Audi-Originalfelgen am Golf 5

  • Hallo zusammen,


    bitte nicht kreuzigen, aber ich würde gerne auf meine Golf 5 Original-Felgen von Audi machen.

    WAS braucht man dazu um die Felgen eintragen zu lassen???



    P.S. Bitte keine Diskussion um Sinn der Eintragung, ich wills einfach legal und stressfrei haben. :P

  • Solche Fragen besprichst du am Besten mit deinem TÜV-Prüfer und nicht mit uns. Der kann dir viel genauer sagen, was er gerne haben möchte, denn wie immer: Jeder Jeck ist anders.

  • Da gibt's keine Unterschiede beim TÜV... da ist jeder TÜVer gleich - Muss er auch sein!


    Du benötigt eine schriftliche Tragslastbescheinigung von Audi (keine Fotos, Screenshots o.ä.), welche Du bei der Kundenbetreuung anfordern musst - Du benötigst alle Daten zur Felge, sprich Typ, Modell, Maße (Breite, Größe, ET, Lochkreis) und Teilenummer und kannst diese dann in eine Mail verpacken bzw. im Kontaktformular (Audi Homepage) notieren.


    --> Wenn Du Google etwas bemühst, findest Du sogar ein vorformuliertes Schreiben (Kopieren und ins Kontaktformular) ;)


    Diese Bescheinigung kommt dann kostenfrei per Post zu Dir (wenn keine Bestätigung per Mail kommt, keine Sorge... hatte ich die letzten Male auch nicht bekommen, davor sonst immer - Kam aber alles an).

    Hier ist neben der Traglast der Felge auch die vorgeschrieben Bereifung notiert. Falls Du eine andere Bereifung fahren möchtest (in deinem Fall sonnenklar, da Felge vom A6 wie Du schreibst) muss das zusätzlich abgenommen und eingetragen werden.


    Grüße

  • Falls Du eine andere Bereifung fahren möchtest (in deinem Fall sonnenklar, da Felge vom A6 wie Du schreibst) muss das zusätzlich abgenommen und eingetragen werden.

    Alle Bereifungen auf dieser Felge müssen im Gutachten oder in einer anderen Bescheinigung aufgeführt werden. Das Problem hatte ich mit meinen Audi Felgen (8x18 ET40), im Gutachten waren nur Reifen in der Größe 235/40R18 aufgeführt, fahren wollte ich aber 225mm Breite. Dass es andere Felgen mit denselben Felgen- / Reifendimensionen in dieser Kombination gibt, ist in dem Fall egal. Der TÜV Prüfer hat einen Impact Test verlangt.


    Bei einer Tuning-Werkstatt mit TÜV-Prüfer im Haus habe ich dann aber doch meine Eintragung bekommen, vielleicht hat dieser ja selber einen Impact-Test durchgeführt ;)



    Hier der Thread dazu: Andere Bereifung als in ABE: Impact-Test

    Gruß,
    Christoph


    Mein Golf VI 2.0 TDI:


    Abgeschlossen: OEM LED Xenons, R Rülis, MuFu Lenkrad, RLS, Discover Media, GTI Heckklappe, Ausstiegsbeleuchtung, RFK High, 2Q0 Side Assist, 3Q0 Lane Assist, 288→312mm Bremse vorne, 569er Lenksäule, ABS Index CC, Passat Außenspiegel (el. anklappbar, abblendbar, Side Assist, UFB), 3D Tacho, CC Sitze (Massage + Belüftung), Fußraumbel. vorne und hinten, Volkswagen Original Subwoofer, 3AA ACC, GTI Front i.V.m. Standheizung


    In Arbeit: DWA Sirene

  • Moin,


    Es ist stets eine Bereifung vorgeschrieben, korrekt (hatte ich oben geschrieben) - Diese muss wie ich ebenfalls geschrieben habe auch abgenommen und eingetragen werden. Diese Eintragung erfolgt nach §21 StVZO - Impact Test ist hier selten verlangt, kann aber passieren (glaub seit 2016 ist das so?!)


    Ist nur nicht mal eben kurz gemacht :D


    Da wir nun aber von einer A6 Felge sprechen könnte der Prüfer das verlangen... Dabei wären die Maße der Felge mal interessant - Am besten die Teilenummer, dann kann man die Bereifung mal checken.

    Sofern eine Bescheinigung des Reifenherstellers vorliegt, sollte die Eintragung ohne Probleme klappen - Wie gesagt müsste man hierzu jedoch alle Daten zur Felge und zum Reifen haben.


    Eintragung erfolgt dennoch bei jedem TÜV nach §21 StVZO.


    Grüße

  • Also ich habe vor kurzem die 20" Rotor 4G0 601 025 BP auf 235/30R20 eintragen lassen.


    Dazu habe ich mir die Traglasbescheinigung von Audi senden lassen.

    Zusätzlich verlangt der Prüfer oder aaS ein Vergleichsgutachten zu einer Felge mit den gleichen Maßen.

    Dieses Vergleichsgutachten hat dann zu deinem Fahrzeug bestimmte Auflagen. Im Falle der 20" auch die G01 Auflage, sprich Nachweis dass das Tacho korrekt anzeigt. Das kann ggf. ein aaS oder Prüfer selbst durchführen oder du musst du VDO. Das habe ich auch gemacht.

    Summa Summarum kostet der Tachonachweis ca. 80-100 EUR + die §21 Eintragung ca. 100 EUR.

    Anschlißend muss natürlich dein Grüner Schein korrigiert werden für ca. 10-20 EUR.


    Dann bist du erstmal fein raus. Bis dass es ein Rennleiter anzweifelt....