Signalbeschreibung Wischwasserstandssensor

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    • Signalbeschreibung Wischwasserstandssensor

      Ich möchte das Signal des Wischwasserstandssensors gern verwenden, um damit meine Wassereinspritzung / WAES zu deaktivieren, sobald der Behälter leer ist. Jetzt hab' ich ein Problem mit dem Signal dieses Sensors.

      Es handelt sich um einen Widerstandssensor, der bei leerem Behälter einen gegen unendlich gehenden Widerstand aufweist, bei vollem Behälter einen mir unbekannten Widerstand, der sicher auch von der Zusammensetzung des Wischwassers abhängt. Der eine Anschluss des Sensors liegt auf Masse, der andere geht an das Kombiinstrument.

      Meine Frage nun lautet: Was für eine Schaltung muss ich konstruieren, um das Signal des an den Tacho gehenden Anschlusses zu verwenden, um damit eine Funktion zu steuern? Ich benötige entweder eine geschaltete Masse oder alternativ geschaltetes +12V. Mit einem undefinierten Widerstand(swert) kann ich nichts anfangen.

      Irgendwelche Elektroniker unter uns? :(

    • so hab schnell mal was auf gemalt, was so mein erster gedanke war. du must das kabel was zum tacho geht auftrennen und einen optokoppler dazwischen hängen. ich denke das der golf elektonik es nicht stört das da ein 0,6V verbraucher noch dazwischen ist. der golf wird eh nur schauen ob masse in gewissen maße da ist oder nicht. an das andere ende holst dir 12V natürlich mit sicherung hab ich gerade vergessen. und dann sollte es klappen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Morpheus05 ()

    • Hey, ich bin total begeistert und dank' Dir schon mal ganz herzlich für Deine Mühe bezüglich dieses doch sehr individuellen Problems!

      Ich hab' mich gestern Abend auch mal hingesetzt und ein wenig herum überlegt. Herausgekommen ist die im Bild gezeigte Schaltung. Keine Ahnung, ob ich da richtig liege. Meine Idee war es, das Signal abzugreifen, über einen Widerstand (genauer: ein Poti) einem PNP-Transistor zuzuführen, mit diesem einen zweiten Transistor (einen NPN) zu steuern, der meine Schaltung, d.h. das Relais, auf Masse zieht, solange Wasser im Behälter ist. Ist der Behälter leer, schaltet der erste Transistor nicht mehr durch, der zweite folglich auch nicht, und das Relais fällt ab. Durch den hohen Vorwiderstand (das erste Poti) erhoffe ich mir, rückwärts keinen Einfluss auf die Auto-Elektrik auszuüben.

      Kann das so klappen? Mit welchen Widerstandswerten sollte ich arbeiten?

    • mh okay doch ein bischen komplizierter
      also hier nnochmal ein vorschlag von mir, berichtigt mich wenn ich falsch liege, ist schon ein bischen spät.



      und hier die bestell nummern für reichelt.

      D1&D2 = 1n4001 0,02€ pro stück
      T1 = BC140-10 0,29€ pro stück
      K1 = FIN 55.34.9 12V 4,00€ pro stück
      Relais Fassung = FIN 94.24 1,15€ pro stück
      F1 = FLINK 0,2A 2,90€ 10er pack
      F1 Halterung = PL OGN-22,5 0,32€ pro stück

      mach mal gleich drei 1n4001, ist doch ganz praktisch das zwischen masse und dem transistor auch noch eine hängt, damit da nix hochfliessen kann.

      Rvt muss man erst mal ausrechnen damit der transinstor nicht übersteuert wird. wär ganz praktisch wenn du mal messen könntest (wenn der behälter voll ist)
      oder irgendjemand kann es hier so sagen tobmaster vielleicht?????

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Morpheus05 ()

    • Hey wow, schon wieder sehr viel Aufwand getrieben für mein Problem! Danke!

      Ehrlich gesagt hab' ich aber ein kleines Verständnisproblem. Kannst Du mir das Funktionsprinzip dieser Dioden-Transistor-Schaltung, die da "im Kreis" auf Masse liegen, mal versuchen zu erklären?

    • ja also ich sage mal einfach vom Tacho kommen 12V, wenn im tank genügend wasser ist leitet das wasser die 12v vom oberen pin zum unteren pin. dann kommen noch ca. 11V an der diode d1 an, die verbaucht auch nochmal 0,6V am Transistor T1 darf max 0,6V ankommen d.h. der widerstand muss die letzen 9,8v verbrauchen. Der Transistor steuert durch und somit zieht das Relais an. Die Diode D3 ist nur dazu da, damit nix von masse an den emitter fließt. Wenn im Tank nicht mehr genügent wasser drinne ist, steuert der Transistor nicht mehr durch und das relais fallt ab.


      was meinst du in deinem ersten beitrag mit wassereinspritzung??

    • Danke für die Erklärung! Weißt Du genau, dass vom Tacho 12 V kommen? Ich bin immer davon ausgegangen, dass der Tacho "nachsieht", ob an dem Eingangspin eine schwache Masse vorhanden ist (über den Widerstand Wasser, ca. 2 Megaohm). Wenn ja, dann weiß er, dass der Behälter voll ist, wenn nein, dann muss er leer sein. Das heißt, ich dachte immer, dass ich den Pin, der zum Tacho geht, auch für meine Schaltung abgreife und prüfe, ob hier eine schwache Masse anliegt. Kann aber auch ein Denkfehler sein. Ist das so?

      Die Diode D3 ist aber jetzt in Deiner Skizze so geschaltet, dass sie den Strom von Masse zum Emitter durchlässt, oder sehe ich das falsch?

      Bei der Wassereinspritzung (Du hattest danach gefragt) geht es darum, drehzahl- und ladedruckabhängig einen feinen Wassernebel per Hochdruckpumpe in den Ansaugtrakt zu bringen. Das führt dazu, dass mehr Ladedruck gefahren werden kann, die Brennräume kühler sind und auch die Abgastemperatur sinkt. Interessant bei größeren Leistungssteigerungen an Turbomotoren. Ich benutze hierfür den Wasserbehälter für das Wischwasser (der dann mit reinem Wasser + Methanol als Frostschutz gefüllt ist), und möchte, dass die WAES abschaltet, sobald der Wassertank leer ist.

    • so ich hatte heut ein wenig zeit und hab mich nochmal bischen tiefer damit beschäftigt. meine schaltung funktioniert nicht, weil ich das einfachste gesetz der elektrik missachtet habe. der strom sucht sich den weg des geringsten wiederstandes d.h. der transistor wird nie anziehen. aber zur diode d3, die ist richtig ;), sie läßt den strom vom emitter durch aber was von der masse aus kommt, würde sie speeren.

      Am besten man mißt mal das signal was das tacho gibt. ob er es dauerhaft mißt oder impulsmäßig z.B. alle 10 sec..

      eine bessere und vielleicht einfachere variante wäre es. einfach ein microtaster ein zu bauen, der über ein timer ic dein relais steuert, dann wär es auch alles einfacher mit der Schaltung.

      hier ein vorschlag

    • Jetzt wird's klarer!

      Über Deinen Vorschlag mit dem zusätzlichen Füllstandsgeber hab' ich auch schon nachgedacht - darauf hab' ich aber, ehrlich gesagt, keine Lust.

      Hab' vorhin mal gemessen, was vom Tacho kommt. Die Masse scheint keine ganz echte Masse zu sein, zumindest zeigte mein Multimeter von ihr zur Batterie einen leicht, aber doch merklich höheren Widerstand an als von einem anderen Massepunkt zur Batterie. Keine Ahnung, was das jetzt bedeutet. Der andere Anschluss, der vom Tacho kommt, zeigte auf meinem Digitalmeter gegen diese Masse gemessen eine von -0,6 V bis 0,42 V schwankende Spannung. Worauf lässt das schließen?

      Merkwürdig fand' ich auch den Geber selbst. Eigentlich dachte ich bis jetzt immer, dass er eigentlich nur aus zwei Metallstiften besteht, die ins Wasser tauchen. Und entweder es kann ein leichter Strom fließen (Wasser drin) oder der Widerstand geht gegen unendlich (Wasser leer). Als ich das Multimeter im Widerstandsmessbereich mit der roten Mess-Spitze an den Tacho-Ausgang, mit der schwarzen an die (vermeintliche) Masse angeschlossen habe, hat es einen unendlich hohen Widerstand angezeigt (wohlgemerkt: Wasser war drin!). Anders herum angeschlossen hat es einen negativen(!) Widerstand in der Größenordnung von 220 KOhm angezeigt (220 KOhm zeigt das Gerät auch, wenn ich beide Mess-Spitzen einfach ins Wasser halte). Was heißt jetzt das schon wieder?

      Einer eine Idee?

    • ja auf jeden fall ist besser so kann man sich ein schönes signal selber bauen. würde aber noch einen speicherbaustein zwischen dem relais und dem schwimmtaster bauen, damit der im kritischen zustand nicht ständig ein und aus schaltet.

      wenn du willst kann ich ja mal schauen ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Morpheus05 ()