Zum TÜV trotz ABE?

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    • Zum TÜV trotz ABE?

      Guten Tag,
      ich habe mir Felgen für meinen Golf V gekauft (225*40*18, ET 45, 8J) und habe dazu eine ABE und ein dazu gehöriges Gutachten bekommen. In der ABE steht folgendes:


      "Die Sonderräder dürfen nur zur Verwendung mit den in den Anlagen des Gutachtens
      Nr. 55021508 genannten Bereifungen unter den angegebenen Bedingungen an den dort
      aufgeführten bzw. beschriebenen Kraftfahrzeugen feilgeboten werden.
      Abweichend von den Bestimmungen des §13 Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV)
      ist es nicht erforderlich eine Berichtigung der Fahrzeugpapiere durch die Zulassungsbehörde
      zu veranlassen, wenn die im Gutachten aufgeführten Reifen- oder Felgengrößen
      in den Fahrzeugpapieren nicht genannt sind."

      Im Gutachten steht dann aber unter A01 foglendes:

      "Der vorschriftsmäßige Zustand des Fahrzeugs ist durch einen amtlich anerkannten
      Sachverständigen oder Prüfer für den Kraftfahrzeugverkehr oder einen Kraftfahrzeugsachverständigen
      oder einen Angestellten nach Nummer 4 der Anlage VIIIb zur StVZO auf einem Nachweis
      entsprechend dem im Beispielkatalog zum §19 StVZO veröffentlichten Muster bescheinigen zu lassen."

      Heißt das für mich das ich jetzt zum TÜV fahren muss, die Felgen abnehmen muss, aber diese nicht in die Papere eintragen lassen muss?
      Oder muss ich ga rnicht zum TÜV?
      ?(

      MFG
    • Robi1234 schrieb:

      Bei einer ABE braucht mann nicht zu TÜV.
      was sind das denn für felgen?
      Falsch, ruf mal beim TÜV an und lass dich aufklären!
      Wenn in der ABE dein Fahrzeug nicht aufgeführt ist,oder die Reifengröße nicht eingetragen ist, musst du zum Tüv.
      Korrigiert mich,wenn ich Unrecht habe!
      Das heißt du musst zum TÜV und die Reifengröße eintragen lassen, kost um die 45 Eu!
    • Ich gehe mal davon aus daß sein Fahrzeug in der ABE aufgeführt ist, wenn das so ist dann muß mann auch nicht zum TÜV
      und das ist auch EGAL ob die Reifengröße eingetragen ist oder nicht, solange es in der ABE das fahrzeug mit der jewaligen Reifengröße aufgefürt ist,
      denn dann wurden die Fahrzeuge mit den beigeschriebenen bzw. aufgeführten Reifen / Felgen kombination scgon Getestet und somit Zugelassen.
      Genau so wie derzeit zb. bei den 35mm H&R Federn für Golf V, da gibt es auch welche mit ABE ;)

      Golf V

    • Also ich kann euch ja mal kurz die ABE und das Gutachten kopieren:

      ABE shop.dbv.eu/abe/ABE_Mauritius18.pdf
      Gutahcten shop.dbv.eu/pdf/00000121132/00121132.pdf


      Also in der ABE steht ja nicht viel, das Wichtigste:


      "Die Sonderräder dürfen nur zur Verwendung mit den in den Anlagen des Gutachtens
      Nr. 55021508 genannten Bereifungen unter den angegebenen Bedingungen an den dort
      aufgeführten bzw. beschriebenen Kraftfahrzeugen feilgeboten werden.
      Abweichend von den Bestimmungen des §13 Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV)
      ist es nicht erforderlich eine Berichtigung der Fahrzeugpapiere durch die Zulassungsbehörde
      zu veranlassen, wenn die im Gutachten aufgeführten Reifen- oder Felgengrößen
      in den Fahrzeugpapieren nicht genannt sind.
      An jedem Gerät der laufenden Fertigung sind an den aus den Prüfunterlagen ersichtlichen
      Stellen gut lesbar und dauerhaft,
      der Name des Herstellers oder das Herstellerzeichen,
      die Felgengröße,
      die Ausführungsbezeichnung des Sonderrades,
      das Herstelldatum (Monat, Jahr),
      das Typzeichen und
      die Einpreßtiefe
      anzubringen.
      Im übrigen gelten die im beiliegenden Gutachten nebst Anlagen der Technischen Prüfstelle für den
      Kraftfahrzeugverkehr des Technischen Überwachungs-Vereins Pfalz Verkehrswesen GmbH,
      Lambsheim, vom 02.04.2008 festgehaltenen Angaben."

      Interessanter ist da das Gutachten, da steht natürlich mein Golf V drin:

      unter anderem:
      "GUTACHTEN zur ABE Nr. 47257 nach §22 StVZO
      Anlage 3 zum Gutachten Nr. 55021508 (1. Ausfertigung)
      Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 8Jx18H2 Typ RE-01 8018
      Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim
      Prüfgegenstand PKW-Sonderrad
      Modell RE-01
      Typ RE-01 8018
      Radgröße 8Jx18H2
      RE-01 8018 / ohne Ring 5/112/57,1 45 790 2150
      Kennzeichnungen
      KBA-Nummer 47257
      Herstellerzeichen DBV GERMANY
      Radtyp und Ausführung RE-01 8018
      Radgröße 8Jx18H2
      Einpresstiefe ET 45

      Die Sonderradprüfungen wurden vom TÜV Pfalz Verkehrswesen GmbH (Gutachten Nr. 55021508)
      durchgeführt.
      Entsprechend den Kriterien des VdTÜV Merkblattes 751 (in der jeweils gültigen Fassung) wurden an
      den im Verwendungsbereichaufgeführten Fahrzeugen Anbau-, Freigängigkeits- und
      Handlingsprüfungen durchgeführt.
      Verwendungsbereich
      Hersteller Audi
      Seat
      Skoda
      Volkswagen
      Spurverbreiterung innerhalb 2%"

      Dann weiter unten in der Tabelle unter Golf V 1K:

      225/40R18 = K49,A01,A02,A04,A05,A08,A09,A12,A14,A19,Flh,S01

      K49 Eine vorschriftsmäßige Radabdeckung an Achse 1 ist durch Anbau von Teilen oder sonstige
      geeignete Maßnahmen herzustellen.

      A01 Der vorschriftsmäßige Zustand des Fahrzeugs ist durch einen amtlich anerkannten
      Sachverständigen oder Prüfer für den Kraftfahrzeugverkehr oder einen Kraftfahrzeugsachverständigen
      oder einen Angestellten nach Nummer 4 der Anlage VIIIb zur StVZO auf einem Nachweis
      entsprechend dem im Beispielkatalog zum §19 StVZO veröffentlichten Muster bescheinigen zu lassen.

      A02 Wird eine in diesem Gutachten aufgeführte Reifengröße verwendet, die nicht bereits in den
      Fahrzeugpapieren genannt ist, so sind die Angaben über die Reifengröße in den Fahrzeugpapieren
      durch die Zulassungsstelle berichtigen zu lassen.
      Diese Berichtigung ist dann nicht erforderlich, wenn die ABE des Sonderrades eine Freistellung von
      der Pflicht zur Berichtigung der Fahrzeugpapiere enthält.

      A04 Die mindestens erforderlichen Geschwindigkeitsbereiche und Tragfähigkeiten der zu
      verwendenden Reifen, mit Ausnahme der M+S-Profile, sind den Fahrzeugpapieren zu entnehmen.
      Ferner sind nur Reifen eines Reifenherstellers und achsweise eines Profiltyps zulässig. Bei
      Verwendung unterschiedlicher Profiltypen auf Vorder- und Hinterachse ist die Eignung für das jeweilige
      Fahrzeug durch den Reifen- oder Fahrzeughersteller zu bestätigen.

      A05 Das Fahrwerk und die Bremsaggregate müssen, mit Ausnahme der in der entsprechenden
      Auflage aufgeführten Umrüstmaßnahmen, dem Serienstand entsprechen. Die Zulässigkeit weiterer
      Veränderungen ist gesondert zu beurteilen.

      A08 Wird das serienmäßige Ersatzrad verwendet, soll mit mäßiger Geschwindigkeit und nicht
      länger als erforderlich gefahren werden. Es müssen die serienmäßigen Befestigungsteile verwendet
      werden. Bei Fahrzeugen mit Allradantrieb darf nur ein Ersatzrad mit gleicher Reifengröße bzw.
      gleichem Abrollumfang verwendet werden.

      A09 Die Bezieher der Sonderräder sind darauf hinzuweisen, daß der vom Reifenhersteller
      vorgeschriebene Reifenfülldruck zu beachten ist.

      A12 Die Verwendung von Schneeketten ist nicht zulässig.

      A14 Zum Auswuchten der Sonderräder dürfen an der Felgenaußenseite nur Klebegewichte
      unterhalb der Felgenschulter oder des Tiefbettes angebracht werden. Bei Anbringung der
      Klebegewichte im Felgenbett ist auf ausreichenden Abstand zum Bremssattel zu achten.

      A19 Es sind nur schlauchlose Reifen und Gummiventile oder Metallschraubventile mit Befestigung
      von außen, die weitgehend den Normen DIN, E.T.R.T.O oder der Tire and Rim entsprechen zulässig.
      Das Ventil darf nicht über den Felgenrand hinausragen.

      Flh Die Rad/Reifen-Kombination ist zulässig für Fahrzeugausführungen der Aufbauart Fließheck
      (3-türig und 5-türig).

      S01 Zur Befestigung der Sonderräder (siehe Seite 1) verwendet werden.

      Das Gutachten und die ABE ist auch hier zu finden:
      ABE shop.dbv.eu/abe/ABE_Mauritius18.pdf
      Gutahcten shop.dbv.eu/pdf/00000121132/00121132.pdf


      Wie gesagt, verabut sind 225/40R18 Reifen
    • :D Ja, ich glaube das trifft es ganz gut :thumbsup: Ich danke dir!!!

      Meint Ihr es könnte beim TÜV beim eintragen Probleme geben?
      Habe das Fahrzeug erst vor kurzen gekauft und denke, rein vom optischen her ist er tiefer gelegt, ich denke so ca. 30mm, ist ein Golf V 2.0 TDI der auf R32 umgebaut wurde...