Beiträge von diesel4VW

    Ich habe einen Wagen aus dem Jahr 2013, welches für die anfälligen Modelle gelten soll.


    Nun habe ich gestern die 150tkm mit dem Wagen erreicht. Zum 7-Gang-DSG kann ich dir nicht viel sagen, da ich das 6-Gang-DSG habe. Hatte schon zwei Fahrzeuge mit dem Getriebe und die haben nie schlapp gemacht.


    Motormäßig sollte der GTI doch einiges aushalten, die Karosserie ist anfälliger als beim Golf 5, aber alles in allem ohne Probleme. Auch der letzte TÜV war bei mir soweit ohne Probleme.

    Hallo,


    Ich stelle bei meinem GTI (220 PS) lässt spürbar die Leistung nach und ich bemerke, dass bei Vollgasbeschleunigung manchmal Verzögerungen kommen, bzw. der Durchzug nicht ist wie vorher. Keine Fehler im Bordcomputer.


    Was könnte dies sein? Muss ich eine BEDI-Reinigung machen? Oder sind nach 140tkm eventuell die Zündkerzen hinüber?
    Ich hatte davor immer nur Dieselfahrzeuge und kenne mich hier punkto Benziner nicht so aus.


    Gruß,
    sys

    Nachtrag: Das Poltern kam nicht von den Stoßdämpfern, sondern von den Bremsen. Am Bremssattel hatte sich scheinbar eine Schraube gelöst, weswegen dieses Poltern seinen Lauf begann..


    Hat jemand von euch rein zufällig eine Übersicht, welche Schrauben mit welchem Drehmoment beim Bremsenwechsel angezogen werden müssen?

    Ich dachte immer das dieses AGR einem persönlich nur Ärger bzw. absolut 0 Vorteile bringt?
    100 km Vollgas? Oh Mann und ich bekomme schon ein schlechtes Gewissen bereits nach 5 min Höchstgeschwindigkeit, das der Lader durch den DPF / Gegendruck eine Macke bekommen könnte :)
    Ja, eigentlich und auch generell soll der Lader und alles andere das ab können (auch nicht nur 1x im Monat) aber "Soll" ist für mich meist ein Spiel mit dem Glück.
    Ok in Prinzip ist dein Fahrprofil ausser dem einen Mal im Monat mit 60% Land 40% AB recht gemütlich schnell unterwegs... denke mal das mein DPF hoffentlich auch solange mitmacht wird.


    Ja das Motoröl, ich habe mir einen Vorrat vom "verrufene" Marke Fanfaro 6719 angelegt. Den werde ich spätestens alle 15 tkm selbst wechseln. Die Marke hat meinem Golf 4 TDI (99er AJM) jedenfalls über 60 tkm keine Probleme gemacht.

    Das AGR stilllegen bringt in meinen Augen weniger Vorteile, sondern eher Nachteile. Man hat zwar einen etwas sauberen Motor, aber wichtiger als das halte ich regelmäßige Ölwechsel. Ab und an sollte man das AGR vorsichtig reinigen, falls man dazu die Möglichkeit hat. Das ist beim G5 aber ziemlich viel Fummel. Mir war der Umbau es nicht Wert, in meinem Land bei der Endrohrmessung eventuell durch ein stillgelegtes AGR durch zu fallen - aber bei euch in D ist das ja noch etwas anderes.. oder?


    Bei EURO4 aufwärts ab dem Golf 5 macht man da nichts mit einem Blech mehr, zudem erlischt die ABE (theoretisch), auch das Abgasverhalten ändert sich. Die Probleme die ich mit dem AGR hatte, waren mit einem Marderschaden verbunden und betrafen den Kabelstrang. Manchmal verdrecken die AGR-Ventile gerne, aber das hängt IMHO mehr mit dem Fahrtprofil ab. Viele Kurzstrecken und selten richtig warm fahren ist sicherlich nicht vorteilhaft für das Rußverhalten. Nebenbei, bei Vollgas ist das AGR sowieso dicht - aber dennoch pfiff es aus dem AGR-Kühler, also gehe ich mal davon aus, dass irgendwo in dieser Strecke das Loch gewesen ist.


    Vollgasfahrten sind eigentlich kein Problem, das halten die Maschinen eigentlich aus. Nur bei Chiptuning sollte man etwas aufpassen, da die AGR-Kühler eben dafür oft nicht ausgelegt sind. Eventuell kann jemand die Frage hier aber noch beantworten was den Abgasstrom betrifft. Die AGR-Kühler sind m. E. nach viel zu klein ausgelegt.


    Was bedeutet "verrufen" punkto Motoröl? Das klingt ja nicht sonderlich positiv. Ohne jetzt Werbung machen zu wollen, wirst du zum Addinol hier nur positives lesen. Auch der Verschleiss am Motor ist extrem gering.

    Ich würde konkret das Addinol Gigalight empfehlen. Die 504000er Freigabe ist ein absolutes Minimum einer Qualität. Das Addinol hat einen sehr geringen Verschleiss.


    Der AGR-Kühler wird weniger belastet bei Chiptuning, wenn die Abgase nicht durch ihn strömen. Deswegen schrieb ich, sollte man das AGR nur deaktivieren wenn das hier auch einen Vorteil bringt. Ahja, durch ein Blech wird sich das AGR nicht stilllegen lassen beim BLS. Muss via SW gemacht werden (einfach direkt beim Tuner fragen am besten).


    Stramm fahren? 100 Kilometer Vollgas (mehr oder weniger), einmal im Monat. Mein Durchschnittsverbrauch lag bei 18 Zoll Reifen (Borbet-Felgen = schwer) bei ca. 6,5 Liter, aber da waren auch 7 Liter drin. Mehr ging nicht.

    Sehr schade.. kannst du mir kurz zusammenfassen wie dein Fahrprofil über 200 tkm mit dem BLS aussah? Ölsorte / Ölwechsel? Sonstiges(2 Takt Öl, geschlossene AGR etc.)?
    Ich scheue mich noch vor einem Tuning wegen dem DPF.. bin aber nicht abgeneigt :)

    Ich bin ziemlich stramm gefahren, habe mich oft im Volllast-Bereich bewegt. Ausschließlich Langstrecken bin ich gefahren (40% Autobahn, 60% Landstraßen)
    Den Motor immer warm gefahren, bevor ich Gas gegeben habe.
    Heißt, nie über 2.500 Umdrehungen bis das Kühlerwasser 90 Grad hatte.
    Ich hatte keine Temperaturanzeige für das Öl.


    AGR funktionierte wie vom Werk aus. Kein 2-Takt-Öl, stinknormaler Diesel (ab und an mal V-Power Diesel von Shell, so einmal auf 5.000 Kilometer), Ölwechsel innerhalb der Intervalle (30.000 km), hier aber immer nur das Addinol Gigalight verwendet (5w30). Den AGR abschalten bringt hier nur etwas, wenn die Abgase dann nicht durch den AGR-Kühler wandern, denn dieser war bei mir ab 180tkm undicht - was aber nie ein Problem dargestellt hat. Nur das Pfeifen aus dem AGR-Kühler war ziemlich nervig, aber grundsätzlich verkraftbar. Leistungsabfälle konnte ich auch nicht feststellen und wenn es welche gegeben hat, waren sie zumindest nur bei sehr heißer Temperatur spürbar


    Viel wichtiger als das was du ansprichst, ist ein professionelles Tuning, also keine Zusatzboxen verbauen. Bei mir wurden die Kennfelder in der Motorsteuerung angepasst. Die Leistung kann ich nur erraten da keine Prüfstandsmessung gemacht worden ist, aber aller Erfahrung des Chiptuners nach sollten es ca. 135 bis 140 PS gewesen sein.


    Der Turbo hat bis zum Erreichen dieser Kilometerleistung nie schlapp gemacht oder gepfiffen, obwohl es sich um einen Lader von KKK handelt, der oft schlecht geredet wird. Am Ende war zudem die KZD hinüber, aber das wird wohl daher rühren, dass seitens der KFZ-Werkstatt zwei unterschiedliche Kühlflüssigkeiten rein geschüttet worden sind. :thumbdown: Ich stelle aber auch nicht in Abrede, dass der DPF mehr als dicht war in den letzten 5.000 Kilometern. Bis 330 tkm bin ich soweit ohne Probleme gefahren (sprich, keine Meldungen in der MFA bzgl. des DPF).


    so far..

    Was ist aus der Mechanischen Reinigung geworden? :)

    Leider nicht mehr viel, da andere Mängel am Fahrzeug das Unterfangen sinnlos gemacht haben. <X
    Der DPF hat aber entgegen aller Erwartungen und Chiptuning insgesamt 335t km gehalten. Das neue Fahrzeug ist wieder ein Benziner. ;-)

    -Robin- hat schon Recht. Es ist toll, dass du die AU bestanden hast, aber dein Problem ist möglicherweise dennoch nicht gelöst.


    Der DPF lässt nichts durch, was gröber ist und die Trübungswerte wirklich zum negativen verändern kann und wenn doch, dann ist der DPF hinüber (selbst wenn es nur Haarrisse sind, das reicht hier schon aus um genug Ruß durch zu lassen).


    Du schreibst, du hast ein Chiptuning gemacht. Ich mache nochmal darauf aufmerksam, dass hier dein DPF vielleicht Schaden genommen hat. Sooo unüblich ist das nicht, wenn die Abgastemperaturen zu hoch werden.


    Nebenbei bemerkt: Der Excellium Diesel hat im Vergleich zu normalem Diesel eine höhere Cetan-Zahl, bedingt durch Additive in diesem Kraftstoff biologischer Natur. Das Additiv hat aber auch zur Folge, dass weniger Ruß entsteht (z.B. ähnlich bei Biodiesel, hier ist auch nachgewiesen dass weniger Ruß entsteht). Das hat natürlich auch Nachteile, insbesondere für das Motoröl, was ggf. schneller hinüber ist. Ich kann das zwar fachlich nicht zu 100% beurteilen - würde aber denken dass es einen positiven Effekt auf die Trübungswerte hat bei der AU. Das Weglassen vom 2-Takt-Öl hat hier sicher auch geholfen, zumindest für die Abgaswerte.


    Da die AU jetzt ja bestanden wurde, würde ich es an deiner Stelle mal darauf ankommen lassen und weiter fahren. Wenn sich hinterher noch Ruß am Endtopf sammelt würde ich weiterhin den DPF im Auge behalten..

    Zur Regenerationsfahrt: Eine Drehzahl ab 3.000 über längere Zeit.


    Vollgas vermeiden, da hier deutlich MEHR Ruß entstehen würde (man kann Filter nicht "frei"-"Blasen", das macht einzig und alleine das Programm zur Regeneration).


    Das Chiptuning (wenn es schlecht gemacht wird und die Abgastemperaturen zu hoch sind) kann in manchen Fällen den DPF-Block dahinschmelzen lassen, der User -Robin- hier im Forum hat schon mal Bilder eines solchen Schadens hier hochgeladen. Theoretisch wäre die Filterleistung in dem Falle nahe Null, was eventuell einen Schaden am DPF erklären könnte. Dann wäre der DPF auch kein in sich geschlossenes System mehr.

    Stimmt. Der SDi fährt um Welten besser. :D:P

    Der SDi (1.9) benötigt von 0-100 km/h in einem Golf IV um die 17,2 Sekunden.
    Der SDi (2.0) benötigt im Golf 5 16,7 Sekunden, ist etwas besser.


    Der kleinste 1.6er TDi (mit 90 PS) braucht im Golf VII etwa 11,9 Sekunden.


    "um Welten besser" ist der SDi nur dann, wenn man es sich schon ganz arg arg wünscht. Aber auch nur dann. :D:D


    Damit steht nicht einmal ein geliebter 1.9 TDi aus dem Golf 5 mit PumpeDüse und 90 PS und 12,9 Sekunden schlechter dar, als der so "gehasste" 1.6er aus den G6 aufwärts mit CR.

    Ich finde, dass der 1.6er im Golf 7 nicht zwangsweise SO eine schlechte Figur macht.


    Da fand ich die ersten Motorengeneration unter Common Rail in den Polos an 1.6 Liter nochmal um einige Spuren weniger kraftvoll, als im Golf 7. Das war anno 2010, damals hatte ich den Vergleich zu einem 1.9er TDI in einem G5 und einem fast neuem Polo in derselben Preisklasse. Ich habe damals auch dann zur PD gegriffen weil mir die Kraftentfaltung vom CR im Polo nicht gefiel.


    Einen G7 mit demselben Motor bin ich auch gefahren, war aber vom Fahrgefühl um Welten besser - zumindest beim Ansprechen auf das Gas. Alles aber nur IMHO. Für Sparfüchse kann ich den nur empfehlen.

    Kurze Rückmeldung: Da der Aufpreis zum B6 Bilstein Fahrwerk mit DCC nicht allzu hoch war, habe ich mich letztendlich für diese Variante entschieden. Bedingt auch dadurch, dass das B6 Bilstein bei mir schon im alten Fahrzeug zum Einsatz kam und ich hier eigentlich sehr zufrieden war.


    Falls erwünscht werde ich berichten, denn viele Erfahrungen in dieser Kombi scheint es noch nicht zu geben.