VW Golf in der Stadt

Der VW Golf als Stadtauto: Kurze Strecken mit viel Sparpotenzial

Der Golf ist als Kompaktklasse ein kleiner Alleskönner. Ob Stadtverkehr oder Urlaubsreise, mit gehobener Ausstattung und gemäßigter Motorisierung gehört der Golf zu den beliebtesten Derivaten auf deutschen Straßen. Bei aller Vielseitigkeit lässt sich die Technik des Golfs explizit anpassen, wenn ein bestimmter Einsatzbereich des Fahrzeugs im Vordergrund steht. Sie möchten Ihren Golf alleine als City-Auto nutzen? Wir zeigen Ihnen, wie Sie beim Kauf und im alltäglichen Betrieb Geld sparen können.

Motorisierung: Kleiner Hubraum, großer Fahrspaß

Vom sparsamen Basismodell bis zum sportlichen GTI ist der Golf in diversen Varianten erhältlich, was Motorisierung und Leistungsfähigkeit anbelangt. Ob etablierte Generationen wie der Golf 6 oder Neuheiten wie der Golf 8, Volkswagen bietet Ihnen genügend Auswahl. Da Hubraum und PS-Zahl den Kaufpreis wie bei anderen Baureihen wesentlich beeinflusst, überlegen Sie im Vorfeld, welche Leistung Sie wirklich benötigen.

Als echtes City-Auto werden Sie Ihren Golf kaum richtig ausfahren. Hier sind Varianten mit 1,4 bis 1,7 Liter Hubraum völlig ausreichend und schonen Ihren Geldbeutel beim Kauf erheblich. Ein Hubraum von 2,0 Liter und mehr sowie dreistellige PS-Zahlen empfehlen sich, wenn Sie Ihren Golf gelegentlich auch für längere Fahrten auf Landstraßen und Autobahnen nutzen wollen.

Technische Extras für das City-Fahrvergnügen

Fahren in niedrigen Gängen und das klassische „Stop and Go” im Stadtgebiet tragen wesentlich zu einem erhöhten Spritverbrauch bei. Das häufige Anfahren und langes Warten an Ampeln lässt so manchen Liter Treibstoff verpuffen. Falls Sie über einen Golf als ein echtes Stadtauto nachdenken, ist ein Hybrid im Antrieb attraktiv. Der integrierte Elektromotor sorgt für die gewünschten Einsparungen, gerade wenn sonst viel Kraftstoff im ersten und zweiten Gang verpulvert würde.

Ansonsten lohnt die regelmäßige Wartung des Fahrzeugs. Der schleichende Verschleiß betrifft kleine Komponenten wie Filter und Dichtungen, die zusammen das optimale Fahrverhalten des Golfs einzuschränken drohen. Zwar kostet die Inspektion in der Fachwerkstatt ein paar Euro, bietet jedoch zwei unschlagbare Vorteile. Zum einen ersparen Sie sich teure Folgekosten, wenn es zu Schäden und Defekten kommt. Zum anderen profitiert die Umwelt von einem optimierten Fahrverhalten, der selbst im Stadtverkehr für größeren Fahrspaß sorgt.

Elektrisch in der Stadt unterwegs

Wem ein Hybrid nicht ausreicht, kann längst auf einen vollwertigen Elektroantrieb umstellen. Neben der Frage nach dem ökologischen Charakter spielt für die meisten Verbraucher eine Rolle, wo Ladestationen für den elektrischen Fahrspaß zur Verfügung stehen. Nicht immer ist eine Aufladung vor der heimischen Haustüre möglich. Vielleicht verfügt der Arbeitgeber auf dem Firmenparkplatz über Ladestationen. Ansonsten sind im öffentlichen Raum, an Supermärkten und bei vielen weiteren Geländen Möglichkeiten zur Aufladung zu finden. Je größer die Stadt, umso dichter das Netzwerk und umso sinnvoller die umweltbewusste Umstellung.

Tuning für ein Stadtfahrzeug – weiterhin sinnvoll?

Fahrspaß und hohe Leistungswerte sind für die meisten Golf-Fahrer eng miteinander verbunden. Kommt der eigene Golf ausschließlich im Stadtverkehr zum Einsatz, wird nur noch selten über ein gezieltes Tuning nachgedacht. Dabei ist dieses weiterhin sinnvoll, auch wenn die Steigerung von Leistung und Geschwindigkeit in den Hintergrund rückt.

Die Umstellung auf moderne elektronische Komponenten hilft auch im Stadtverkehr bei der Reduktion des Kraftstoffverbrauchs. Selbst wenn pro 100 km mehr Liter als bei Autobahnfahrten verheizt werden, gibt es immer noch Möglichkeiten zur Optimierung. Außerdem muss sich das Tuning nicht auf die technische Ebene beschränken. Mit einem optischen Tuning gelangen Fahrer zu einem individuellen Fahrzeug, das mehr Lust am Fahren bietet und die Blicke im Stadtverkehr auf sich zieht. Natürlich kann auch der nachträgliche Einbau eines Elektromotors für einen Hybrid als gezieltes Motor-Tuning angesehen werden.

Intelligent Kraftstoff in der Stadt sparen

Nicht nur technische Umstellungen sind ein Schlüssel, um den Verbrauch im Stadtgebiet zu reduzieren. Noch immer unterschätzen viele Golf-Fahrer den Einfluss, den Sie selbst auf die Liter pro 100 km im Stadtgebiet nehmen. Ein frühzeitiges Hochschalten oder die Nutzung des eigenen PKW in höheren Gängen sorgt für einen geringeren Verbrauch. Gleiches gilt für das Ausschalten des Fahrzeugs an Ampeln oder vor Bahnschranken, teilweise automatisiert mit der Start-Stopp-Funktion umgesetzt.

Was Leistung und Verbrauch anbelangt, wird in den nächsten Jahren durch das autonome Fahren neuer Schwung in die Automobilbranche kommen. Nicht nur Volkswagen ist an der Entwicklung beteiligt, schon heute sind diverse Funktionen des Fahrzeugs automatisiert geregelt. Was auf Autobahnen oder Landstraßen etwas Fahrspaß raubt, sorgt im Stadtverkehr für eine Schonung der Nerven. Stetiges Gas geben und Bremsen, sicheres Abbiegen und Spurwechsel ohne Unfallgefahr werden schon bald automatisierte Manöver darstellen.

Kriterien auch beim Mietfahrzeug beachten

Was für das eigene Fahrzeug gilt, ist natürlich auch bei der Anmietung von KFZ zu beachten. Wenn Sie auf einen Mietwagen in fremden Städten zurückgreifen, ist modernste Technik dringend zu empfehlen. In den meisten Fällen kennt sich der Mieter nicht im Stadtgebiet aus und wird für jede technische Hilfe zeitgemäßer Assistenten dankbar sein. Außerdem sorgen Sie mit einer Start-Stopp-Automatik und ähnlichen Hilfsmittel für eine Reduktion des Kraftstoffverbrauchs, um das Mietfahrzeug bei der Rückgabe nicht teuer volltanken zu müssen. Achten Sie deshalb bei der Anmietung auf die exakte technische Fahrzeugausstattung.

matthiasjung

Kommentieren