Porschebremsanlage

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    • Porschebremsanlage

      Hallo,

      kann mir jemand helfen? Möchte an meinen GTI eine Porschebremsanlage umrüsten lassen. Weiß jemand wo dieses geht oder wer dafür Teile liefern kann mit Gutachten?
      Es soll keine B&B oder Brembo sein. Nur Original Porsche mit entsprechendem Schriftzug.

      Vielen Dank für die Hilfe im voraus.

    • Hallo,
      ich empfehle dir schmid-motorsport.de/ Dort habe ich meine Porschbremsen günstig einbauen und tüv abnehmen lassen. Der Bremstopf muß eigens auf Maß feingeschliffen werden. Da kann man nicht einfach die Porschbremse so draufknallen... Weitere Infos siehe meine Beträge im MT-Forum...

    • Original von sprinter7
      Hallo,
      ich empfehle dir schmid-motorsport.de/ Dort habe ich meine Porschbremsen günstig einbauen und tüv abnehmen lassen. Der Bremstopf muß eigens auf Maß feingeschliffen werden. Da kann man nicht einfach die Porschbremse so draufknallen... Weitere Infos siehe meine Beträge im MT-Forum...


      Sehr guter Link. Kompetenter Ansprechpartner der Herr Schmid.
    • tja in manchen dingen spielt geld keine rolle, wenn man was gutes haben will muss man halt gutes geld bezahlen so ist das heut zu tage, wenn man das geld nicht hat, hat man halt pech gehabt.

      ich würde auch jeder zeit meine kohle für ne porsche anlage opfern.

    • ;) Hallo, da ich ja "Original"-Porschebremsen auf dem GTI fahre, hier meine Daten:
      4-Kolben Porschebremssättel vorne, rot (schwimmend, da Scheibe festgelagert)
      auf Achsmasse von GTI zugeschliffener Bremstopf (es gibt verschiedene Maße beim GTI, je nach Baujahr)
      v: Brembo; 332/30 gelocht
      h: Brembo: Originalgröße gelocht
      Beläge: gelbe Pagids
      Stahlflexleitungen Fischer
      Originalbremsflüssigkeit, wenn auch mit etwas niedrigerem Siedepunkt, aber mit geringer Viskosität, was wichtig für das Ansprechen des ABS/ESP im Winter ist.
      bei den Denver 17" waren vorne 12 bzw.hinten 15mm Spurverbreiterung nötig
      bei 18" Felgen sind auch 344mm Scheiben vorne möglich

      Kurz mein Statement dazu:
      optimale Ansprechbarkeit
      hervorragendes Naßbremsverhalten
      tolle Standfestigkeit
      überragende Bremswege

      Allerdings würde ich nicht unter 225er Reifenbreite fahren... Ich selbst habe die Bremsen mit KW-GFW, Var. III kombiniert und das Fahrwerk entsprechend so abgestimmt, daß beim Bremsen über 200 km/h das Heck nicht zu sehr aushebt und leicht wird und die Front nicht zu sehr "einnickt". Ich würde nicht mit dem Originalfahrwerk fahren wollen, da es die Bremsleistung wohl nicht optimal auf die Straße bringt...
      Nicht verschweigen möchte ich anfängliche "akustische" Störgeräusche" (Dröhnen der Br.-Scheiben durch etwas zu eng anliegende Bremsbeläge. Es kann evtl. auch an der Lochung gelgen haben. Das Problem ist passé, auch wenn da Fa.Schmid mir nicht direkt weiterhelfen konnte. Ich habe es dann mit Paste unter den Bremsbelägen versucht. Dennoch: Service und Preis-Leistung bei Schmid: Note 1/2.
      Die Bremboscheiben haben übrigens die Löcher mit eingegossen, sonst werden sie nur gebohrt :baby:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sprinter7 ()

    • Also diese Bremse ist der helle Wahnsinn.
      Verbaut ist ein Gewindefahrwerk von B&B( H&R)

      Die Bremsen passten allerdings nur mit 15'er Platten drunter.

      Die Anlage ist abgenommen und eingetragen. Nur in extrem Situationen
      schleift es nun doch noch etwas. Morgen is nochmal Nacharbeit angesagt.

      Falls jemand Ineresse an den Altteilen hat, kann er mir grn ein Angebot unerbreiten. 14.000km Laufleistung.

      svenboschek@t-online.de

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Boschi ()

    • Hallo,
      der Vollständigkeithalber eine kleine Korrektur: Fest(!)sattelbremse, hingegen ist die Scheibe auf Bremstopf geschraubt, daher "schwimmend" gelagert.

      Das Schleifen hatte ich auch bei meiner ersten Scheibenbremse.Vor allem in Kurven, besonders wenn die Bremse heiß war. Wichtig ist, daß Du die Löcher regelmäßig frei machst, am besten mit Wasserdruck an der Selbstwaschanlage (Räder in einem 2. "Arbeitsgang" um ein Viertel weiterdrehen, da Scheiben durch Bremssättel verdeckt).
      Mittlerweile habe ich die 2. Scheiben drauf (nach nur 15.000 km). Grund: 1mm tiefe Rille im Inenkreis, zwar typisch aber stark ausgeprägt, da ich die Löcher nicht gereinigt hatte... Die Belagführungen und Bremstöpfe waren mit weißer 'Keramikpaste zugeschmiert, welche ich mühsam entfernt habe. Ich probier´s jetzt mit Bremsenpaste, die ja auch hitzebeständig ist.
      Mittlerweile warte ich meine Bremse selber, d.h. halbjährlich mit dem Radwechsel auch die Beläge herausnehmen und alles penibel reinigen und die Führungen gleitschmieren.
      Auch habe ich mir einen Einbremsmodus für die Beläge von Porsche und Movit zusammengestellt. Es bringt nichts, nur "schonend" einzufahren, sondern die Bremsbeläge müssen kontrolliert entgasen (Harze), aber nicht verglasen (überhitzt) und sich an die Scheibe anlegen. Diese muß Bremsstaub einarbeiten und sich einschleifen über 500-10000 km:

      (1) nach Porsche-Richtlinie
      “Richtiges Einfahren nach dem Erneuern der Beläge:
      - 3 bis 4 Bremsungen mit mittlerem Pedaldruck aus einer Geschwindigkeit von ca. 160 km/h auf 80 km/h.
      - dazwischen Abkühlphasen von 300 - 400m einhalten.
      - 2 bis 3 Bremsungen mit stärkerem Pedaldruck aus einer Geschwindigkeit von ca. 180 km/h auf 100 km/h.
      - dazwischen Abkühlphasen von 500m einhalten. Blockieren und ABS-Regelung unbedingt vermeiden.
      - 1 bis 2 Reinigungsbremsungen dazwischen durchführen. Die Beläge sollen dabei keinesfalls überhitzen.”

      (2) nach Mov´it
      - 10 bis 15 x mit leichtem Pedaldruck von 80-100 auf 20 km/h bremsen.
      - dabei nicht anhalten, wieder gleich beschleunigen und nächsten Bremsvorgang durchführen. Nach 7-8 x eventuell leichte Rauchbildung, nach 8-9 x Fading.
      - längere Abkühlphase
      - bei Rennbelägen zusätzlich 4 bis 5 x mit leichtem-mittlerem Pedaldruck von 140 auf 20 km/h bremsen.
      - Bremszyklus mindestens zwei bis drei mal durchführen. Jedesmal vorher vollständig abkühlen lassen (10 Minuten Fahren ohne Bremsen und auf Umgebungstemperatur abkühlen).
      - Auto über Nacht ohne Handbremse abstellen, beim Abkühlen "backen" die Bremsbeläge aus.
      - erst ab 500 - 1000 km verschwinden letzte maschinelle Bearbeitungsspuren auf den Scheiben und der Bremsstaub hat sich in die Scheiben eingearbeitet und die Beläge liegen gleichmäßig an.

      Nach drei Bremszyklen à la Movi´t fängt die Bremse wieder schön giftig an zu bremsen...

      P.S. Altteile lieber in einer Schachtel aufheben! Wer weiss...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sprinter7 ()

    • Die langen Passabfahrten werden bei niedrigeren (bei Euch noch erlaubten) Geschwindigkeisbereichenn ähnliche Einbremseffekte hervorrufen wie bei uns im Flachland... :D Zwischendurch 10 Minuten abkühlen lassen und nich tmehr fest bremsen ... (am besten nach Erreichen der Talsohle, sonst wird´s an der nächsten Kehre abwärts kritisch...! ;(

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sprinter7 ()