Leasing-Informationen

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    • Leasing-Informationen

      Hallo,

      ich bin seit geraumer Zeit selbstständig und bin gerade daran ein "neuen" Gebrauchten/Jahreswagen zu holen. Dazu würde ich gern ein paar Informationen zu dem Thema "Leasing" einholen. Ich sehe den Vorteil im Leasing darin, dass ich die Mtl. Rate als Kosten einbringen kann, weiterhin erhält man aller ca. 4 Jahre ein neues Fahrzeug und ich brauch meine Geld Reserven vorerst nicht so sehr antasten.

      Wie seht ihr das? Habt ihr Erfahrung damit? ´Was für Tipps könnt ihr geben und woraus sollte man achten?

      Oder sagt ihr: Nein - nur nicht Leasing?

      FG

    • Leasing rentiert IMO nur, wenn man die Leasingraten auch steuerlich geltend machen kann. Das Leasing zielt halt nicht zwingend auf den Erwerb ab, daher ist man nur Nutzer des Autos und zahlt auch nur die Abnutzung. Dafür sieht es halt mit Veränderungen am Fahrzeug schlecht aus und nach Ende der Laufzeit wird einem, je nach Leasinggeber, jeder kleinste Kratzer in Rechnung gestellt. Ansonsten einfach mal hier lesen:
      de.wikipedia.org/wiki/Leasing

      Für den Privatmann sind die Finanzierungkosten meist günstiger, v.a. bei Angeboten ab 0%- 0,9% und 4 oder mehr Jahren Garantie. Da arbeitet man halt darauf hin, daß das Auto auch irgendwann mal einem selbst gehört; entweder per klassischer oder per 3-Wegefinanzierung.

      Gruß Olli,

      GTI 1.8T since '02
      family car: Golf VII GTI
    • Finanzierung kommt weniger in Frage, da ich da steuerlich gesehen, nur die Zinskosten innerhalb der Rate steuerlich geltend machen kann.

      Eine Leasingrate hingegen kann ich IMHO VOLL Steuerlich als Kosten absetzen.
      Mir ist soweit auch bekannt, dass ich nur "Nutznießer" des Fahrzeugs bin - und ich in der Regel das Fahrzeug nicht erwerbe.

      Dafür sind aber soweit mir bekannt, auch die mtl. Belastungen niedriger. Darüber hät ich gern ein paar Infos. Woher holt man sich LEasingangebote außer über das Autohaus?
      Und was erhält man noch für Konditionen beim Firmen-leasing

      Apropo: Ich bin NICHT Vorsteuerabzugsberechtigt, falls das eine Rolle spielt.

    • Original von -zet-
      Finanzierung kommt weniger in Frage, da ich da steuerlich gesehen, nur die Zinskosten innerhalb der Rate steuerlich geltend machen kann.

      Eine Leasingrate hingegen kann ich IMHO VOLL Steuerlich als Kosten absetzen.
      Mir ist soweit auch bekannt, dass ich nur "Nutznießer" des Fahrzeugs bin - und ich in der Regel das Fahrzeug nicht erwerbe.

      Dafür sind aber soweit mir bekannt, auch die mtl. Belastungen niedriger. Darüber hät ich gern ein paar Infos. Woher holt man sich LEasingangebote außer über das Autohaus?
      Und was erhält man noch für Konditionen beim Firmen-leasing

      Apropo: Ich bin NICHT Vorsteuerabzugsberechtigt, falls das eine Rolle spielt.


      Ob Du Vorsteuerabzugsberechtig bist spielt nur eine untergeordnete Rolle,da es hier um die Höhe der Betriebsausgaben geht.
      Leasingangebote kannst Du Dir z.B. bei ASL unter asl.com einholen. Dort kannst Du auch ein Komplettleasing abschließen,d.h. inkl. Kundendienst,Reifen,usw.... Kosten! Die arbeiten mit namhaften Konzernen wie ,z.B. mit der Allianz zusammen.
    • Das Prinzip hast du ja schon erkannt, es lohnt sich eben an sich nur, wenn es dem Betrieb des Gewerbes zugerechnet werden kann. Somit ist Leasing für 'Privatnasen' schon mal uninteressant.

      Leasing wird übrigens auch in allen anderen Bereichen genutzt. Ich kenne bspw. Leasing für Computer und Drucker, ebenso für Software.

      Mir fällt jetzt spontan aber nur Sixt ein, die auch Auto-Leasing machen.

      Gruß, Seb

    • Beim leasing als Selbständiger gilt aber dann auch die 1% Regelung vom Neupreis, es sei denn mam führt ein Fahrtenbuch. Oder täusche ich mich da?

      Gruss Dirk

    • Original von Dirk
      Beim leasing als Selbständiger gilt aber dann auch die 1% Regelung vom Neupreis, es sei denn mam führt ein Fahrtenbuch. Oder täusche ich mich da?


      Also soweit meine Informationen reichen wirkt hier KEINE 1%-Regelung, da das Fahrzeug einem ja nicht gehört und somit kein Geldwerter-Vorteil vorhanden ist bzw. das Fahrzeug nicht ins Betriebsvermögen eingerechnet wird.

      Das ist zumindest mein Kenntnisstand...

      EDIT: 1-% Regelung greift auch beim Leasing lt. Steuerberater

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von -zet- ()

    • Doch die 1% Regelung gilt gerade beim Leasing.
      Man muß dem Finanzamt darlegen welchen Anteil Gewerbliche Fahrten und private Fahrten haben. =)

      Gruß, Carsten

      dbpaco: "Alter, sach ma, WARUM HAT DER KEINE SCHUHE AN???"

    • 1% Prozent Regelung stellt ja den Sachbezug dar den man erhalt durch die Privatfahrten zwischen Wohnung und Firma und die werden sozusagen an den Arbeitnehmer oder Geschäftführer weiterberechnet - somit egal ob Leasing oder Finanzierung.

      Finanzierung kann sich auch lohnen wenn man Ansparrücklagen gebildet hat für sein Unternehmen. Ingesamt kommt es ja auf das individuelle Angebot und Umstände an - pauschal kann man sowas nicht sagen ob Finazierung oder Leasing günstiger ist.

    • Original von matse
      Finanzierung kann sich auch lohnen wenn man Ansparrücklagen gebildet hat für sein Unternehmen. Ingesamt kommt es ja auf das individuelle Angebot und Umstände an - pauschal kann man sowas nicht sagen ob Finazierung oder Leasing günstiger ist.


      Unter welchem Gesichtspunkt soll Finanzierung sinnvoller sein? Fällt mir grad nicht viel ein. Wenn ich die Rücklagen hätte, wäre ein Barkauf sinnvoller zwecks Nachlass als Finanzierung. Klar schmälert man die Liquidität, aber man müsste das Geld schon eher spekulativ anlegen um einen besseren Zinsatz im Vergleich zur Finanzierung zu erreichen.

      Ansonsten kann ich ja wie erwähnt gleich bar zahlen, bevor ich haufen Zinsen mitzahlen muss. Außerdem kann ich die Finanzierungsraten nicht steuerlich absetzen.
    • Original von WetterauV5
      Doch die 1% Regelung gilt gerade beim Leasing.
      Man muß dem Finanzamt darlegen welchen Anteil Gewerbliche Fahrten und private Fahrten haben. =)

      Genau.. Und wenn man das nicht will/kann, zudem kein Fahrtenbuch führen will, dann gilt glaube ich die 1% Regelund.

      Gruss Dirk

    • Naja letztendlich hat man selbst erstmal die Wahl - und bei einer hohen Privatnutzung würde ich generell die 1% Pauschale wählen, damit ist man IMHO besser bedient.

      Wer den Aufwand aber nicht scheut und ausserdem mehr als 50% mit dem Wagen geschäftlich zurücklegt sollte tatsächlich ein Fahrtenbuch führen - da ist es halt Prozentgenau.

      Gruß, Carsten

      dbpaco: "Alter, sach ma, WARUM HAT DER KEINE SCHUHE AN???"

    • Original von -zet-
      Original von matse
      Finanzierung kann sich auch lohnen wenn man Ansparrücklagen gebildet hat für sein Unternehmen. Ingesamt kommt es ja auf das individuelle Angebot und Umstände an - pauschal kann man sowas nicht sagen ob Finazierung oder Leasing günstiger ist.


      Unter welchem Gesichtspunkt soll Finanzierung sinnvoller sein? Fällt mir grad nicht viel ein. Wenn ich die Rücklagen hätte, wäre ein Barkauf sinnvoller zwecks Nachlass als Finanzierung. Klar schmälert man die Liquidität, aber man müsste das Geld schon eher spekulativ anlegen um einen besseren Zinsatz im Vergleich zur Finanzierung zu erreichen.

      Ansonsten kann ich ja wie erwähnt gleich bar zahlen, bevor ich haufen Zinsen mitzahlen muss. Außerdem kann ich die Finanzierungsraten nicht steuerlich absetzen.


      Eine Ansparrücklage bildet man wenn man weiß, dass man sich in den nächsten Jahren ein Auto kaufen will und drückt somit im Jahre der Ansparrücklage seinen Gewinn und hat somit einen zinsfreien Kredit vom Finanzamt bis zum Tage der Auflösung, das hat nichts mit Geld auf der hohen Kante zu tun. Wieso gefährdet man die Liquidität bei der Finanzierung - normaler Autocredit mit Restrate wäre möglich, ist ja im Prinzip das selbe wie Leasing.

      Die Finanzierungsraten kann man nicht absetzen, aber das Auto kommt ins Anlagevermögen der Firma und du hast monatliche Abschreibungen und erhälst die komplette Steuer zurück, das sind bei einem Fahrzeug von 35TE schon 5500 € die man auf einen Schlag zurückbekommt - außerdem sieht es firmenpolitisch schon recht gut aus wenn das Anlagevermögen recht hoch ist. Nach drei Jahren kannst du das Uto ja zurück geben und dir einen neuen holen - wie gesagt kommt auf die Gesamtsituation an - am besten du machst einen Termin beim Steuerberater, da kannst du deine Gesamtsituation offen legen.
    • Original von matse

      Eine Ansparrücklage bildet man wenn man weiß, dass man sich in den nächsten Jahren ein Auto kaufen will und drückt somit im Jahre der Ansparrücklage seinen Gewinn und hat somit einen zinsfreien Kredit vom Finanzamt bis zum Tage der Auflösung, das hat nichts mit Geld auf der hohen Kante zu tun. Wieso gefährdet man die Liquidität bei der Finanzierung - normaler Autocredit mit Restrate wäre möglich, ist ja im Prinzip das selbe wie Leasing.


      Ist eben nicht das selbe wie Leasing. Bei Leasing gibt es in der Regel keine Restrate. Man hat eine einmalige Anzahlung und danach nur noch seine mtl. Raten. Also keine Restrate, welche in der Regel hoch ausfällt.