Weniger Beschleunigung bei Wechsel von 15/16er Felgen auf 18er ?

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    • Weniger Beschleunigung bei Wechsel von 15/16er Felgen auf 18er ?

      Mal eine kleine Umfrage :

      Da ich mich nicht entscheiden kann ob 17er oder 18er Felgen hier mal eine kleine Umfrage.

      Wer merkt den Unterschied von 15 oder 16er Felgen auf 18er ?
      Und gibt es jemand der kein Unterschied merkte?

      Betreffend Verbrauch Komfort Beschleunigung.



      Bitte Motorangabe dazu.

      Vielen Dank.

    • Wer den Unterschied nicht bemerkt macht sich etwas vor, wer schön sein will muss leiden und so ist es auch hier (und nicht nur bei Frauen und Stöckelschuhen) ;)

      Sprich, die Optik entschädigt für die Leistungseinbuße und den Mehrverbrauch und ganz ehrlich, was hilft dir eine Karre mit 15 Zöllern die 5 km/h schneller ist als dein Kumpel mit seinen super leckeren 18 Zöllern, doch eigentlich gar nichts, oder? ;)

    • Was hast du denn für eine Motorisierung? Einem starken TDI oder Turbo mit massig Drehmoment macht die Größe nichts groß aus, bei einem 1.4er sieht die Sache aber anders aus, das ist die Beschleunigung schon etwas langsamer, da muss man ganz ehrlich sein ;)

      Aber wie heißt es hier im Forum immer so schön, wer langsam fährt wird länger gesehen :D

    • Warum sollten größere Felgen zu Lasten der Beschleunigung gehen?

      Verbrauch steigt, weil man die Felgen ja nicht nur größer, sondern auch breiter kauft (bei 6Jx18 gibts kostenlos ein Fläschchen Tropfen gegen Augenherpes dazu :D) und somit die Arbeitsfläche und Reibung erhöht wird.

      Komfort sinkt, weil die Reifenflanke kleiner wird und somit weniger Reifen zum Federn da ist. Außerdem legt man das Auto ja meist im gleichen Atemzug tiefer.

      Aber was hat das mit der Beschleunigung zu tun? So viel schwerer sind doch 1 Zoll größere Felgen nicht.

    • Bei 18 Zoll Felgen muss selbstverständlich mehr Masse in Bewegung bzw. zur Rotation gebracht werden als bei 15 Zoll Felgen und 195er Reifen lassen sich auch wesentlich einfacher beschleunigen, als 225/40 R18 Schlappen, eigentlich verständlich oder? :P

    • 1 oder 2 Zoll mehr wiegen vielleicht max. 1kg mehr, aber die Schwungmasse (Massenträgheit) liegt auch weiter außen (Hebelkraft bzw. Drehmoment) und das merkt man enorm, dazu hat der breitere Reifen auch einen breiteren und stabileren Gürtel (muss ja auch das gleiche Gewicht über ne größere Breite halten), d.h. nochmehr Gewicht das NOCH weiter außen liegt, das merkt man definitiv auch in der Beschleunigung, also bei mir sinds bei meinem 100PS TDI ein merkbar trägeres Anfahrverhalten (ist aber nicht so als ob ich den nicht ohne Handbremse und Gas auch bei 19" Steigung nichtmehr anfahren könnte, das geht immernoch :P ), nen minimaler mehrverbrauch (hatte bei den 16" ne defensivere Fahrweise weil die Reifen fertig waren, daher nicht vergleichbar, bei gleicher Fahrweise aber auch max. 0,5l mehr) Endgeschwindigkeit ist gleich geblieben (wird sie beim 1.6er eher weniger, bei stärkeren Motoren die bis in den roten Bereich drehen ist die warscheinlichkeit an Einbußen natürlich bedeutend geringer), man braucht nur messbar länger auf Vmax (also für 200 Sachen brauche ich gut 100-200m mehr, also wirklich nur messbar) ... Reifen drehen bei forcierter Fahrweise in den ersten 2 Gängen übrigens auch bei Trockenheit immernoch durch (ohne kupplung springen zu lassen wohlgemerkt) und das nicht viel anders als mit 16" und mal ganz ehrlich, also für die HAMMER Optik kann man das verkraften ... wenn du die Leistungseinbußen und den Spritverbrauch natürlich minimieren willst, nimm OZ-Felgen (kosten aber auch Premiumaufschlag), besonders die Ultraleggera, Superleggera und vorallem die Alleggerita sind vom Gewicht her zu empfehlen und wieden gut 60% von anderen Premiumfelgen und weniger als 50% von billig Felgen, dazu dann beim Reifenhändler mal fragen ob er dir 2-3 Modelle die in Frage kommen auftreiben kann (also Reifenmodelle), das du die mal auf die Wage stellst, wobei da relativ geringe Unterschiede nur auftreten sollten ;)

    • Da kann man Alex und Viper nur zustimmen, zumal ich den Vergleich recht zeitnah ziehen kann...hab grad ein 116 PS Fzg. von 205 16ern auf 225 18er umgerüstet und es ist ein extremer Unterschied zu spüren. Gerade das Anfahrverhalten hat sich deutlich verschlechtert. Aber sieh´s positiv...dann haben auch die Winterreifen wieder einen tollen Effekt!
      Ab geht´s!

    • bei 17" bleibts du davon auchnicht verschont, es ist evtl. nicht so schlimm wie bei 18", aber wenn du diese Einbußen nicht in Kauf nehmen willst gehen sowieso nur 15" Alus der marke OZ, dann bewirkst du sogar das Gegenteil ... und da wären wir wieder dabei, manche 17" Felge wiegt mehr als ne gute 18" Felge (natürlich ist da aber die Hebelwirkung geringer) und da das Bett ja der äußerste Punkt der Felge ist sollte es natürlich eine möglichst schmale Felge sein (also keine 8,5-9x18 sondern besser eine 7-7,5x18 ), ich wette, ne 17" billig Felge vom ATU in 8x17 wiegt mehr als eine 7x18" OZ Alleggerita und das in einem solchen ausmaß, das die 17" Felge durch ihre Breite die größere Hebelwirkung der 18" völlig ausgleicht, also entweder ganz (18") oder garnicht (15" oder Serienfelgen) würde ich jetzt vorschlagen

      Und der Reifen ist mit 215er Gummis eher schmaler, d.h. weniger Luft und Rollwiderstand und außerdem weniger Schwungmaße da der Drahtgürtel ja viel schmaler ist und vielweniger stabil ausgelegt sein muss gegen Durchbiegen da der ja viel schmaler ist, dickere Reifen haben eher eine gegenteilige Wirkung

    • Zusammenfassung der Faktoren

      Massenträgheit (muss überwunden werden, damit sich das Rad dreht):

      -Gewicht der Felge und Reifen (Alu oder Stahl - Aluguss meist schwerer als Stahl - Geschmiedete Alus sind meist leichter als Stahl)
      -Anordnung des Gewichts (Schwerpunkt - je näher am Drehmittelpunkt umso besser)

      Radius (Achsabstand zur Straße):

      -Felgenradius + Reifenflankenhöhe (je höher die Achse zur Straße, umso größer ist der Hebel (Moment = Kraft * Hebel)
      Bsp Drehmoment an der Achse 10Nm; r1=1m; r2=0,5m - F1=10Nm/1m =10N - F2=10Nm/0,5m=20N
      -Also kleinere Felgen + Reifen mit höherem Querschnittswert ändern auch das Beschleunigungsverhalten.


      Reibung (einfluss oder nicht):

      - Beim Thema Rollreibung hat die Breite eigentlich keinen Einfluss auf die Beschleunigung, da die/das zu überwindende Reibkraft/
      Reibmoment nicht Flächenabhängig ist, sondern vom Reibkoeffizienten zwischen Reifen und Asphalt (F=µ*m - µ=Reibkoeffizient).
      - Was nicht heißt, dass die Reifenbreite gar keinen Einfluss hat. Es ist hier mehr der Verlust , durch Verformung des
      Reifens beim Drehen, was zu innerer Reibung führt.



      Aber zum Abschluss - Wenn man alle Kreterien brücksichtigen will, ist man mehr Zeit damit beschäftigt alle Parameter einzugrenzen, als dass man evtl durch den Beschleunigungsunterschied verlieren würde. Also meine Empfehlung auf das Gewicht der Felge achten und evtl mal beim Händler fragen, ob man mal einen Satz gebraucht Felgen zum Testen drunter montiert.
    • Die Sorgen möchte ich haben :whistling: . Ich glaube keiner von uns wird es wirklich merken ob er schneller oder langsamer beschleunigt. Natürlich wird das Fahrverhalten strammer um so flacher der Reifen wird. Die Optik ist mir wichtiger als eine halbe Sekunde langsamer und ein halber Liter Sprit.

    • hallo,,,ich find das ganz schön übertrieben,,,soetwas ist doch für rennfahrer wichtig wo es um sekunden geht,,,oder seid ihr alle rennfahrer,,,nur dann müsste man sich fragen ob ihr das richtige auto gekauft habt
    • Ossi82 schrieb:

      hallo,,,ich find das ganz schön übertrieben,,,soetwas ist doch für rennfahrer wichtig wo es um sekunden geht,,,oder seid ihr alle rennfahrer,,,nur dann müsste man sich fragen ob ihr das richtige auto gekauft habt
      nein sind wir nicht, nur trotzdem ist es doch recht nervig wenn du nen recht schwachen motor von hause hast, kaufst die dicke pellen und merkst dann : "uff, da kommt ja jeztzt noch weniger als vorher"

      Da kann ganz schön böses erwachen auf einen warten, daher sollte einem das vorher kla sein ;)