Edition 30 - Welches Öl?

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    • Edition 30 - Welches Öl?

      Hallo allerseits,

      würde gerne das Öl meines Edition wechseln und würde gerne wissen welches Öl ihr empfehlen könnt? Ich will nur das Beste für mein Baby;).

      Auch würde mich interessieren wie viel ich für das Öl ausgeben muss.

      Danke schon mal.

      Grüße

    • Du musst kein longlife fahren... und eigtl ist ein Longlife für einen stärkeren TurboBenziner he nicht das wahre.. schauts dir mal nach 60000km die ventile an, zu einem der normales öl fährt...

      kauf dir am besten 0W40 Mobil F1... da kannste nix verkehrt machen!

    • Mischen sollte man es wirklich nicht.
      Bei den aktuellen Turbomotoren (TSI/TFSI) sollte man einen 15 000KM Intervall machen, das ist einfach schonender für den Motor.
      Von den Viskosität her sind 5W40 und 0W40 am besten. Gute Hersteller sind Addinol, Liqui Moly und Mobil 1.

      LG Eike

      Gruß StraightShooter
      mein
      Golf.de
      Moderator

    • Das sieht gut aus, bin zwar kein Fachmann direkt für Mobil 1 aber die Angaben klingen gut. Und dann eben entsprechend das 15K Intervall. Habe mich vor meinen Ölwechsel noch von unserm User Paramedic LU beraten lassen der ist absolute Profi auf dem Gebiet.

      LG Eike

      Gruß StraightShooter
      mein
      Golf.de
      Moderator

    • Hi,

      ICh kapere mal den Thread für meine Anfrage.
      Demnächst steht bei meinem GTI wieder ein Ölwechsel an. FESTINTERVALL!

      DErzeit habe ich das Vollsynthetische Castrol 0w40 drin und bin damit sehr zufrieden.
      DIeses wurde aber anfang des Jahres durch ein 0w40 hc Syntheseöl ersetzt.
      GIbt es zu diesem schon Erfahrungen...? Mir stellt sich nun eben die Frage ob ich noch ein Jahr einen Restbestand kaufe, den ich sicher finde oder bedenkenlos -》 mit Empfehlung / Begründung auf das neuere umsteigen sollte...?
      ES soll auch wieder ein 0w40 Öl sein. Fahre im Jahr nicht viele KM, diese sind aber zu ca 40% Kurzstrecke...

      Danke!

    • Also ein 0W40 Öl ist heutzutage nicht mehr das Non-Plus Ultra, nur weil ein paar Tuner das mal eben so anraten.
      In unseren Breiten ist das 5W-40er Öl die bessere Wahl.
      Und gerade bei soviel Kurzstreckenanteil ist das 0w40 kontraproduktiv, und einem 5w40 unterlegen.

      Aus der A3Q FAQ von mir


      0W-40 via 5W-40 Öle
      In unseren Breiten ist ein 0W-xx öl eigentlich nicht nötig, falls nicht zwingend vom Hersteller vorgeschrieben, wie bei bestimmten Motoren.
      Unter anderem VW Transporter 5 Zylinder 2,5-Liter TDI. Da brauchen wenige Produktionsräume ein 0w30-Öl und dies auch noch mit abgesenkter HTHS. Dank plasmabeschichteter Zylinderwände zur CO2 und Verbrauchsreduzierung. Oder die ganz neuen 2.0 FSI Motoren von Audi, ab 2015, die brauchen ein 0w20 ÖL, weil die Toleranzen immer enger wurden, und immer mehr auf auf Reibung und Verbrauchssenkung wegen CO2 geachtet wird.
      Ursprünglich wurden die 0W-xx Öle eingeführt, damit das Öl bei Kälte besser der Pumpe zufliesst. Das wird mit dem Pourpoint oder Stockpunkt angegeben. Das ist auch der Hauptgrund der meisten Tuner, die meist von Ölen gar keine Ahnung haben, sondern sich nur orientieren was andere einsetzen. Wenn Porsche oder AMG das ab Werk einsetzen, muss es zwangsweise gut sein, also kann ich das so weiterempfehlen.
      Das schnelle zufliessen hat einen Nachteil. Es fliesst auch wieder schnell ab. Bei meinem VR6 waren die NW-Versteller nach 1-2 Tagen Stand trocken. Mit einem Öl wie Super Light 5w40 sind die noch nach 1-2 Wochen ölschmierig. Folglich, es ist besser wenn ab der ersten Umdrehung geschmiert wird. Wenn das Öl schon da ist, und nicht erst nach etlichen Tausend Touren dahingeflossen ist.

      Ne andere Sache ist die Stabilität. Ein 0W-xx Öl ist natürlich von der Visko her „dünn“ von den Grundölen her. Damit es auch bei höheren Anforderungen und Temperaturen stabil ist und haftet, müssen in das dünne Grundöl Zusatzstoffe, Fliessverbesserer, Viskoverbesserer, Stabilisatoren, Antioxidantien, Entschäumer, Dispersants, Detergents etc.
      Diese müssen umso leistungsfähiger sein, je dünner das Grundöl ist. Diese langkettigen Moleküle werden im Betrieb geschert. Je höher Motorleistung, desto stärker. Und insgesamt stärker als bei einem 5W-xx Öl, da das ja eine schon komplett höhere Visko allein durch die Grundöle hat. Hier braucht man weniger VI-Verbesserer. Folglich wird weniger geschert, bei gleichzeitiger höherer, stabilerer Visko.
      Nicht umsonst sagen Fahrer mit 0w-xx Ölen beim Wechsel, dass das Altöl wie Wasser rauslief…


      Was bedeutet "Vollsynthetisch"?
      Die Worte „synthetisch“, „teilsynthetisch“, „vollsynthetisch“ usw. sind allerdings nirgends genormt oder spezifiziert. Sie werden dadurch häufig als Marketing-Begriffe eingesetzt. Ein Motoren-/Getriebeöl besteht aus Grundöl (ca. 80%) und Additivpaket (ca. 20%). Das Grundöl liefert dabei die Grundeigenschaften des Öles. Einige können nachträglich durch Additive beeinflusst werden, andere nicht. Die ACEA normt fünf Grundölgruppen. Zur Grundölgruppe 1 und 2 gehören Mineralöle, die durch Raffination bzw. Destillation aus Rohöl gewonnen werden (automotiv fast gar nicht mehr eingesetzt/angeboten). Sie sind in Ihrer Fließfähigkeit begrenzt und benötigen daher i.d.R. ein leistungsfähiges Additivpaket. Zur Grundölgruppe 3 gehören Mineralöle, die durch die HC-Synthese synthetisch nachbehandelt wurden. Der Grundstoff dieser Öle ist günstig und man erhält eine vergleichsweise hohe Druckfestigkeit. Zur Grundölgruppe 4 gehören die synthetischen Kohlenwasserstoffe (Polyalphaolefine oder PAO) und zur Gruppe 5 alle anderen synthetisch gewonnenen Grundöle, wie Ester. Diese zeichnen sich durch eine breite Viskositätslage aus und sind hoch alterungsbeständig – dafür aber auch teuer.

      Soviel zur Theorie. In der Praxis werden häufig Mischungen der Grundöle eingesetzt. Für den Ölhersteller ist es von vorrangigem Interesse, die Herstelleranforderungen zu erfüllen. Dazu wird eine Komposition verschiedenster Grundöle und Additive eingesetzt. Her zu gehen und Öle als mineralisch, teilsynthetisch oder synthetisch zu klassifizieren, ist daher einfach zu pauschal. Am besten bemisst man ein Öl an seiner ACEA/API-Spezifikation und/oder den Herstellerfreigaben.

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    • Naja meine Polar misst ja immer nach gleichen Parametern und meine Strecke ist ebenfalls fest. Kann also nun nach knapp einem Jahr sagen, dass meine Öltemp merklich schneller anstieg. Für Andere kann ich nicht sprechen.
      ZUm Thema Vollsynthetik: Hatte Castrol direkt angeschrieben und wenn ich die Antwortmail finde werde ich die Quintessenz posten.
      ZUmindest hat eine deutlich Rezepturveränderung (Basisöl und Additive) zur angeblichen weiteren Verbesserung des Öls stattgrfundsn und deshalb sind sie vom Vollsynthetik weg. Ich stelle mir dann halt immer die Frage, haben sir es verbessert oder nur die Kosten senken wollen...? Deshalb mein Misstrauen.

      VOm Addinol liest man eben auch, dass es leider schnell abbaut und ich habe weder Zeit, Nerv noch Möglichkeit mein Öl alle 6 Monate zu wechseln.
      Über das "alte" Castrol haben sich auch andere Ölweisen positiv geäußert aber wie immer 100 Befragte -> 200 Meinungen...

    • Habe sie gefunden:



      "In der Tat kam es beim Castrol EDGE 0W-40 A3/B4 ca. im November 2016 zu einer Formulierungsänderung, ein Hauptpunkt hierbei ist die Umstellung der verwendeten Grundöle. Zuvor handelte es sich hier im Grundöl um ein rein vollsynthetisches Produkt (PAO), mittlerweile liegt eine Mischung aus PAO und HC-Synthese vor. Bitte beachten Sie zum Vergleich auch die jeweiligen technischen Datenblätter im Anhang.
      In diesem Zuge wurde auch das Additivpaket angepasst, allerdings bitten wir Sie um Verständnis, dass wir detailliertere Rezepturdaten grundsätzlich nicht kommunizieren.
      Der Vorteil der veränderten Formulierung liegt tatsächlich in einer niedrigeren Viskosität im kalten Zustand, was besonders einer etwas schnelleren Durchölung des Motors von der ersten Zündschlüsselumdrehung an zugute kommt und damit auch einem besseren Verschleißschutz von Anfang an. Im heißen Zustand verhält sich das "neue" Produkt hingegen etwas dickflüssiger, was sich auch in einem verbesserten Viskositätenindex niederschlägt.
      Am Freigabeprofil hat sich hingegen nichts geändert, auch das neuere Castrol EDGE 0W-40 A3/B4 kann überall dort eingesetzt werden, wo auch die ältere Formulierung zum Einsatz kam, auch eine Mischbarkeit ist bei beiden Produkten in jedem Verhältnis gegeben.
      Wir wünschen allzeit gute Fahrt!
      Mit freundlichen Grüßen
      BP Europa SE
      Geschäftsbereich Castrol Schmierstoffe"