Ein Metallschieber gleitet über die Drahtwicklung und kann mit der Position des Schiebers die abgegriffene Drahtlänge bzw. die Widerstandshöhe verändern. Mit dem Schiebewiderstand lässt sich beispielsweise die Helligkeit von Glühlampen regulieren.

      EDIT III:
      Und noch ein bisschen:

      Drahtpotentiometer haben eine Wicklung aus Widerstandsdraht; bei Schichtpotentiometern besteht das Widerstandsmaterial aus einer Kohleschicht, einer Metallschicht, einer Cermet-Schicht oder einem leitenden Kunststoff (Leitplaste).
      Der Widerstandsträger kann gestreckt (Schieberegler), kreissegment- oder schraubenförmig (Wendelpotentiometer) sein. Es gibt Potentiometer mit linear vom Drehwinkel abhängigem Widerstandsverhältnis und mit logarithmischer Kennlinie. Letztere sind besonders vorteilhaft, wenn der Einstellbereich mehrere Größenordnungen überstreicht (z.B. Lautstärkeregler). Potentiometer mit umgekehrt logarithmischer Kennlinie sind ebenfalls erhältlich und eignen sich beispielsweise zur Frequenzeinstellung eines astabilen Multivibrators.

      Potentiometer gibt es als Bedienelement mit einer Welle für einen Drehknopf oder als Schiebepotentiometer (z.B. als Schieberegler an Mischpulten und in Tonstudios). Besonders präzise Potentiometer werden auch zur Weg- oder Winkelmessung eingesetzt.
      Trimmpotentiometer sind nur für den Abgleich einer Schaltung gedacht und haben meist nur einen Schraubendreherschlitz. Im industriellen Bereich und in der Messtechnik finden auch mehrgängige Trimmpotentiometer (sog. Spindeltrimmer) Einsatz.
      Mehrfachpotentiometer, meist in Tandemanordnung, werden beispielsweise zur Lautstärkeeinstellung der beiden Kanäle eines Stereoverstärkers eingesetzt.

      Höherwertige Verstärker besitzen oft ein fernsteuerbares Motorpotentiometer zur Lautstärkeeinstellung.

      Elektronische bzw. digitale Potentiometer bestehen aus einer Hintereinanderschaltung einzelner Widerstände (z.B. 100) sowie ebenso vielen, aus Feldeffekttransistoren bestehenden elektronischen Schaltern. Diese Anordnung ist zusammen mit einer digitalen Steuerschaltung in einem Integrierten Schaltkreis untergebracht. Solche digitalen Potentiometer werden sowohl als Trimmpotentiometer (sie behalten ihren eingestellten Wert lebenslang) oder zur Einstellung über Taster, einen Inkrementalgeber oder einen Mikrocontroller verwendet. Sie haben dementsprechend einen flüchtigen oder einen nicht-flüchtigen Speicher für die „Schleiferstellung“. Potentiometer existieren mit verschiedenen Anschlussarten wie Lötfahnen, Steckern, als Surface Mounted Device und anderen.

      EDIT IV:

      Und noch ein paar Sachen aus meinen Unterlagen aus´m 1 Lj.:

      Der wirksame Widerstand R wird zwischen dem Anfangskontakt "A" und dem Scheifer "S" in Abhängigkeit vom Drehwinkel "alpha" (hab das Zeichen nicht gefunden) eingestellt. Der Arbeitsbereich umfasst bis zum Endkontakt "E" maximal einen Drehwinkel von etwa 270°.

      Bei den linearen Potentiometern verändert sich der Widerstandswert gleichmäßig, d.h., jeder Grad des Drehwinkels ergibt stets die gleiche Widerstandsänderung. Die Widerstandskurve ist eine Gerade. Solche Drehwinderstände verwendet man z.B. zur Klangeinstellung.

      Logarrithmische Ptentiometer, die z.B. zur Lautstärkereinstellung genutzt werden, ändern den Widerstandswert nach einer logarithmischen Funktion. Dies kann ein positiv logarithmischer Verlauf - der Widerstandswert je Drehwinkelgrad steigt zunächst sehr langsam, dann wesentlich schneller oder ein negative logarithmischer Verlauf mit entgegengesetztem Verlauf sein.

      Kennwerte und Kennzeichnungen:
      Beim Einsatz von Widerstandsbauelementen müssen neben den Abmessungen die Kennwerte
      -Widerstandsnennwert
      -Widerstandstoleranz und
      -Belastbarkeit
      beachtet werden.

      Nennwiderstände werden nach Normzahlenreihen abgestuft. Von den IEC-Normreihen (International Electrical Commision) "E6" bis "E162" werden Bauelemente mit Normreihen
      -E6 mit Widerstandstoleranz von+/- 20%
      -E12 mit einer Widerstandstoleranz von +/- 10% und
      -E24 mit einer Widerstandstoleranz von +/- 5%
      am häufigsten verwendet.
      Die Zahl hinter dem "E" gibt die verschiedenen Widerstandwerte innerhalb einer Dekade an, d.h., nach der E6-Reihe gibt es z.B. Widerstände mit dem Nennwert 4,7 Ohm; 47 Ohm; 470 Ohm oder 4,7 kOhm usw. Je größer die Anzahl der Werte in einer Reihe ist, desto geringer ist die Widerstandstoleranz.

      Puhhhh...das sollte reichen. =)

      MfG ThirdFace

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von ThirdFace ()